adult alone black and white blur
Photo by Kat Jayne on Pexels.com

In der Umfrage des Kinderhilfswerks „Plan International“, wurde festgestellt, dass Frauen und Mädchen sich zunehmend unsicher in Städten, Öffentlichen Verkehrsmitteln und auf Grünflächen fühlen. Die Folgerung: Das Rollenverständnis der Männer müsse sich ändern. Um welche Männer genau es sich handelt, wurde verschwiegen. Wundert das noch jemanden?

Ich wurde bereits zwei Mal von Plan International mit der Bitte um Spenden angeschrieben. Jedes Mal prangten die Konterfeis der Unterstützerinnen und Weißwestlerinnen Senta Berger und Dunja Hayali auf dem riesigen Werbefaltblatt. Inzwischen scheint Frau Hayali ihr Amt als Botschafterin niedergelegt zu haben. Ob der Mißbrauchsskandal 2018 bei mindestens sechs Kindern bei Plan International – analog zum Fraternisieren mit Rassisten – bei Frau Hayali die Angst vor Kontaktschuld geweckt hat und sie deshalb ausgestiegen ist, ist unbekannt. Naheliegender ist wohl, dass Frau Hayali schlicht zu sehr damit beschäftigt ist, unbescholtene Bürger auf Berliner Demos mit frechen Fragen zu traktieren, statt sich zur Abwechslung einmal als Christin und bekennende Lesbe mit der Situation ihrer Glaubensschwestern und den verfolgten Schwulen und Lesben in ihrer irakischen Heimat zu befassen.

Nach meinen persönlichen Erfahrungen werden die Täter – nämlich mehrheitlich ausländische Straftäter – aus Wirklichkeitsverweigerung, Egoismus, Bequemlichkeit und Wirklichkeitsverkennung nicht benannt. Wie überall spielt natürlich auch hier die Angst vor der Kontaktschuld und Kontamination mit, wenn man sich mit einer als „rechtsradikal“, „rassistisch“ usw. gebrandmarkten Person abgibt oder gar ihre Meinung teilt.

Da ich 1994 – 2004 eng mit syrischen Christen befreundet war und tatsächlich fast mein letztes Hemd für sie gegeben hätte, bevor ich die Freundschaft mit dem Nehmer-Clan beendete, wußte ich genau, was mit dem Grenzputsch 2015 auf uns zukommt. Zwar bin ich für die Aufnahme der verfolgten Christen, dennoch teilen sie viele archaische Sitten mit ihren muslimischen Landsleuten, wie Jungfräulichkeit vor der Ehe und streng patriarchale Strukturen.

Meine verzweifelten und mittlerweile beendeten Aufklärungsversuche seit 2015 kosteten mich die Mitgliedschaft in 2 Berufsverbänden und zahllose Freundschaften mit Feministinnen, Lesben, Schwulen und Frauennotrufmitarbeiterinnen. ALLE beschuldigten mich des Rechtsradikalismus und der maßlosen Übertreibung.

Die Notrufmitarbeiterin – eine sehr feministische Lesbe, die ich seit 25 Jahren kannte – verweigerte 2017 die Teilnahme an unserem Straßenstand zu Migrantengewalt gegen Frauen, denn, „Jeder Mensch hat das Recht, zu leben, wo er will. Man MUSS bei JEDEM erst einmal annehmen, dass er Schlimmes erlebt hat und traumatisiert ist. NIEMAND – auch nicht die archaisch sozialisierten Männer – darf abgewiesen werden, da es einfach keine Grenzen geben darf.“

Wir veranstalteten dennoch unseren Stand zu Gewalt von zugewanderten Männern und wurden von Grünen Frauen mit ausgebleichter Ökokleidung, struppigen Haaren – kurz: mit einem Erscheinungsbild, mit dem sie gewiß keine Übergriffe zu befürchten haben werden – besonders scharf angegriffen. Über Stunden stellten sich außerdem bullige SPD-Mitglieder gegenüber unserem Stand auf und beobachteten uns.

Eine Frauenbeauftragte sprach mich am Stand an und warf mir vor, mit dieser Aktion die enorme häusliche Gewalt unter Deutschen zu verharmlosen. Ich dankte für den Hinweis und klärte sie auf, dass man das eine nicht verharmlost, nur weil man auch auf das andere hinweist. Nach ein paar weiteren Minuten unerfreulicher Konversation mit der mißlaunigen Dame, die gerade eine Anti-Zucker-Diät machte, wandte ich mich ab und ließ mich lieber von einem jungen Kampfsportler in Selbstverteidigungstechniken einweisen.

