Protestaktion: Hambacher Fest – 185 Jahre danach alles wieder so unfrei wie zuvor

An die 30.000 Menschen zogen vor 185 Jahren auf den Schlossberg zu Hambach, um für nationale Einheit, Freiheit und Volkssouveränität zu demonstrieren.

Wenn heute die herrschende Politik den Ereignissen von damals gedenkt, ist das mehr als ein schlechter und geschmackloser Witz. Während “Justizminister” Maas der freien Meinung immer weiter das Wasser abgräbt, sind Worte wie Nation oder Volkssouveränität längst der politischen Korrektheit zum Opfer gefallen. Die, die schon länger hier leben sind alles andere als einig.

Das politische und gesellschaftliche Klima ist vergiftet, die Kirchen propagieren mittlerweile offen antideutschen Rassismus, sind sie doch in Wahrheit keine Institutionen des christlichen Glaubens, sondern Säulen, auf denen das politische System seine Macht baut – ganz wie zur Zeit des Nationalsozialismus oder während des 1. Weltkriegs, als Geistliche Kanonen segneten und Beihilfe leisteten, dass massenhaft junge Männer als Opferlämmer an die Fronten eines sinnlosen Krieges geschickt wurden.

728 x 90 (Super Banner) Goldbarren & -münzen günst

Nicht alle Bürger sind mit der Abgabe von immer mehr Souveränität an das Brüsseler EU-Regime und der Auflösung der nationalen Grenzen unseres Landes einverstanden. In den frühen Morgenstunden wollen sie an dem historischen Schauplatz demonstrieren.

Ab 10:00 Uhr, genau eine Stunde vor Beginn der “offiziellen Feierlichkeiten” sind Protestaktionen mit Transparenten geplant. Auch am gestrigen Samstag wurde bereits fleißig posiert. Und davon soll es heute noch mehr geben, wie einige Teilnehmer wissen ließen:

“Unsere schönste Mitstreiterin will sich was auf die nackte Haut schreiben und den Volksverrätern entgegen halten.”

Mehr dazu hier – Hambacher Freiheitsfest 27./28.5

Hier der Originaltext, der leider immer wieder von linken Liedermachern wie Wader oder Biermann verändert und an ihr kommunistisches Weltbild angepasst wurde:

Ferdinand Freiligrath Düsseldorf, Juni 1848

Trotz alledem

Das war ’ne heiße Märzenzeit, Trotz Regen, Schnee und alledem! Nun aber, da es Blüten schneit, Nun ist es kalt, trotz alledem!

Trotz alledem und alledem – Trotz Wien, Berlin und alledem – Ein schnöder scharfer Winterwind Durchfröstelt uns trotz alledem!

Das ist der Wind der Reaktion Mit Meltau, Reif und alledem! Das ist die Bourgeoisie am Thron – Der annoch steht, trotz alledem!

Trotz alledem und alledem – Trotz Blutschuld, Trug und alledem – Er steht noch, und er hudelt uns Wie früher fast, trotz alledem!

Die Waffen, die der Sieg uns gab, Der Sieg des Rechts trotz alledem, Die nimmt man sacht uns wieder ab, Samt Kraut und Lot und alledem, Trotz alledem und alledem, Trotz Parlament und alledem –

Wir werden unsre Büchsen los, Soldatenwild trotz alledem!Doch sind wir frisch und wohlgemut Und zagen nicht trotz alledem! In tiefer Brust des Zornes Glut, Die hält uns warm trotz alledem! Trotz alledem und alledem, Es gilt uns gleich trotz alledem! Wir schütteln uns: Ein garst’ger Wind, Doch weiter nichts trotz alledem! Denn ob der Reichstag sich blamiert Professorhaft, trotz alledem! Und ob der Teufel regiert Mit Huf und Horn und alledem –

Trotz alledem und alledem, Trotz Dummheit, List und alledem, Wir wissen doch: die Menschlichkeit Behält den Sieg trotz alledem! So füllt denn nur der Mörser Schlund Mit Eisen, Blei und alledem: Wir halten aus auf unserm Grund, Wir wanken nicht trotz alledem! Trotz alledem und alledem!

Und macht ihr’s gar, trotz alledem, Wie zu Neapel jener Schuft: Das hilft erst recht, trotz alledem! Nur, was zerfällt, vertretet ihr! Seid Kasten nur, trotz alledem! Wir sind das Volk, die Menschheit wir, Sind ewig drum, trotz alledem! Trotz alledem und alledem: So kommt denn an, trotz alledem! Ihr hemmt uns, doch ihr zwingt uns nicht – Unser die Welt trotz alledem!

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 6100 Artikel
Frisch aus der Redaktion

2 Kommentare

  1. Wir sollten zufrieden sein, dass dieser Staat uns wenigstens noch unsere Unfreiheit feiern läßt.
    Das ist doch noch was. Das wird nicht mehr lange möglich sein.

  2. Am 30. Mai 2009 gründeten wir die “Partei der Vernunft” politisch korrekt auf der Terrasse der Burgschänke Rittersberg vor dem Hambacher Schloss. Erst die Vorstandswahlen durften wir drei Stunden später im Schlossrestaurant durchführen. Mit Vernunft ist kein Blumentopf zu gewinnen. Als ich Oliver Janich erzählte, mit Gefühl zu sprechen, blockierte er. Von da an war ich vorstandsintern ein “Brauner”.

    Jetzt referiert er über Dummheit und rennt immer noch gegen Windmühlenflügel an.
    Video: Wie wahrscheinlich ist es, dass ich dumm bin? Der Dunning-Kruger-Effekt
    3. Oktober 2016 | Oliver Janich
    http://www.dzig.de/Wer-braucht-den-Dunning-Kruger-Effekt

Kommentare sind deaktiviert.