Provokation mit Wirkung: Arabisch als Pflichtsprache

Der Vorschlag eines sogenannten Experten, Arabisch als Pflichtsprache einzuführen, löste überwiegend eine Welle der Empörung aus.

arabisch als Pflichtfach

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Dieses Manöver kann eine gezielte Provokation sein, um die Stimmung noch mehr anzuheizen oder schlicht und ergreifend auf der Dummheit des Urhebers und der Medien beruhen. In Zeiten des Kampagnenjournalismus ist Letzteres eher unwahrscheinlich.

Aber was soll die Aufregung? Eine perfekte Jobmaschine für die vielen Akademiker unter den Geflüchteten kann aus diesem Vorschlag entstehen, denn wir wissen doch, niemand kann eine Sprache besser unterrichten als ein Muttersprachler.

Nicht mal für Englisch haben wir derart hochqualifizierte Lehrkräfte an den Schulen, dabei kann natürlich nur so ein Bullshit herauskommen, wie ihn EU Kommissar Oettinger regelmäßig zum Besten gibt.

Was wohl die Türken davon halten, wenn ihre Kinder neben Deutsch gleich noch eine Fremdsprache lernen sollen?

Ich hätte als Kind an der holländischen Grenze lieber vernünftiges Niederländisch in der Schule gelernt, es fehlten aber angeblich die Lehrer und das, obwohl fast in jeder zweiten Familie wie bei mir auch, Holländer lebten.

Ich habe es trotzdem gelernt, weil ich es wollte und später auch brauchte, aber das ist eine andere Geschichte.

Niemand kann eine Sprache besser vermitteln, als ein Muttersprachler, für eine Kultur und deren Sitten und Gebräuche gilt dasselbe. Von daher wäre der Arabisch Unterricht an den Schulen qualitativ um einiges besser als jeder andere Fremdsprachenunterricht.

Wenn es aber um Integration geht, dann überlassen wir diesen Job denen, die dafür nicht gut qualifiziert sind, Leuten mit Migrationshintergrund, Leuten, wie Aydan Özoguz (die mit den holocaustleugnenden Islamistenbrüdern), als Bundesbeauftragte in der Regierung stellt sie eher ein Sicherheitsrisiko dar.

Auch in den unteren Ebenen erledigen diesen Job meistens Frauen mit Migrationshintergrund. Kein Wunder, dass das nicht funktioniert!

Doch bei der Medienkampagne geht es nicht um konstruktive Vorschläge, es ist reiner Antipopulismus, der noch mehr Öl ins Feuer gießen soll.

Der Kessel aber wird auch von selbst überkochen, dazu braucht es solchen Nonsens schon lange nicht mehr!

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Wolfgang van de Rydt
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