Heuchelei am Tag des Grundgesetzes: Toleranzpreis für die muslimische DIV

Der Zentralrat der Muslime gratuliert seinem Mitglied DIV im Dachverband zur Preisverleihung am Tag des Grundgesetzes in Berlin.

koran photo
Der Koran – für viele Muslime wichtiger als das Grundgesetz Photo by M.A.J Photography

Verliehen wird dieser Preis vom Bündnis für Demokratie und Toleranz (BFDT). Dass für diesen Quatsch Steuergelder verschwendet werden, versteht sich von selbst.

Womit haben aber die Vertreter der Religion des Friedens diesen Preis eigentlich verdient?

Etwa durch einen unsäglich dreisten Artikel über die Anschläge von Paris am 13. November, in dem das Verhalten eines Schülers und seiner Lehrerin an einer deutschen Schule thematisiert wird?

Der Junge hatte auf eine kopftuchtragende Mitschülerin gezeigt und gesagt, dass ihretwegen Verwandte von ihm in Paris beinahe ums Leben gekommen seien.

Das veranlasst den Verfasser dieses Artikels, von Sippenhaft für „Muslime“ zu schwadronieren und das Verhalten der Lehrerin und des Jungen zu skandalisieren.

Natürlich kann das Mädchen nichts für die Terroranschläge, muss man den Vorfall zur Staatsaffäre machen?

Die muslimische Schülerin beschwerte sich bei der Fachlehrerin, die sich aber lediglich zu dem Kommentar hinreißen ließ, die Pariser Attentäter hätten den Islam falsch verstanden. Erst die Intervention eines anderen Lehrers bei den Eltern des Schülers, brachte ihn dazu, sich bei dem Mädchen für seine Beleidigung zu entschuldigen.

Was hat denn die Lehrerin falsch gemacht? Sie war doch sehr nett, sie hätte dem Jungen auch erklären können, dass die Attentäter den Islam genauso verstanden haben, wie es im Koran erklärt wird.

Der Junge hatte aus Elternhaus und gesellschaftlichem Umfeld offenbar bereits die Einstellung vermittelt bekommen, der Islam übe prinzipiell Gewalt aus und die Muslime seien Terroristen, die der westlichen Mehrheitsgesellschaft generell den Krieg erklärt hätten. Das Kopftuch war für ihn das Erkennungszeichen einer Muslimin und somit zugleich „Markenzeichen einer Gewalttäterin“.

Der Islam legitimiert Gewalt und fordert diese auch als Mittel der Züchtigung gegen widerspenstige Ehefrauen und Kinder. Das ist legal in fast allen islamischen Ländern, keine Kinderrechtskonvention schützt dort die Kinder vor dieser Gewalt, die man durchaus als Alltagsterror bezeichnen kann. Bei uns ist das verboten, was jedoch nicht bedeutet, dass es nicht doch praktiziert oder gut geheißen wird. Auch Mitglieder der christlichen Zwölf Stämme Sekte standen mehrfach wegen religiös begründeter Erziehungsgewalt vor Gericht.

In den islamischen Ländern mit der Scharia als Rechtssystem kann man die brutalen Strafen und Todesurteile, wie sie beispielsweise in Saudi Arabien oder dem Iran üblich sind, als Staatsterror gegen die Bürger bezeichnen. Hier reden wir noch lange nicht vom Terror gegen Andersgläubige.

Es geht weiter im Pamphlet:

Es genügt nicht, zu vermitteln, der Islam könne auf verschiedene Weise verstanden werden, stattdessen verlangt es darauf hinzuweisen, dass die überwiegende Mehrheit der hier lebenden Muslime ihre Religion friedlich praktiziert und erst durch Pauschalisierungen dieser Art das Gefühl erhält, ausgegrenzt zu werden, in Opposition zur Mehrheitsgesellschaft getrieben wird, die sich im Extremfall auch bis zur Gewaltanwendung steigern kann.

Ja, zum Glück verstehen viele Gläubige den Islam auch auf andere Weise, wie er weltweit mehrheitlich von den geistlichen Führern gepredigt wird.

Was aber meint der Verfasser mit „im Extremfall bis zur Gewaltanwendung steigern?“ Gab es etwa Ausschreitungen gegen islamische Einrichtungen oder Muslime in Deutschland? Oder meint er mit dem „Extremfall der Gewaltanwendung“, die Gewalt von „ausgegrenzten“ Muslimen, die aufgrund der pauschalen Ablehnung dann gar nicht mehr anders können, als gewalttätig zu werden?

Hier liegt hoffentlich ein Missverständnis aufgrund unklarer Formulierungen vor, sonst könnte man tatsächlich davon ausgehen, der Verfasser entschuldige hier bereits im voraus Gewalt als Mittel im Kampf gegen Diskriminierung.

Dabei wird vollkommen verkannt, wie die vermeintliche Diskriminierung zustande kommt, durch das offensive Zur Schau Stellen der eigenen Religion in einer weitgehend säkularen Gesellschaft.

Trägt das muslimische Mädchen das Kopftuch freiwillig oder vor allem, um den Eltern zu gefallen, weil die Eltern innerhalb ihrer Gemeinde als anständige Muslime gelten wollen oder aber selber streng gläubig sind? Ist das Mädchen hier nicht in mehrfacher Hinsicht Opfer?

