Vom Staatsfeind zur Lieblingstranse: Bradley Chelsea Manning kommt frei

Er, sie, es war zur Zeit seines Geheimnisverrates biologisch ein Mann. Das ist Chelsea Manning auch heute noch, trotz „Geschlechtsumwandlung“ durch Hormontherapie, die nichts an den Chromosomen ändert.

chelsea manning photo
Foto by mathew.lippincott

Nach gut drei Jahren Haft erklärte er im August 2013, eine Frau zu sein. Er würde sich bereits seit seiner Kindheit so fühlen. Der Name wurde geändert und eineinhalb Jahre später bestätigte das Pentagon die Hormontherapie zur „Angleichung“. Chelsea ist jetzt eine „Heldin“ und passt damit besser in die bunte Obama-Welt. Vom Staatsfeind zur Lieblingstranse des scheidenden Präsidenten, der laut verschiedenen Verschwörungstheorien kein gebürtiger US-Amerikaner sein soll und dessen Frau angeblich auch ein mal ein Mann war, das klingt wie ein Hollywood-Märchen. Obama begnadigte Manning natürlich vor allem, um Trump eins auszuwischen.

Zwei Fragen stellen sich beim Betrachten der Geschichte:

  • Waren die Haftbedingungen und die Folter so schlimm, dass Manning auf einmal nicht mehr wusste, ob er Männlein oder Weiblein ist? Pflanzten ihm die Verhörspezialisten False Memories ein, um ihn lächerlich und unglaubwürdig zu machen?
  • Oder wurde uns die ganze Zeit großes Kino präsentiert? Folter, Einzelhaft und Verständnis für Transprobleme passen irgendwie nicht ganz zusammen.

 

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