Waffenrecht: Freie Waffen für freie Bürger?

The Donald hat’s nach Paris gesagt, auch Steinhöfel spricht sich für eine Liberalisierung des Waffenrechts aus.

Die Hersteller von Reizgas haben derzeit Lieferschwierigkeiten, die Nachfrage ist hoch. In Österreich decken sich die Bürger mit freien Waffen ein.

Twitter Umfrage Waffen

Einige Leser äußerten sich negativ, da sie ein Chaos wie in den USA befürchten. Die Meldungen von Unfällen, wenn Waffen in Kinderhand geraten, sind dort Alltag.602f37f342a1c0f6_640_gun-store

Der Filmemacher Michael Moore nahm in seinem Film Bowling for Columbine den Waffenwahn der Amerikaner ins Visier und wunderte sich, dass bei den Nachbarn in Kanada bei ähnlichen Waffengesetzen deutlich weniger Gewalttaten mit Waffen und Schießunfälle zu verzeichnen sind.

In Deutschland haben die strengen Waffengesetze den Amoklauf von Winnenden nicht verhindern können, aus Belgien oder Österreich hört man sehr wenig von amerikanischen Verhältnissen im Umgang mit Waffen.

Kernforderungen republikanischer und libertärer Parteien sind stets auch liberale Waffengesetze, aufbauend auf der Formel „Weniger Staat – mehr Selbstverantwortung!“

In München wurde neulich der Notruf aus einem Juwelierladen in die Warteschleife gedrückt, man möge die Diebe selbst in Gewahrsam nehmen, die Polizei sei überlastet und käme sie später abholen, hieß es.

Brauchen wir dann nicht auch frei zugänglichere Waffen und Stand your Ground Gesetze?

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1 Kommentar

  1. Zu einem restriktiven Waffengesetz gehört zwingend eine funktionierende Exekutive. Bis vor ein paar Jahren hat das bis auf ein paar Einzelfälle auch gut geklappt. Aber schon vor der Flüchtlings- und Terrorwelle konnte man (Brandenburg kann ein Lied davon singen) feststellen, dass unsere Staatsorgane völlig überfordert waren. Das ist politisch gewollt, verunsichert aber den Bürger. Also rüstet er auf. Erst mal mit Alarmanlagen, Messern, Pfefferspray, Hunde usw., was es halt so legal gibt. Aber auch hier stößt er an seine Grenzen. Zwei Einbrecher mit Pfefferspray vertreiben, dazu gehört schon was. Also denkt das gemeine Opfer über Distanzwaffen nach. Die gibt es nur illegal, aber mit erstaunlicher Leichtigkeit. Schengen macht es möglich.
    Jetzt entgleitet dem Staat natürlich die Kontrolle. Aber anstatt die Kriminalität als Ursache zu bekämpfen, werden die Waffenbesitzer härter bestraft wie die eigentlichen Verbrecher. Der Kreis schließt sich. Dann geh ich halt in den Knast, aber wehrlos, ohne den Schutz meines Staates möchte ich nicht dastehen.
    Wie es kommen muss, so wird es kommen. Der illegale Waffenbesitz in Deutschland wird steigen, da einem die Hose immer näher ist als das Hemd mit den gutmenschlichen Löchern. Da kann sich die rotgrüne Grütze noch so gegen wehren, geht aber schlecht, weil das gemeine Opfer jetzt auch die gleichen Lücken nutzt wie der potentielle Verbrecher.

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