Spur des Manchester-Attentats führt auch nach Deutschland

Bruder und Komplize des Attentäters Salman Abedi reiste zweimal in den Großraum Leipzig und nach Weißenfels

Köln – Fünf Monate nach dem Bombenanschlag bei einem Konzert in Manchester verfolgen britische und hiesige Staatschützer eine deutsche Spur, berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Ausgabe). Wie die Zeitung aus Sicherheitskreisen erfuhr, reiste der jüngere Bruder und mutmaßliche Komplize des Manchester-Attentäters Salman Abedi, 22, zwei Mal nach Leipzig und Weißenfels.

By Ardfern (Own work) [CC BY-SA 4.0 or GFDL], via Wikimedia Commons
So kontrollierte die Bundespolizei Hashem Abedi, 20, am 17. Dezember 2016 ohne Fahrkarte im Zug von Weißenfels nach Leipzig. Dabei wies sich der Engländer mit libyschen Wurzeln gegenüber den Beamten mit seinem britischen Führerschein aus. Abedi, der seinem älteren Bruder Salman den Sprengstoff beschaffte und ihn logistisch unterstützte, soll den Erkenntnissen zufolge drei libysche Geschäftsleute in Sachsen-Anhalt und Leipzig kontaktiert haben, die unter anderem in Weißenfels Dutzende Wohnungen angekauft haben. Alle drei Investoren seien als Geldwäscher eingestuft, informierten britische Geheimdienstbehörden kurz nach dem Bombenanschlag ihre deutschen Kollegen. Die Staatsanwaltschaft Halle durchsuchte nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ vergangenen Juli die Geschäftsräume eines der drei Unternehmer in Weißenfels und Leipzig. Es geht um Steuerhinterziehung und illegale Beschäftigung von Arbeitskräften. Nähere Einzelheiten waren nicht zu erfahren.

Nach Hinweisen der Special Branch von Scotland Yard und des britischen Geheimdienstes MI5 gingen die deutschen Behörden dem Verdacht nach, die Reisetätigkeiten Abedis könnten auf einen libyschen Zirkel zur Terrorfinanzierung in Deutschland hindeuten. Hashem Abedi wurde nach dem Manchester-Attentat in seiner libyschen Heimat festgenommen. Er räumte ein, von den Anschlagsplänen seines Bruders gewusst zu haben. Bei dem Anschlag im Mai starben 22 Besucher eines Pop-Konzerts nebst dem Bombenleger Salman Abedi.

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2 Kommentare

  1. Deutschland ist das Trampolin für Moslemterror in Europa.
    Hier gibt es noch heftiges Taschengelds dazu.
    Wie meinten einschlägig Informierte bereits nach 9/11 ?
    Deiutschland ist der ideale Rückzugsraum für Musel-Terrorsisten.
    Daran hat sich offensichtlich nicht das geringste geändert.
    Außer einem : Damals kamen sie ohne Einladung der deutschen Regierung.

  2. Früher hieß es ; Alle Wege führen nach Rom.
    Heute heißt es ; Alle Wege führen nach Deutschland !
    Zumindest was den Islam-Terror betrifft.
    In diesem versifften Dreckstaat haben Islam-Schweine
    Narrenfreiheit und selbst der deutsche Bürger unterstützt
    sie dabei.
    Das fing mit 9/11 und hört so lange nicht auf, bis diese
    „Religion“ in unserem Land verboten wird.
    Denn das ist keine Religion, dass ist politischer Horror !
    Religion sind unsere zwei Sekten, weil sie immer auf der
    Seite stehen, von der sie den größten Judaslohn bekommen,
    ist zwar auch nicht ehrenhaft, aber zumindest friedlich.

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