Meine Kolleginnen sind mehrheitlich weiblich. Fast alle finden Multikulti toll, denn sie wollen eine pluralistische Gesellschaft, in der nicht nur Deutsche leben. Sie wollen sich auf dem Wochenmarkt im vollkommen überfremdeten Offenbach an den Waren aus verschiedensten Regionen der Welt erfreuen. Rührselige Geschichten werden dargeboten, um zu belegen, dass man Hundert illegale Migranten zunächst wie Gerechte behandeln muss, um den einen Gerechten darunter nicht zu verlieren. Beispielsweise den süßen Afghanen, der in seiner eigenen Bäckerei hausgemachte Kuchen verkauft, deren Rezepte er von den netten, alten, Offenbacher Ureinwohnerinnen bekommen hat. Mensch, was täte unser Land nur ohne diesen Mann!

Viele meiner ehemaligen Bekannten möchten unbedingt weiterhin unter den Restaurants verschiedener Länder auswählen können. Das ist wahnsinnig wichtig!! Viel wichtiger, als die vergewaltigten Frauen und Mädchen, für die gerade meine Kolleginnen eklatantes Desinteresse und eine für mich bis heute nicht nachvollziehbare Herzenskälte an den Tag legen.

Außerdem müsse man Verständnis für die Afrikaner haben – wie mir eine weitere Freundin letztmalig erklärte, bevor sie den Kontakt abbrach – denn in Afrika müsse ein Afrikaner die gesamte, riesige Familie mitversorgen. Hier hätte er endlich einmal die Gelegenheit, für sich selbst etwas aufzubauen. Und dies sei ein valider Grund, ihn nicht abzuschieben.

Meine ehemals zahlreichen, schwulen Freunde verweigern bis heute den Blick auf die Realität, denn wichtiger ist der nächste Urlaub am Schwulenstrand mit den netten, jungen Körpern, der nächste Sonnenuntergang, das Frühbuchen des 5-Sterne-Hotels zu Schnäppchenpreisen und die Sauna oder der Dark Room in der Disko für die anonyme Befriedigung. Über unangenehme Dinge reden – „Nein, nein, und nochmals nein“ – ist es doch viel angenehmer, geziert am Prosecco zu nippen und hysterisch über sinnloses Geschwätz zu gackern.

Und die Lesben? Die Moslems sind doch auch eine verfolgte Minderheit! Wie die Schwulen und Lesben. Deswegen ist frau solidarisch und sieht großzügig über das Kopftuch hinweg. Die AfD wählt frau auf keinen Fall, auch wenn Alice Weidel dabei ist, denn die AfD ist gegen die „Ehe für alle“. Mein Einwand, dass ich doch lieber die konservative Einstellung der AfD statt einen Kran im Iran in Kauf nehmen würde, an dem Schwule erhängt werden, erreicht das Pavlow’sche, programmierte Hirn nicht.

Daher habe ich aufgegeben und lasse sie alle – die Kollegin, die sich erdreistet, einem Ostdeutschen Kollegen zu sagen, wie ungern sie im Osten wegen der vielen Nazis sei, die lesbische Notruf-Frau, die sich weigert, migrantische Gewalt anzuerkennen, das schwule Paar, das lieber seinen nächsten Luxusurlaub plant und jedes unangenehme Gespräch abblockt und ja, sogar die Pastorin, die – nur, um mich und andere, „verstockte Rassisten, Egoisten und Konservative“ zu ärgern – einen Afrikaner im Gottesdienst trommeln läßt – ich lasse sie alle in Ruhe in ihrer Verweigerung, ihrer Scheinwelt und warte ab, bis die Realität zuschlägt. Denn der Tag wird kommen, an dem ihr Wolkenkuckucksheim zusammenbricht. Und ja, ich gebe es zu: An jenem Tag, werden sie vergebens nach mir rufen.

Avatar
Maria Schneider ist freie Autorin und Essayistin. In ihren Essays beschreibt sie die deutsche Gesellschaft, die sich seit der Grenzöffnung 2015 in atemberaubendem Tempo verändert. Darüber hinaus verfaßt sie Reiseberichte.

17 KOMMENTARE

  1. Genau.
    Der letzte Satz ist der Wichtigste. Die kriegen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch derart in die Fresse, da habe ich kein Mitleid. Wie bestellt, so geliefert.
    Ich werde dann sowieso nicht mehr hier sein und mir den Trümmerhaufen EUdSSR, Kalifat Deutschlandistan, aus dem Exil betrachten.

