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Erneut hat Stuttgart ein unruhiges Wochenende erlebt. Nach den exzessiven Ausschreitungen und den Plünderungen der Vorwoche, in der muslimische Migrantengruppen Personenkontrollen durch Ordnungskräfte am Drogenumschlagsplatz Schlossgarten mit brutaler Gewalt beantwortet hatten, verhinderte nur ein Großaufgebot der Polizei, dass sich jene Jagdszenen wiederholen konnten, die eine Woche zuvor für Entsetzen gesorgt hatten. Neunzehn verletzte Polizisten und zwölf demolierte Streifenwagen waren die erschreckende Bilanz der Krawallnacht vom 20. auf den 21. Juni. Nach der Drogenkontrolle bei einem 17-Jährigen hatten sich Hunderte Migranten auf die zahlenmäßig weit unterlegenen Einsatzkräfte gestürzt, assistiert von Linksextremen, die nur ungern eine Gelegenheit auslassen, ihre morbide Lust an der Zerstörung auszuleben. Völlig außer Kontrolle sei die Situation nach Darstellung der Einsatzleitung gewesen. Die Polizei hatte der brachialen Brutalität, die man in dieser Form bisher nur von den linksextremistischen Exzessen bei politischen Großveranstaltungen gekannt hatte, nichts entgegenzusetzen. Das Phänomen der Gewalt junger Migranten, wie sie in den Brennpunktvierteln Pariser Vororte gang und gäbe ist, stellt Deutschland vor Herausforderungen, die lange ignoriert wurden. Dabei hätte man nicht nur dort, sondern auch in den drei größten Städten Schwedens sowie in weiteren europäischen Metropolen, in denen der Anteil junger muslimischer Männer besonders hoch ist, jahrelang Anschauungsunterricht nehmen können. So aber waren die Stuttgarter Polizisten dem migrantischen Mob hoffnungslos unterlegen.

Wer das Kind beim Namen nennt, tut dies lieber nur in Eulenspiegel-Manier, könnte doch die ordnungsgemäße Berichterstattung bereits den Job kosten

An den Tagen danach regierte das Beschwichtigungskartell. Selbst die Polizeiführung sprach von aus dem Ruder gelaufenen Partys alkoholisierter Feiernder, wohl wissend, dass der Hintergrund der zunehmenden Hetzjagden auf die Ordnungskräfte ein völlig anderer ist. Wer wie Tübingens grüner Oberbürgermeister Palmer Klartext sprach, sah sich empörter Kritik ausgesetzt. Die Sonntagsredner drängelten sich vor, sorgfältig den Eindruck vermeidend, die Ursachen der Stuttgarter Exzesse zu kennen. Erst nach und nach wagten Journalisten vereinzelt, das Kind beim Namen zu nennen, wenn auch in Eulenspiegel-Manier, könnte doch die ordnungsgemäße Berichterstattung bereits den Job kosten. Dass ein Tage zuvor veröffentlichter Hetzartikel in der „taz“ für die Angriffe auf die Polizei mitverantwortlich sein könnte, wollte außer dem Bundesinnenminister niemand wissen. Der machte allerdings – wie so oft – anschließend demütig einen Rückzieher. Der polit-medialen Schickeria war es gelungen, die Empörung über die journalistische Zurschaustellung linksradikalen Gedankenguts als Angriff auf die Pressefreiheit umzudeuten. Das Thema war schnell vom Tisch. Dabei wäre eine offene gesellschaftliche Debatte wichtiger denn je. Allerdings keine, die das Zerrbild einer bedrohten Presse zeichnet, sondern eine, die das Problem schonungslos aufdeckt: Immer aggressiver erfolgt die Eroberung des öffentlichen Raumes, immer besser organisiert sind die Parallelgesellschaften. Wer 2015 noch blauäugig „Willkommen!“ rief, erlebt heute, dass die Verachtung für den deutschen Staat das einende Band zwischen Linksextremen, Neuankömmlingen und in Deutschland geborenen muslimischen Migranten der dritten Generation ist.

Die öffentliche Debatte über die Gründe für das Scheitern der Integration ist verpönt, obwohl jeder den riesigen Elefanten sehen kann, der im Raum steht

