Polizeikontrolle: Syrer flüchtet in die Alster – 60 Personen rotten sich zusammen

Hamburg: Ein 27-jähriger Syrer ist während einer Überprüfung durch Polizeibeamte geflüchtet und in die Alster gesprungen. Er steht im Verdacht, Haschisch gekauft zu haben.

Die Polizei war zu einem Einsatz am Jungfernstieg gerufen worden, weil es zu einer Körperverletzung unter zwei 17 und 18 Jahre alten Deutschen gekommen sein sollte. Die beiden Hamburgerinnen beschuldigen sich gegenseitig, von der jeweils anderen geschlagen worden zu sein. Am Einsatzort erhielten die Beamten dann den Hinweis, dass der 27-jährige Syrer von der 18-Jährigen Drogen gekauft hatte. Als die Polizisten den Mann überprüften, stellten sie einen Beutel mit einer kleinen Menge Haschisch sicher, den er in der Hosentasche hatte. Bei der Kontrolle seines Rucksackes rannte der Syrer plötzlich davon und sprang in die Binnenalster. Polizeibeamte zogen ihn unverletzt aus der Alster und nahmen ihn in Gewahrsam.

Die Beamten fanden in dem Rucksack 14 Beutel mit vermutlichem Haschisch, die sichergestellt wurden. Der 27-Jährige wurde vorläufig festgenommen.

Während des Polizeieinsatzes kamen etwa 60 Personen auf die Einsatzkräfte zu. Ein 24-jähriger Iraker agierte dabei als Provokateur gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Der junge Mann erhielt zunächst einen Platzverweis, dem er jedoch nicht nachkam. Er wurde daraufhin in Gewahrsam genommen. Gegen einen weiteren jungen Mann erteilten die Beamten einen Platzverweis.

Die Polizei war mit neun Funkstreifenwagen im Einsatz.

Gegen die 18-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet.

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