Peinlich: Bundeswehr gibt Fregatte wegen technischen Mängeln an Werft zurück

Die Bundeswehr wird erstmals ein bereits übernommenes Schiff wieder an seine Bauwerft zurückgeben. Grund sind erhebliche Soft- und Hardware-Mängel an Bord der neuen Fregatte „Baden-Württemberg“. Dies berichten die „Kieler Nachrichten“ (Freitagausgabe). Die Marine lehnte die Indienststellung ab, das zuständige Rüstungsamt fordert von der Hamburger Werft Blohm + Voss, die Mängel zu beseitigen.

By Ein Dahmer (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons
Damit gerät das Drei-Milliarden-Projekt „F125“ erneut ins Stocken, wie die Zeitung schreibt. Die Fregatte „Baden-Württemberg“, die sechs Jahre lang gebaut wurde, werde ab 19. Januar eine längere Liegezeit in Hamburg haben, bestätigte ein Sprecher des zuständigen Bundesamtes für Ausrüstung, Nutzung und Informationstechnik der Bundeswehr. Umfangreiche Funktionsnachweise auf See seien nicht erbracht worden.

Die Probefahrten erfolgten in der Nordsee, vor Norwegen und vor Kiel. Die Arbeitsgemeinschaft (Arge) F125 habe jetzt die Möglichkeit, die Fehler zu beheben, so die Ansage von der Bundeswehr. Die Arge besteht aus Thyssen Krupp Marine Systems (TKMS/Kiel), zu dem Blohm + Voss gehört, und Lürssen (Bremen).

Der Testlauf fand im Sommer diesen Jahres statt.

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4 Kommentare

  1. Die kann sich ja dann neben die nicht einsatzfähigen Uboote legen. Sonst fühlen die sich so einsam.
    Und das wollen wir doch nicht.
    Über Mallorca lacht noch immer die Sonne, über Deutschland die ganze Welt.
    Von den Laien, wo sind Sie ? Übernehmen Sie sofort.
    Was ?
    Weihnachtsdienstbefreiung ?
    Gestrichen. !!
    Ach so, das gilt nur für die Mannschaftsdienstgrade…………….

    • Alle höheren Offiziere werden von den USA ausgesucht und in den USA zu Lehrgängen geschckt.

      Die Ergebnisse der Rüstungsindustrie sind direkte Folge, dass man zugelassen hat, dass dieser Bereich über Geschäftsmodelle funktioniert.

      Das aggressive Lobbying qualitätiv schlechter Produkte ist wie in anderen Bereichen der kaputten Marktwirtschaft für die Unternehmer gewinnbringender als die Produktion von Qualität.

      Sind die Schiffe nach der Gewährleistung überholungsbedürftig, so ist der Gewinn höher, als wenn die wesentlichen Teile 30 Jahre halten.

      Zudem sorgen diese Schrottausrüstungen dafür, dass der Verteidigungshaushalt aufgestockt wird und noch mehr Schrott angeschafft werden kann. Bei Top-Ausrüstung wäre es schwerer, Argumente für eine Aufstockung zu finden und damit schwerer den Gewinn der Rüstungsindustrie zu steigern.

      Klare Fehlanreize wie fast überall in der degenerierten Lobbywirtschaft.

  2. Na klar, das fette Ministergehalt für Vollversager.
    Zuteilung aus der Schirrmeisterei von täglich 3 Dosen Allwettertaft für die von den Laien.

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