Vermindert schuldfähig? Der Neuzugang bei den SPDenunzianten

Er war noch nie ein Sympathieträger und schon während seiner Zeit bei den Berliner Piraten höchst umstritten. Mal war er im Gerede wegen der Schwiegermutter-Affäre, dann immer wieder wegen Äußerungen bei Twitter.

Christopher Lauer photo
Photo by ubiquit23

Nach dem Aus der Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus hat Lauer seine neue Heimat bei der „SPD“ gefunden, ehemals eine Partei der kleinen Leute, heute eher ein Debattierklub für Großmäuler und Denunzianten.

„Willkommen in der sozialdemokratischen Neuauflage der McCarthy-Ära“, schreibt das Journal Frankfurt zur Causa Lauer. Das ist noch höflich ausgedrückt. Wegen seines „Outings“ eines Sparkassenleiters als AfD-Wähler drohen Lauer juristische Folgen. Der Online-Rüpel stellt sich als Opfer dar, wie heftig er jedoch jeden Tag selber austeilt, kann man auf seinem Twitter-Account verfolgen, falls man noch nicht von ihm geblockt wurde. Achtung – Inhalt verstört gegen den guten Geschmack: @Schmidtlepp

Seine verbalen Amokläufe werfen natürlich auch die Frage nach seinem Gesundheitszustand auf. Lauer behauptet, das umstrittene ADHS-Syndrom zu haben und macht auch keinen Hehl daraus, deshalb Tabletten zu nehmen. Wie geeignet ist jemand, der sich nur mit Tabletten selbst im Griff zu haben scheint in der Politik? Im Interview mit der Berliner Zeitung sagte er: „ADHS hat auch Vorteile.“

Das könnte vielleicht demnächst eine neue Bedeutung erfahren und als Ausrede benutzt werden, im Sinne von „zur Tatzeit vermindert schuldfähig“…

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5 Kommentare

  1. Heute kann man stolz darauf sein, NICHT Mitglied der spD zu sein.
    Die nehmen nämlich jeden Schrott.
    Le Broque de Kotz macht es deutlich: je ekelhafter desto höher in Ämtern klettert man.

  2. Wundert mich jetzt nicht wirklich, dass dieser kranke Typ, den ich schon bei den Piraten als ziemlich arrogant wahrgenommen habe,Unterschlupf bei der SPD gefunden hat. Das denunzieren von Bürgern, die die AfD wählen, ist doch ganz im Sinne dieser Partei.

  3. Bin mal gespannt, wann dieser arbeitsscheue und asoziale Ex-Piratengluch mit einer Sackkarre mitten in der Nacht durch die Straßen wetzt und irgendwas entsorgen will. In der richtigen Partei ist er ja nun angekommen, nämlich in Sigi’s abgehalfterte Sackkarren-Partei-Deutschlands, einst auch als sogenannte Volkspartei SPD bekannt. Die nehmen seit geraumer Zeit jeden gescheiterten Dödel, jeden Möchtegern-Spitzel oder erfolgversprechenden Denunzianten, hauptsache der passt bedarfsgerecht auf ihre minderwertige Partei-Sackkarre und ist als dümmliche Verbalhure und Verstärkung vom Oberclown Pöbel-Ralle dem Paradies der roten Sozi-Schmarotzer irgendwie von fragwürdigem Nutzen.

  4. Man ist fast versucht, zu sagen, der Pirat Brunner hatte vor seinem Abgang den Falschen im Koffer. Die SPD bekommt immer mehr Spitze(l)nkadidaten, siehe auch neuer Staatssekretär in Berlin.

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