Wie gestern so heute: Die Einheitspartei feiert die Einheit, das Volk wird ausgesperrt

In Mainz herrscht wegen der „Feierlichkeiten“ zum Tag der deutschen Einheit der Ausnahmezustand. Die Anwohner können hautnah erleben, was für die Brüder und Schwestern in der DDR Alltag gewesen sein soll. Hubschrauber und Polizeidrohnen überwachen das Gebiet aus der Luft, Schifffahrt und Autoverkehr werden drastisch eingeschränkt, damit das gegenseitige Schulterklopfen der Politkaste reibungslos ablaufen kann. So ähnlich muss es gewesen sein, wenn Genosse Breschnew aus Moskau kam und sich seinen wohlverdienten Bruderkuss von Erich Honecker abholte.

1979 – 30 Jahrestag der DDR / Foto: O24 – FFM Museum

Die Charaktere auf der Politbühne haben sich kaum geändert, sie werden heute durch andere Darsteller verkörpert, die ihnen einen zeitgemäßeren Anstrich verpassen sollen. Das aber gelingt kaum. Eine Diktatur ist eine Diktatur ist eine Diktatur und die Partei hat immer noch recht – nur eine nicht.

Letztes Jahr durfte der Grüne Daniel Cohn-Bendit mit seiner Rede die Paulskirche entweihen, ein Jahr zuvor sorgte der Friedenspreisträger Navid Kermani noch mit seinem Aufruf zu einem Friedensgebet bei seiner Dankesrede für einen Skandal an diesem geschichtsträchtigen Ort. In der Süddeutschen Zeitung war von einem „unerträglichen Übergriff“ die Rede. Von Übergriffen jeglicher Art schreibt man heute nicht mehr so gerne. „Justizminister“ Maas hat dafür gesorgt, dass pünktlich zum Tag der deutschen Einheit die Meinungsfreiheit durch das obskure „NetzDG“ außer Kraft gesetzt wird und Kritik am Merkel-Regime gefährlich teuer zu stehen kommen kann. Die DDR war noch so human und bürgerte ihre schärfsten Kritiker in den Westen aus. Der wiedervereinigte Gesamtdeutsche von heute kann dagegen nicht auf solch elegante Entsorgung oder Freikauf aus dem Stasi-Knast durch andere Mächte hoffen, wenn er unter die Räder des politischen Systems gekommen ist. Die Mauer ist gefallen und mit ihr der Traum von der Freiheit, die dahinter winkte. Manchmal war es auch andersherum. Während Ost-Deutsche bei ihren waghalsigen Fluchten ihr Leben riskierten, siedelten andere freiwillig in den Arbeiter und Bauernstaat über.

Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch – zwar nicht im biologischen Sinne, was aber von den Früchten der Pfarrerstochter Angela Merkel, die mit ihrer Familie kurz nach ihrer Geburt 1954 von Hamburg die Republikflucht gen Osten antrat, zu halten ist, steht nicht bei Bertolt Brecht, sondern in der Lutherbibel bei Matthäus Kapitel 7, Vers 16.

Warnung vor den falschen Propheten

15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.
16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?
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Wolfgang van de Rydt
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6 Kommentare

  1. Die Politik ist immer so korrupt wie das, was die Bevölkerung zu tolerieren bereit ist.

    Die Toleranz des Bösen ist ganz einfach eine Todsünde.

    So wundert es denn kaum, dass das Böse den Menschen einzureden versucht das Laster der Toleranz sei eine Tugend.

  2. Soweit ich sehe, hat sich das Volk selbst ausgesperrt.
    Es sei denn, die Wahlergebnisse wurden massiv manipuliert. Aber das glaube ich nicht.

  3. Der hauptsächliche Untergang Deutschland ist aber,
    dass der Bürger nicht mehr bemerkt, wie Er sein Leben
    und das seiner Kinder in eine Zwangsjacke führt. Die
    Kinder können es noch nicht wissen, aber der mündige
    deutsche Bürger ist heute zu 80 Prozent ein Schaf, dass
    sich freiwillig zur Schlachtbank führen lässt.
    Mit der Flüchtlings- und Moslem-Krise haben sich unsere gesamten Altparteien gegen Ihr eigenes Volk gestellt.
    ( Meineid ! )
    Aber das Volk ist zu feige und Opportunistisch, sich
    dagegen zu stemmen.
    Das einzige was diesen Lemmingen fehlt ist noch mehr
    Chaos und Terror und vor allem, dass es Sie persönlich
    trifft, …. ich gönne es Ihnen !

  4. „Letztes Jahr durfte der Grüne Daniel Cohn-Bendit mit seiner Rede die Paulskirche entweihen…“ Welche Rede hat er denn da gehalten? Die, in der er schwärmt wie schön es ist wenn ihm ein fünfjähriges Mädchen den Hosenlatz aufmacht??

    • So ist es .
      Im Beamten- und Hörigenstaat spielt die Meinung der früher einmal Volk genannten Masse der Plebejer keinerlei Rolle mehr. Ein Grund aus dem Hitler das Berufsbeamtentum wieder eingeführt hatte.
      Wirkt bis heute zuverlässig.

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