Psychiatrie statt Abschiebung – Illegaler drohte mit Selbstmord

Sinzig/Remagen – Das Asylverfahren gegen eine dreiköpfige Familie syrischer Herkunft war in Deutschland rechtskräftig abgeschlossen worden. Nachdem die Familie den Ausreiseaufforderungen nach Rumänien bisher nicht nachgekommen war, sollte die Ausreise heute Morgen, gegen 05.00 Uhr, zwangsweise durchgesetzt werden. Zur Durchführung hatte die Ausländerbehörde um Unterstützung durch die Polizei gebeten.

Symbolbild – Foto by: sssccc / 123RF Lizenzfreie Bilder

Als der 27-jährige Familienvater die Situation realisierte, bemächtigte er sich eines zum Wohnungsinventar gehörenden Messers und verbarrikadierte sich. Der Mann drohte, sich selbst zu töten. Die Einsatzkräften brachten die Ehefrau und das zweijährige Kind in, ebenso die übrigen Hausbewohner (eine weitere Familie von Asylbewerbern). Aufgrund der emotional aufgewühlten Stimmung des 27-Jährigen zielten die polizeilichen Maßnahmen zunächst darauf ab, die Situation zu beruhigen und zu stabilisieren. Vorsorglich wurden Rettungskräfte von DRK und Feuerwehr zum Einsatzort beordert, ebenso Spezialkräfte der Polizei sowie ein Dolmetscher. Gegen 08.15 Uhr konnte der 27-Jährige nach vorangegangenem Gesprächskontakt zur Aufgabe bewegt und festgenommen werden.

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Körperlich unverletzt wurde er zunächst einer psychiatrischen Fachklinik zugeführt.

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2 Kommentare

  1. kann man den einsatz der polizei und der rettungsdienste sowie die kosten der behandlung dem altparteienkartell nicht in rechnung stellen

    • Wieso denn ? Den ganzen Zirkus zahlt doch der Steuerzahler.
      Andere Goldjungs klagen durch alle Instanzen gegen ihre Abschiebung natürlich aus unsere Kosten,
      Die werden wir nie mehr los.
      Und Murksel holt jetzt noch mal 2 MIllionen dieser Vollverorgungssuchenden im Rahmen der Familienzusammenführung nach Deutschland.
      Aber zumindest wissen wir jetzt wofür wir für maximal Grusi bis 70 arbeiten dürfen. :D

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