Sellering: Flüchtlingspolitik hat dazu geführt, „dass es eine Spaltung in der Gesellschaft gibt“

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Photo by Marcus Sümnick

Bonn: CDU-Spitzenkandidat Lorenz Caffier hat die Niederlage seiner Partei in Mecklenburg-Vorpommern darauf zurückgeführt, dass sich der Wahlkampf fast ausschließlich um bundespolitische Themen gedreht habe.

„Alles war überlagert von der Flüchtlingspolitik“, so Caffier im Fernsehsender phoenix. „Die Berliner Politik tut gut daran, wenn sie auf die Verunsicherung der Menschen reagiert – und da ist durchaus noch Luft nach oben“, meinte Caffier. Zwar seien in den vergangenen Monaten entsprechende Gesetze etwa auch beim Thema Asyl verabschiedet worden, doch reiche dies offenbar nicht aus, um die Bürger zu überzeugen.

Auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) wertete das Abschneiden der AfD in seinem Bundesland als bedenklich und sah dies ebenfalls in der bundesdeutschen Politik begründet. „Wir müssen sehen, dass ganz offensichtlich die Flüchtlingspolitik, vielleicht auch die Haltung der Kanzlerin ganz besonders, dazu geführt hat, dass es eine Spaltung in der Gesellschaft gibt. Da wird man in Berlin drüber nachdenken müssen“, so der SPD-Ministerpräsident.

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1 Kommentar

  1. Na dann denkt mal darüber nach.
    Wahrscheinlich muss noch ein Ausschuss und etliche Arbeitskreise hierzu gebildet werden…

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