#TddZ – Dortmund im Ausnahmezustand

Die Dortmunder Polizei spricht von einem der größten Einsätze der vergangenen Jahre.

polizei demo

Um 13:00 Uhr veranstaltet die Partei „Die Rechte“ eine Versammlung unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“. Die Polizei rechnet mit mehreren Hundert Teilnehmern.  Für die Veranstaltung wurde eigens eine Homepage eingerichtet: TddZ.info

Zahlreiche Gegenproteste sind angemeldet. Die Polizei bestätigte indes die Demoroute und will die Sicherheit aller Demonstranten wie auch Besucher der Stadt während des Versammlungsgeschehen gewährleisten.

Über die Rheinische Straße führt die Demonstration über die Osning- und Arminiusstraße. An der Einmündung Rahmer Straße/Roßbachstraße soll eine Zwischenkundgebung stattfinden. Gegen 20 Uhr will der Veranstalter seine Versammlung am Bahnhof Huckarde-Nord beenden.

aktuelle Polizeimeldungen zu Störungen (12:06 Uhr):

„Im Zuge des Versammlungsgeschehens in Dortmund ist es zu ersten Störungen gekommen. Ersten Erkenntnissen nach haben mehrere Personen aus dem linksautonomen Spektrum, die offenbar der Gruppierung rund um das Bündnis BlockaDo zuzuordnen sind, zunächst versucht im Bereich der Mallinckrodtstraße / Hafenamt die Straße zu blockieren. Anschließend rannten mehrere Hundert Personen vom Hafen aus in Richtung Dorstfeld und somit in Richtung des Versammlungsortes der Rechtsextremisten.

Im Bereich Westfaliastraße / Sunderweg ging die Gruppe auch mithilfe von aufblasbaren Würfeln gegen Polizeibeamte vor. Polizeibeamte mussten vereinzelt Reizgas gegen die Störer einsetzen. Ebenfalls Angriffen von Linksautonomen ausgesetzt waren Polizeibeamte im Bereich Treibstraße/Unionstraße.

Im Bereich Blücherstraße/Mallinckrodtstraße ist es zum ersten Gebrauch von Pyrotechnik gekommen.

Die Polizei appelliert noch einmal an alle Teilnehmer des Gegenprotests, diesem gewaltfrei Ausdruck zu verleihen.“

12:13 – Flaschenwürfe von Linksextremisten – Beamter verletzt

Die Versammlung des Arbeitskreises Dortmund gegen Rechtsextremismus hat sich mittlerweile vom Dortmunder U-Turm aus über die Rheinische Straße in Bewegung gesetzt. Die Versammlung ist mittlerweile auf mehr als 2.200 Teilnehmer angeschwollen. Der bürgerlich demokratische Gegenprotest läuft hier bislang vorbildhaft friedlich.

Anders stellen sich die Bestrebungen von Linksautonomen in Hafennähe dar. Im Bereich Sunderweg/Westfaliastraße gibt es weiterhin Versuche, Polizeisperren zu durchbrechen, sowie Flaschenwürfe. Ein Polizeibeamter ist dadurch verletzt worden.

15:10 Uhr Blockaden am Haltepunkt Dorstfeld:

Veranstaltungsteilnehmer aus dem linken Spektrum versuchten die Anreise von Teilnehmern aus dem rechten Spektrum durch Blockaden von Bahnsteigen und Gleisen am Haltepunkt Dorstfeld am späten Vormittag zu stören. Durch konsequentes Einschreiten von starken Bundespolizeikräften in enger und abgestimmter Zusammenarbeit mit Kräften der Landespolizei NRW, wurden die Gleise geräumt. So konnte gegen 12:40 Uhr der Bahnbetrieb wieder aufgenommen werden und weitere Anreisen zu den angemeldeten Veranstaltungen beider Lager erfolgen. Gegen vier Personen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Verletzte gab es zum Glück bisher nicht. Die Maßnahmen dauern an.

Für die Rückreise ist die Bundespolizei ebenfalls mit starken Kräften im Einsatz und wird Störungen des Bahnreiseverkehrs konsequent unterbinden, um die Sicherheit aller Reisenden zu gewährleisten.

Es muss mit vollen Zügen, Bahnhöfen und Haltepunkten gerechnet werden. Eine frühzeitige An- und Abreise sollten Reisende daher in ihre Reiseplanungen einkalkulieren.

Die Bundespolizei wird entsprechende Sicherheitsmaßnahmen treffen. Mit kurzfristigen Sperrungen der Empfangshalle, einzelner Treppenaufgänge zu den Bahnsteigen im Dortmunder Hauptbahnhof und den umliegenden Haltepunkten ist zu rechnen. Hierdurch kann es temporär zu Wartezeiten kommen!

15:51 Uhr Polizeibeamte durch Linksextreme verletzt:

Probleme bereitete der Polizei eine Gruppe von Personen aus dem linksautonomen Spektrum, die an der Rheinischen Straße versucht hatte, in Richtung Wilhelmplatz eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Dies konnte unterbunden werden. Die Personen wurden von der Polizei kontrolliert.

Einen weiteren Durchbruchversuch von Linksautonomen verzeichneten die Einsatzkräfte am Huckarder Markt. Dieser gelang jedoch nicht.

Durch die verschiedenen Versuche der Linksautonomen, Polizeiabsperrungen gewaltsam zu durchbrechen, wurden mehrere Polizeibeamte leicht verletzt

19:21 Uhr – Massive Angriffe von Linksautonomen

Auf dem Huckarder Marktplatz ist es am späten Nachmittag zu massiven Angriffen von – größtenteils vermummten – Linksautonomen auf die dortigen polizeilichen Sperrstellen und die eingesetzten Beamten gekommen.

Zunächst konnte ein Tatverdächtiger festgenommen werden, dieser wurde jedoch im Rahmen einer widerrechtlichen Gefangenenbefreiung aus dem polizeilichen Gewahrsam befreit. Als die Einsatzkräfte ihn später erkannten und erneut festnehmen wollten, versuchten Sympathisanten, sie daran zu hindern. Hierbei kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen.


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