Michael Stürzenberger bei einer Versammlung der Bürgerbewegung Pax Europa / Foto: Archiv

Am Sonntag Nachmittag saß ich bei strahlendem Sonnenschein auf einer Parkbank in München und spielte mit einer Freundin Karten, als mich kurz nach 17 Uhr ein Mann mit einem Vollbart fragte „Sind Sie der Herr Stürzenberger?“, schreibt der bekannte Islamkritiker Michael Stürzenberger auf Pi-News. Dann sei ein Tornado von Beleidigungen und körperlichen Attacken über ihn herein gebrochen, was er bei über 400 Kundgebungen in dieser Form noch nicht erlebt habe.

Polizei betreibt Täter-Opfer-Umkehr

Was dann aber im weiteren Verlauf geschah, scheint inzwischen gängige Praxis gegenüber kritischen Journalisten und Aktivisten zu sein. Die Polizei habe den Angreifer vor Ort lediglich befragt, während ihm, dem Opfer, Handschellen angelegt worden und später sogar noch eine Blutprobe entnommen worden sei. Selbstverständlich mit dem Ergebnis 0,0 Promille, so Stürzenberger. Darüber hinaus sei er von einem Polizisten abfotografiert worden, um sicher zustellen, dass noch alles „dran sei“, wohl um Vorwürfen der Polizeigewalt zu entgegnen. Stürzenberger hat seinerseits ein Foto veröffentlicht, auf dem die für Handschellen typischen Druckstellen an seinem Handgelenk zu sehen sind.

Foto: Stürzenberger privat / Pi-News

Die Beamten rückten dann ab, ohne den Moslem mit auf die Wache zu nehmen oder ihm zumindest einen Platzverweis zu geben. Sie ließen mich mit dem Schläger, Spucker und Beleidiger auf dem Platz zurück, führt Stürzenberger die Geschichte zu Ende:

Es braucht sich auch niemand wundern, dass dieser Vorfall nicht im Münchner Polizeibericht vom Sonntag erwähnt wird. Wichtiger war wohl eine „rassistische Beleidigung“ einer Türkin in einer Bankfiliale in Lohhof.

Seit diesem Sonntag Nachmittag hat für mich eine neue Zeitrechnung begonnen.


Noch mehr Polizeischikane

Eine gehbehinderte Dame mitzuschleifen und einen Journalisten bei der Arbeit in eine dunkle Ecke zu verschleppen, ganz offenbar zur Einschüchterung …