Deutschland versagt bei der Integration. Dies aber nicht etwa, weil es dem Durchschnittsbürger am Willen zum Gelingen der Aufnahme von Einwanderern mangeln würde. Im Gegenteil. Die deutsche Gesellschaft scheut weder Mühe noch Kosten, um Integration zu ermöglichen – und das nicht erst seit 2015. Dass jedoch vielen der seither Zugewanderten die Bereitschaft fehlt, sich zu integrieren, dass es ihnen eine ausschließlich an ihren Interessen orientierte Politik viel zu einfach macht, sich außerhalb der Mehrheitsgesellschaft einzurichten, und dass selbst ihre Straftaten ziemlich milde be- und verurteilt werden, sind die eigentlichen Gründe für das Scheitern, deren öffentliche Erörterung verpönt ist, obwohl jeder den riesigen Elefanten sehen kann, der im Raum steht. Konnten sich die politisch Verantwortlichen bisher regelmäßig hinter angeblich unabänderlichen sozialen Konflikten in Großstädten verstecken, wirft Stuttgart ein Schlaglicht darauf, dass es um die Landnahme durch Gruppen geht, die infolge ihres zahlenmäßigen Anwachsens aufgrund der Zuwanderung der letzten Jahre inzwischen vor Selbstbewusstsein strotzen. Die Lösung liegt in einem Einwanderungsgesetz, das sich am Recht der Gesellschaft auf nutzenstiftende Zuwanderung orientiert, in einem Asylrecht, das sich auf seine Wurzeln besinnt und lediglich tatsächlich Verfolgten Schutz bietet, und in einem humanitären Ansatz, der nicht nur den verständlichen Wunsch Einwanderungswilliger im Blick hat, ihre wirtschaftliche Lage zu verbessern, sondern auch die Stabilität des Sozialstaats. Stuttgart wäre eine Chance. Dass sie ungenutzt bleibt, bestärkt die, die im Kampf der Kulturen zu allem bereit sind.


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Quelle und Erstveröffentlichung: Liberale Warte

7 KOMMENTARE

  1. Dies wird sich mit absoluter Sicherheit wiederholen, versprochen. Es wird erst aufhören, wenn Blut fliesst.
    Wenn es die ersten Opfer unter den Bürgern gibt. Dann lautet die Bilanz in etwa so: …4 verletzte Beamte, 73 Veletzte + 11 Tote “ Randalierer rsp. Party-Feierer „, Dann werden Die vorsichtiger und es kehrt auch wieder Ruhe ein. Anders geht es nicht.und nur so lässt sich eine Anarchie verhindern.

  2. Ich vermute mal, nicht unbedingt der TAZ-Artikel war das, sondern vor allem die Weigerung, die Antif* als terroristische Vereinigung einzustufen. Das hat denen nochmal so richtig Mut gemacht.

  3. Wer hat sie ins Land gelassen?

    Nur der hat Schuld und natürlich der mündige, wählende Durchschnittsbürger (Souverän), dem es am Willen zum Gelingen der Aufnahme von Einwanderern nicht mangelt (ja genau!).

    So sieht mein Elefant aus. Kann natürlich auch sein, dass es lediglich ein paar Schreiberlinge zu verantworten haben, auf die der völlig unschuldige Bundesinnenminister zu zeigen wagt und dafür sogar noch Beifall aus Schildistan bekommt (huch, noch ein Elefant)!

  4. @Psychopath

    Ja genau, das ist die Lösung! Weihnachten brauchen wir sicher auch nur mehr Poller und schwerbewaffnete Lichterfestsoldaten.

    Es hört übrigens NICHT auf wenn Blut fließt. Ob ich Recht habe, kannst Du in jedem shithole dieser Erde in Erfahrung bringen.

  5. schaun mer mal, auf welche „Hassverbreiter“ morgen (wieder) gezeigt wird. Rechtsradikalität muss ja Ursachen haben.

  6. Zitat: „…Stuttgart wäre eine Chance. Dass sie ungenutzt bleibt, bestärkt die, die im Kampf der Kulturen zu allem bereit sind….“

    Nein, die Vorfälle in Stuttgart bieten keine Chance mehr, das Ruder noch herumzureißen. Der Zug ist schon lange abgefahren. Die zerstörerische Merkel-Politik in allen Bereichen der Gesellschaft hat schon vor Jahren die Weichen gestellt. Jetzt rast der Zug auf sein unweigerlich kommendes Ende zu. Das Ende wird der Zusammenbruch eines ohnehin fragwürdigen Staates sein. Die Zerstörung einer ohnehin zutiefst kranken und dekadenten Gesellschaft, die andauernd nur weitere gestörte Individuen erzeugt. So eine Gesellschaft, so ein Staat kann nicht „repariert“ werden. Dieses BRD System war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Dass jemand wie Merkel und ihre notorisch deutschfeindlichen Helfer hier überhaupt an die Hebel der Macht kommen konnten, war nur in einem System wie dieser BRD möglich. Nein, diesen Staat kann man nicht mehr retten und er ist es auch nicht wert, gerettet zu werden. Vielleicht erwächst dereinst aus der Asche dieses BRD-Gebildes wieder eine gesunde deutsche Nation, frei von Schuldkomplexen und frei von Fremdbestimmung. Vielleicht wird der Zusammenbruch dieses BRD-Systems aber auch das endgültige Ende alles dessen bedeuten, was sich einst DEUTSCH nannte … Ein Volk, das keine eigene Identität mehr hat und nicht mehr willens ist um sein Dasein zu kämpfen, hat sein Existenzrecht ohnehin verwirkt. Was wird aus Deutschland? Wer weiß … die Zukunft wird es zeigen.

    • …….Ein Volk, das keine eigene Identität mehr hat und nicht mehr willens ist um sein Dasein zu kämpfen, hat sein Existenzrecht ohnehin verwirkt…………

      Ist das so?
      Von wem stammen diese Weisheiten?
      Wer bestimmt denn das Existenzrecht von Völkern?

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