  2. Vielen Dank Maria, für den ungeschminkten Bericht über den Abschaum und das Gesindel, das jetzt in der
    BRD an den Schalthebeln sitzt!! Das sind keine menschliche Wesen, das sind einfach nur noch Nullpunkt-
    existenzen!!

    Sprecht zu denen, die bestürzten Sinnes sind: Seid getrost, habt keine Furcht! Das ist euer Gott! Die RACHE kommt, die VERGELTUNG Gottes! Er selbst kommt und hilft euch!

    Jesaja 35,4

  3. Kleine Korrektur/Ergänzung,

    „An jenem Tag“ werden sie nach dem (auch immer) schützenden Patriarchat rufen (so wie seit Anbeginn aller Zeiten, oder wen ruft frau für gewöhnlich um Hilfe an).
    Frau Schneider hat blitzgescheit erkannt („lernen durch Schmerzen“), dass deutsche feministinnen und deren Gesellschaftsprodukte (mit)verantwortlich für hiesige Zustände, treibende Kraft gar, sind. sie sind offensichtlich nicht Willens und in der Lage, die selbsteingebrockte Suppe auszulöffeln. feministinnen (meine Definition davon) sind eine Gefahr für alle, vor allem für Frauen! Sie sind einfach zu dämlich für Häuptling. Seit Jahrzehnten treiben sie hier ihr Luxusproblem-Unwesen, was genau wurde denn besser, durch einen immer größer werdenden Haufen rabulistischer furien? Bösartige weiber, die mißgünstig Geschlechter gegeneinander aufhetzen. Wenn’s der intriganten Nachbarin nicht gefällt, lässt sich’s nicht in Frieden leben.

    • Ich erinnere mich sehr gut, wie der gehässige loser „Hiob-Durchfall-Menstrualtasse“ zu einem ebenfalls sehr lesenswerten Beitrag von Maria Schneider äusserte, sie solle das Schreiben lieber sein lassen.
      Aber hier ergreift er die Gelegenheit, mal wieder gegen Frauen und insbesondere angebliche Feministinnen zu stänkern.
      Okay, es gibt auch unter Frauen reichlich naive Gutmenschinnen, die erst vielleicht wirklich nicht erkannt haben und jetzt nicht sehen WOLLEN, von welcher Sorte die meisten der angeblich „Schutz Suchenden“ sind, die man uns als arme Krieg-„Flüchtlinge“ und/oder dringend gebrauchte „Fachkräfte“ verkaufen wollte.
      Aber mir ist neu, dass zum Beispiel der Papst, Bedford-Strohm, der Gründer von „Pro Asyl“ Herbert Leuninger und der Oberschwätzer dieses Vereins Günter Burkhardt, die Einwanderungs- und ISlam-Propagandisten unserer politisch-medialen „Elite“ wie Maas, Stegner, Lübke+, Habeck, Söder, Wulff (Der ISlam gehört zu Deutschland), Jakob Augstein, Restle alle Feministinnen sind !
      Merkel übrigens auch nicht, die kannte den Begriff „Feministin“ gar nicht, musste sich den erst kürzlich von Ivana Trump erklären lassen.

      Und, vielleicht nimmt das auch ein dummer Hetzer gegen Frauen wie „Hiob“ mal zur Kenntnis :
      Die auch dafür viel geschmähten Oberfeministinnen Alice Schwarzer und Elisabeth Badinter warnten schon vor Jahrzehnten vor der falschen Toleranz mit ISlamisten, die ein Extrem-Patriarchat praktizieren und den verheerenden Folgen für die Gesellschaft und insbesondere für Frauen dieser Art Multi-Kulti.

      „Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz“ Hrsg. v. Alice Schwarzer,
      Kiepenheuer & Witsch, Köln 2002
      ISBN-13: 9783462031058 ISBN-10: 3462031058

  4. PS
    Sicherheits“gefühl“? ist auch wieder so ein schwammiger Fichtenführerbegriff, den man bei Bedarf einfach in der Luft zerreißen könnte (ein Gefühl ist halt nur ein Gefühl und kein knallharter Fakt). Die wissen schon (ich meine nicht Frau Schneider!), warum sie so halbseiden daherkommen (einfach mal reelle Statistiken konsultieren). Auch Politiker sind wie sie sind, weil sie die wachsend Nachfrage sensibler (weiblicher) „Gefühle“ bedienen müssen. Sie machen heute mehr Deko und nicht robuste Fundamente, nur das bringt Wähler*innen-Stimmen. Links/Rot/Grün hat das längst erkannt, darum gibt es dort auch die Allermeisten Schwätzer_Innen. Das Dilemma ist, dass der moderne Politkasper es heute jeder Ilsebilse Recht machen muss, sonst gibt es am Wahltag nun mal kein Foto.

