Stellvertreterkrieg auf deutschem Boden – Kurden marschieren für die PKK

Großeinsatz der Polizei bei Demonstration im Bergischen Land

Nicht nur im Nahen Osten, auch bei uns marschiert die Anhängerschaft Öcalans wieder auf den Straßen und liefert sich Gefechte mit den Gegnern.

Wir bedanken uns bei der unfähigen Multikultisekte in Berlin für dieses heillose Chaos in unserem Land. Man kann nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen und erwarten, dass das schon irgendwie gut geht.

Aber wir müssen uns wohl auf eine Art Renaissance des Dreissigjährigen Kriegs einstellen, bei dem am Ende auch keiner mehr wusste, wer da eigentlich noch gegen wen kämpft.

Wer sich nicht mehr so genau an diese Zeit erinnern kann, was höchstwahrscheinlich auf biologische Ursachen zurück zu führen wäre, dem sei das Studium des Abenteuerlichen Simplicissimus empfohlen.

Wuppertal (OTS)

Für die Zeit vom 01.09.2015 bis 05.09.2015 meldete eine Privatperson eine Versammlung in Form eines Aufzugs für das Bergische Land an.

Unter dem Motto „Status für Kurdistan – Freiheit für Öcalan“ beabsichtigten die Versammlungsteilnehmer einen täglichen Marsch durchzuführen, beginnend am 01.09.2015 in Wuppertal mit dem Ziel, am 05.09.2015 Marienheide zu erreichen.

Am heutigen Mittwoch startete der Aufzug mit ca. 80 Teilnehmern gegen 09:50 Uhr am Willy-Brandt-Platz in Remscheid mit dem Etappenziel Hückeswagen. Gegen 13:00 Uhr kam es an der Straße Bergisch Born in Remscheid zu Übergriffen durch etwa 80 Demonstrationsgegner.

Diese versammelten sich spontan mit mehreren Fahrzeugen in der Nähe der Balkantrasse und störten die Veranstaltung. Dabei fuhren einige Störer als Provokation gezielt mit ihren Autos auf vereinzelte Versammlungsteilnehmer zu.

In der Folge kam es zu Steinwürfen aus beiden Gruppierungen, auch gegen die eingesetzten Polizeikräfte. Eine Beamtin wurde durch einen Stein am Kopf getroffen, verblieb jedoch dienstfähig. Nur durch den Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray gelang es den Beamten, die randalierenden Kontrahenten voneinander zu trennen.

Die stark befahrene Bundesstraße 51 musste in Bergisch Born für die Dauer der Auseinandersetzung komplett gesperrt werden. Hierdurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Während sich die Demonstrationsgegner mit ihren Fahrzeugen fluchtartig entfernten, setzte sich der Aufzug auf der Balkantrasse wie geplant in Richtung Hückeswagen fort.

Hier endete er gegen 15:00 Uhr am Bergischen Kreisel, wo die Polizei die Personalien der Versammlungsteilnehmer feststellte. Auch hier kam es zu Störungen des Straßenverkehrs.

Anschließend wurde die Veranstaltung durch den Versammlungsleiter für beendet erklärt. Strafverfahren, u. a. wegen Landfriedensbruch, Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, Körperverletzung und Beleidigung, wurden eingeleitet; die Ermittlungen hierzu dauern an. In der Spitze waren etwa 150 Polizeibeamte eingesetzt.

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