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Martin Sellner – Foto: O24

Nach der Ankündigung der Regierung, dass ein Verbot der Identitären Bewegung geprüft werde, hat sich IB-Sprecher Sellner erneut in einem Video zu Wort gemeldet. Sellner gibt sich vor allem über die Äußerungen von Vizekanzler Strache enttäuscht, der 2016 noch gesagt hatte, die IB sei eine nicht-linke, friedliche und patriotische Jugendbewegung. Er wirft dem Vizekanzler vor, dass der von ihm gepriesene Rechtsstaat zu zahlreichen Anklagen wegen „Verhetzung“ geführt und keines der Opfer vor Gewalttaten durch Migranten geschützt habe. Bei zahlreichen Medien bedankt sich der IB-Sprecher für die Fairness, nicht nur über ihn, sondern auch mit ihm gesprochen zu haben.

Verleger Götz Kubitschek hatte sich gestern ebenfalls zu den Ermittlungen wegen angeblicher Verbindungen zum Attentäter von Christchurch geäußert:

Traut jemand Sellner und seinem Umfeld (also: auch mir) Applaus oder klammheimliche Freude in Richtung Christchurch? Sind eine vergiftete Spende (die einfach eingeht) und eine schematische Dankesmail (der einfach abgeht) ein „Kontakt“ in dem Sinne, daß man über eine „Verbindung“ mit dem Täter von Christchurch spekulieren dürfte? Welcher Gesetzmäßigkeit folgt die hektische Ankündigung der österreichischen Regierung, man prüfe nun ein Verbot der Identitären Bewegung? (Quelle: Sezession)

ANMERKUNG: Das Video ist auf Youtube nicht mehr verfügbar

 

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