Räuberpistolen und das RAF Phantom

Nun geht also wieder die Jagd nach den RAF Terroristen los. In der nächsten Folge von Aktenzeichen XY ungelöst dürfte ein längerer Beitrag zu erwarten sein.

Die Phantomskizze zeigt den Täter, der den Wachmann außerhalb des Fahrzeugs bedrohte. Er ist ca. 50 Jahre alt, 1,80 bis 1.90 m groß, schlank, schwarzgraue Haare und Schnauzer. Bekleidung: dunkler geschlossener Parka und graue Jeanshose
Die Phantomskizze zeigt den Täter, der den Wachmann außerhalb des Fahrzeugs bedrohte. Er ist ca. 50 Jahre alt, 1,80 bis 1.90 m groß, schlank, schwarzgraue Haare und Schnauzer. Bekleidung: dunkler geschlossener Parka und graue Jeanshose – Bild: Polizei Wolfsburg

Die Polizei Wolfsburg fahndet mit einem Phantombild nach einem der Täter, der an dem Überfall auf einen Geldtransporter auf dem Gelände des Real Marktes im Wolfsburger Ortsteil Nordsteimke am 28. Dezember 2015 beteiligt war.

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Ebenso dabei sollen die ehemaligen RAF-Mitglieder Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette gewesen sein. Nach Zeugenaussagen waren die maskierten Täter unter anderem mit einem Schnellfeuergewehr und einer Panzerfaust bewaffnet.

Das Trio steht ebenfalls in Verdacht, für einen gleichgelagerten Überfall auf einen Geldtransporter am 06. Juni 2015 in Stuhr im Landkreis Diepholz bei Bremen verantwortlich zu sein.

Wie die Ermittler jetzt schon zu folgender Einschätzung kommen, wirft allerdings gleich mehrere Fragen auf:

“Hinweise auf ein terroristisches Motiv für die Überfälle gibt es bislang nicht. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Taten allein der Finanzierung des Lebens im Untergrund dienen sollten.”

Erstens – woher wollen sie das wissen, wenn es die Terroristen all die Jahre geschafft haben unentdeckt im Untergrund zu leben?

Zweitens – wurden doch von einer neuen “RAF 4.0 40 Morde an Politikern und sonstigen Feinden des “Schweinesystems” angekündigt” n-tv

Wird etwa nicht einmal in diese Richtung ermittelt?

Sind die Terroristen einfach nur blank und müssen jetzt ihre Altersvorsorge auffrischen, weil die Rente nach Norbert Blüm eben doch nicht so sicher ist?

Oder ist an der These vom RAF Phantom des Autors Gerhard Wisnewski mehr dran?

“Wer die “RAF” für eine durchgehend authentische Erscheinung der Linken hält, ist über wesentliche Tatsachen der “RAF”-Geschichte nicht richtig informiert. Ohne die Rolle der Geheimdienste ist der Terrorismus nicht zu verstehen.” Das RAF Phantom

raf ford focus
Das Foto zeigt die Auffindesituation des Ford Focus Kombi in dem Waldstück Teufelskamp an der K 40 bei Volkmarsdorf. Foto: Polizei Wolfsburg

Sicher ist, dass diese Bilder jetzt wieder durch die Medien geistern werden und die Angst vor Terroristen, dieses Mal von links, kräftig befeuert wird.

Ähnlichkeiten zur NSU Affäre drängen sich auf. Wird jemals die ganze Wahrheit auf den Tisch kommen?

Zurzeit sieht es nicht danach aus. Je mehr Terroristen jeglicher Couleur sich im Lande tummeln und die Sicherheit bedrohen, desto mehr Argumente hat man für schärfere Gesetze, die jedoch stets nur die Freiheit der gesetzestreuen Bürger einschränken – Kriminelle im Untergrund halten sich bestimmt nicht dran.

So wurde in der Bundesrepublik das Recht auf freien Waffenbesitz in den Siebziger Jahren abgeschafft und etliche Schusswaffen aus den privaten Haushalten beschlagnahmt. Heutzutage wollen die Grünen sogar den Verkauf von Schreckschusspistolen erschweren – nicht mal diese nicht sehr effektiven Waffen zur Selbstverteidigung will man dem Bürger lassen.

Selbst aber werden diese Jammergestalten von Sicherheitsleuten bewacht – und diese verteidigen sie ganz bestimmt nicht mit Karnevalsmunition.

 

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