Aber es kommt noch besser in dem Artikel:

Wenn sich Lehrkräfte und andere Einfluss besitzende Autoritäten dieser Gesellschaft, vor allem aus Politik und Medien, nicht in der Lage sehen, verbreiteten Voreingenommenheiten entgegenzuwirken, sie teilweise sogar noch fördern, erscheint es nicht verwunderlich, dass sich Stereotypen festsetzen.

Jetzt fördern also Deutschlands Lehrkräfte tatsächlich die Bildung von Vorurteilen gegenüber Muslimen. Bei all den Programmen zur Vielfalt, Toleranz und Friede, Freude, Eierkuchen ist ein solcher Ausspruch an Frechheit kaum noch zu überbieten.

Lehrkräfte im Schulalltag und Pädagogen im Erziehungswesen brechen sich täglich einen ab, um nur ja kein falsches Bild zu vermitteln, jedes Jahr werden Millionen an Fördergeldern dafür locker gemacht. In keinem Land der Welt steht mehr Toleranz auf dem Lehrplan als bei uns. Ein Bildungsurlaub in der Türkei oder Ägypten würde so einige Eindrücke wieder zurecht rücken.

Und nun kommt die Antisemitenkeule ohne auch nur ein einziges Mal auf den weit verbreiteten Antisemitismus von vor allem muslimischen Jugendlichen Bezug zu nehmen.

Die neuzeitliche Judenfeindschaft hat sich ebenfalls erst durch Kampagnen der Massenmedien in breiten Gesellschaftsschichten eingenistet. Reichte daraufhin ein hebräischer Namen aus, die Assoziation mit Ausbeuterei und Schmarotzertum zu erwecken, genügt heutzutage mancherorts ein Kopftuch, die subjektive Verbindung zu Gewalt und Terrorismus herzustellen. In solch aufgeheizter Stimmung haben Demagogen leichtes Spiel.

Der Vergleich zwischen der Judenfeindlichkeit im Dritten Reich und dem Misstrauen gegenüber dem Islam als gleichwertige Religion zum Christentum hinkt in mehrfacher Hinsicht und relativiert die Geschehnisse im Dritten Reich.

Gewalt gegen deutsche Diplomaten, ausgehend von Juden – übrigens auch in Paris – diente im November 1938 der SS dazu, die Juden pauschal als „Tätervolk“ zu verfemen und in einer Nacht sämtliche Synagogen im damaligen Deutschen Reich als „Racheakt“ zu zerstören. Ohne die bereits existierenden Ressentiments gegenüber Juden hätten die Nationalsozialisten für solches Verhalten keine Resonanz gefunden und ohne ein bereits vorhandenes „Feindbild Muslim“ könnten Rechtspopulisten wie PEGIDA oder die AFD für ihre islamfeindliche Propaganda keine Zustimmung erfahren

Wie sieht es mit den islamischen Ressentiments gegenüber Juden heutzutage aus? Vor kurzem noch hat der Mainzer Politiker Tobias Huch Strafanzeige wegen einer antisemitischen Veröffentlichung auf einer Internetseite der DITIB gestellt. Wann haben wir so etwas zuletzt von einer kirchlichen Einrichtung gehört?

Konnte die damalige Judenfeindschaft nicht allein durch die deutsche Niederlage im Zweiten Weltkrieg überwunden werden, sondern bedurfte vor allem anderer Leitbilder im Erziehungswesen, verlangt auch die heutige Islamfeindschaft von jeglichen gesellschaftlichen Funktionsträgern, ihrer diesbezüglichen Verantwortung gerecht zu werden. 

Schämt sich der Verfasser dieses Artikels nicht in Grund und Boden? Nein, er treibt es noch weiter und schließt seine Abhandlung:

Erst wenn sämtliche gesellschaftlichen Autoritäten von Schulen über Universitäten bis hin zu Kirchen und Parteien den Muslimen ihre aufrichtige Wertschätzung entgegenbringen und das bereits existierende Miteinander von Muslimen und Nichtmuslimen stärker als bisher hervorheben, lassen sich auch Feindbilder aus den Köpfen des europäischen Durchschnittsbürgers herauslösen.

Wer Wertschätzung fordert ohne diese selbst für andere aufzubringen, wird diese nicht erhalten. Sie ist ein Geschenk und keine Pflicht. Wo bleibt die Wertschätzung für unsere demokratische Gesellschaft, unser Sozial- und Bildungssystem? Ex-Muslime, geflohene Christen und Kritiker aus islamischen Ländern wissen sehr wohl und oft viel besser als Inländer, warum sie in einer westlichen Gesellschaft leben.

Von muslimischen Verbänden hört man jedoch immer nur Wehklagen und Gezeter wegen Diskriminierung.

Manchmal könnte man fast das Gefühl bekommen, man müsste sich bei ihnen wegen der Terroranschläge im Namen Allahs entschuldigen.

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 5927 Artikel

Frisch aus der Redaktion

2 Kommentare

  1. Ich entschuldige mich für die Terroranschläge im Namen Allahs des Allmächtigen.
    Bürger kommt zur Besinnung – befreien wir uns von den Religioten und Weltverbesserern.

  2. In muslemischen Kulturkreisen gibt es eine übliche Refelexreaktion. Man beantwortet einen Vorwurf oder eine Anschuldigung o.ä. sofort mit einer Schuldzuweisung gegen die vorwerfende Person.

Kommentare sind deaktiviert.