    Noch was zu intriganten (gibt’s auch andere?) feministinnen, in diesem Fall die beliebte Senta („enttäuscht vom Fortschritt der Emanzipation“). Der lustige, bei den damen beliebte Gynokratiediener Mario war auch mit im Boot. (Linien-)Treue lohnt halt doch.

    • Ach, ist der Sexist und geschmacklose „Witze“ über Frauen machende Mario Barth jetzt auch Feministin ?
      Wenn man für jeden dummen oder fiesen Spruch von loser „Hiob-Durchfall-Menstrualtasse“ und seinesgleichen die gesamte Männerwelt verantwortlich machte, würden die Männer ganz schön blöd dastehen !

      • Die hier mitlesenden Männer scheint es nicht so zu stören, was ihr Geschlechtsgenosse Kotzbrocken/Durchfall/Menstruationstasse/hiob etc. in Bezug auf Frauen so von sich gibt.
        Jedenfalls beschwert sich im allgemeinen keiner von denen. Ich frage mich manchmal, ob die alle seiner Meinung sind und das amüsant finden.
        Ich würde nicht dazu schweigen, wenn eine Frau so widerlich, ekelhaft und gehässig über Männer herziehen würde, wie hiob über Frauen. Das wäre mir zu peinlich, in Verdacht zu geraten, ich könnte so etwas gutheißen.

  5. Maria Schneider hat das Talent lebendig und anschaulich zu berichten, durch ihre Beobachtungen und Schlussfolgerungen beleuchtet sie Aspekte unserer Existenz hier unter der Herrschaft verblendeter Multi-Kulti-Ideologen.

  6. Was für ein Geschleime. Ist ja widerlich.

    Tip an O24. Schon Schade, dass der Song abgelehnt wurde. Noch lange kein Grund sich selber klein zu machen, schmoll schmoll… und die nächste Demo nicht zu unterstützen.

    Man hat sich das hier verändert. Früher hielt ich tatsächlich große Stücke auf O24.

    Einer der altgedientesten Kommentatoren. Gruß an meinen Freund aus Texas, falls der nicht auch das Weite gesucht hat.

    mfg

  7. @Alice S. Fangemeinde

    Bitte nicht Friede Springer und Liz Mohn vergessen. Sind auch Busenfreundinnen von frau Merkel. Machen die 4 Grazien noch gemeinsamen Kaffeeklatsch?

    Ich bin mir sicher, dass die stooges siegen werden!

  8. Es wird gemunkeln, im radikal-feministischen Schweden haben die vordenkenden damen das Problem zufriedenstellend gelöst. Ihr schafft das auch, indem ihr (nicht wie die unwissenden Affen), eure Dümmsten zu Anführern macht.

    Tschakka

  9. Neues Buch für die Superklügsten unter euch:
    „Die große Verschleierung: Für Integration, gegen Islamismus“ | Schwarzer, Alice |

    vs

    Für die nicht ganz so hellen (männlichen) Köpfe:
    „Sawsan Chebli ist ein mahnendes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, illegale Migranten schon in erster Generation dauerhaft abzuschieben.“
    (Neverforgetniki)

    Spielt übrigens keine Rolle, ob man sein Geld freiwillig dumm verschleudert, oder unter Androhung von Gewalt an die GEZ abdrücken muss. Weg ist weg.
    Letzteres ist mir allerdings lieber, denn da ist nur Geld Weg, der Verstand hat zumindest eine Überlebenschance.

  10. Lieber Affenkönig, wenn Sie sich als Affenkönig bezeichnen, dann darf ich annehmen, dass Sie selber
    ein AFFE sind. Ich glaube Ihnen das, weil ich ihren Stammbaum nicht kenne.

    Aber ich bin ein Mensch, ich bin ein EBENBILD GOTTES!!!

    Lieber Affenkönig verschwinden Sie sofort wieder in ihren Urwald, und unterrichten Sie als Affenkönig ihre
    Artgenossen, aber keine EBENBILDER GOTTES!!!

    1. MOSE 27

    Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und
    Frau.

Comments are closed.