Patzelt: CDU zahlt jetzt Preis für ihre Politik

Der Parteienforscher Werner Patzelt hält die Wahl des FDP-Kandidaten Thomas Kemmerich zum Thüringer Ministerpräsidenten mit Stimmen der CDU und der AfD für einen Beleg dafür, dass “Abwehrstrategien der anderen Parteien gegen die AfD” nicht mehr funktionieren. “Die Strategie, um fast jeden Preis Anti-AfD-Regierungen zu bilden, um die AfD von jeglichem Einfluss auszuschließen, ist an ihre Grenzen gekommen”, sagte Patzelt der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ).

“Die CDU zahlt jetzt den Preis für ihre Politik, den rechten Rand freigegeben zu haben”, sagte der Dresdner Politikprofessor weiter. Eine Blaupause für andere Bundesländer oder Wahlen im Bund sieht Patzelt in dem Ergebnis aber nicht: “Dazu ist die AfD in den westdeutschen Bundesländern nicht stark genug – und muss das bei revidierter CDU-Politik auch nicht werden.”

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5 KOMMENTARE

  1. Jepp, der sympathische Herr Patzelt, einer vom Volk.

    Der macht das bestimmt alles nur, weil er der AFD helfen und seiner Partei schaden will. Irgendwie so was zwischen Orban und Salvini.

  2. Ausser viel Rumgeheule bei Roten und Grünen kann ich hier nix erkennen, wäre schön zu wissen ob die Linke incl Grüne und SPD genau den gleichen Aufstand gemacht hätten wenn Rammelow alle Stimmen der AfD bekommen hätte…da wäre wohl eher Schweigen im Walde angesagt gewesen statt Zeter und Mordio zu schreien. Ich lache mir jedenfalls seit heut Mittag stündlich nen Ast über die Politkasper der neuen Einheitspartei CDUCSUSPDLINKEGRÜNE!

  3. Es wird keine „revidierte CDU-Politik“ geben. Das ist ein Hirngespinst. Die CDU wird auch nach Merkel eine Linkspartei bleiben.

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