Türkei schafft sich ab – die islamische Machtergreifung

Der türkische Parlamentspräsident Ismail Kahraman fordert eine islamische Verfassung und die Abkehr vom Säkularismus.

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Türkische Nationalisten – Graue Wölfe in FFM

Wie erfolgreich dieser erneute Vorstoß sein wird, die Verfassung abzuschaffen und einen islamischen Staat zu installieren, bleibt noch offen, aber die Machtergreifung der Erdoganisten wird so oft wiederholt werden, bis sie entweder erfolgreich ist oder sie mit Mann und Maus untergehen.

Droht Erdogan das Schicksal Mursis?

In Ägypten schaffte das Militär nach der Machtergreifung durch die Muslimbrüderschaft klare Fakten und putschte die Islamisten wieder weg. In der Türkei hat man sich mit der Re-Islamisierung mehr Zeit genommen und die kemalistischen Eliten aus dem Militär entfernt. Ein Schulterschluss zwischen der türkischen Linken, oppositionellen Kurden und den Kemalisten ist undenkbar, jeder will sein eigenes Stück vom Kuchen haben, der zuvor aber gemeinsam angeschnitten werden müsste.

Fortschrittsbremse Islam

Welche Verbrechen man auch immer Staatsgründer Mustapha Kemal anlasten mag, er hatte seinerzeit die richtigen Konsequenzen aus dem Zerfall des Osmanischen Reiches gezogen und einen nationalen Staat als einzige Alternative erkannt, die von den Großmächten akzeptiert würde. Den Islam hat er als Fortschrittsbremse identifiziert und deshalb die laizistische Verfassung als Grundlage des neuen Staates installiert. Auch heute noch geben ihm die Entwicklungen in den islamischen Ländern recht. Der Islam fungiert als Motor für ein schnelles Bevölkerungswachstum, aber Gesellschaften, die sich durch Unterdrückung eines Geschlechts um 50 Prozent ihrer Ressourcen berauben, bringen keine eigenen Innovationen hervor – sie bleiben rückständig und sind abhängig vom Ausverkauf ihrer Bodenschätze.

Der Westen versagt – die Zivilgesellschaft muss Konsequenzen ziehen

Die Regierungen der EU Kernländer bleiben streng auf ihrem Kurs, die Türkei in den Staatenbund aufzunehmen – in der Ost-EU dagegen entsteht eine klare Trennlinie zwischen islamischer Invasion und christlichem Abendland. Dort hat man die Entwicklungen in den westlichen EU Ländern sehr genau beobachtet und will nicht zu einem zweiten Deutschland werden, in dem die Probleme mit der Masseneinwanderung aus islamischen Ländern einfach wegzensiert werden und sich der politische Einfluss der Türkei immer schädlicher auf den sozialen Frieden in der Zivilgesellschaft auswirkt.

Ein deutliches Zeichen setzten die Wähler am vergangenen Sonntag in Österreich, wie auch schon die Wahlerfolge der AfD es ankündigten – immer mehr Menschen wollen einen Kurswechsel.

Mit der AfD fordert nun erstmals eine politische Partei eine Einschränkung des Islams und ein entschiedeneres Vorgehen gegen die Einflussnahme aus dem Ausland durch Kultur- und Moscheevereine. Die Reaktionen der Altparteien und der islamischen Vertreter in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache, doch die Entwicklung in der Türkei war lange Zeit vorher zu sehen. Der Islam mag von vielen seiner Anhänger in unterschiedlichen Graden praktiziert werden, doch das Dominanzstreben ist in jeder Gesellschaft zu beobachten, in der der Islam nicht entsprechend an die Kette gelegt wird.

Untersuchungen und Befragungen in nahezu allen westlichen Ländern haben gezeigt, dass auch Nachkommen von Einwanderern der dritten und vierten Generation sich immer weniger mit der offenen Gesellschaft identifizieren und eher die Regeln der Scharia befolgen möchten.

Falsche Toleranz beenden

Wer die Augen vor der Realität verschließt wird auch die islamische Revolution in der Türkei als Klassenkampf der Unterdrückten verklären und den Türken weiterhin beim Völkermordleugnen an den Armeniern behilflich sein.

Da die politische Klasse Erdogan nicht beim Wort genommen hat, muss es der Bürger tun. Nach Erdogan gibt es „nur einen Islam“. 

Auf die Frage, ob dieser auch zu Deutschland gehört, kann es deshalb auch nur eine Antwort geben:„NEIN!“

 

 

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