Sahra Wagenknecht - foto: O24
Sahra Wagenknecht – foto: O24

Sahra Wagenknecht macht derzeit Werbung für ihre linke Sammlungsbewegung, die im Herbst starten soll. Der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) hat sie ein ausführliches Interview gegeben.

Angesprochen auf die Forderungen im Strategiepapier der Bewegung nach mehr Polizei, der Wahrung „kultureller Eigenständigkeit“ und „Respekt vor Tradition und Identität“ antwortet Wagenknecht: „Das ist doch nicht rechts.“

Bei der Frage, ob es ein Fehler vieler Linker sei, AfD-Wähler als Nazis zu bezeichnen, wird Wagenknecht sehr deutlich.  Der Begriff solle „echten Rassisten und Antidemokraten“ vorbehalten bleiben. „Herrn Höcke kann man wohl so bezeichnen.“ Auch bei anderen AfD-Politikern sei es zumindest auffällig, wie offen sie daran arbeiten, die deutsche Geschichte umzuschreiben und die Verbrechen des Nationalsozialismus zu relativieren.

Quelle: NZZ