Mitmischen: Warum es so wichtig ist, wählen zu gehen!

Es ist schon fast zur Modeerscheinung geworden nicht wählen zu gehen. Viele Menschen scheinen heute lieber Zuhause zu bleiben und sich lautstark vor dem Fernseher über die Unfähigkeit der Politiker zu beschweren, als aufzustehen und sich zum Wahlbüro zu begeben.

Foto: O24

Dabei haben wir eine Demokratie in der jede Stimme zählt und in der wir wirklich etwas erreichen können – wenn wir nur wählen gehen. Stellen Sie sich mal vor, Sie dürften nicht wählen gehen. Würden Sie in einer Diktatur leben, dann würden Sie wahrscheinlich nichts lieber tun wollen als eben dies. Doch die Tatsache, dass das Wählen so einfach ist und wir einfach nur mit unserem Wahlschein zum Wahlbüro gehen müssen, scheint diesem Privileg die Besonderheit zu nehmen.

Dabei ist es gerade jetzt umso wichtiger zu wählen, denn überall auf der Welt werden aktuell gerade diejenigen zum Wählen animiert, deren Meinung, so sollte man annehmen, nicht der der Allgemeinheit entspricht. Und genau dort liegt das Problem. Denn diese Menschen, die eventuell eine Tendenz zum Extremismus haben, gehen wählen, während liberalere Wähler dazu zu tendieren scheinen, aus lauter Politikverdruss erst gar nicht die eigene Stimme abzugeben.

In den USA haben wir unlängst sehen können wohin das führen kann und dass sich dieses Szenario nicht in unserem Land wiederholen soll, darin sind wir uns wohl alle einig.

Tatsache ist, nicht-wählen ist nicht schick, nicht-wählen ist vielmehr eine verschenkte Stimme, die niemandem zugutekommt und die niemandem schaden kann. Wer heute wählen geht, der erhebt seine Stimme und sagt was Sache ist und mischt kräftig mit im Politikgeschehen.

Auch wenn es nicht wesentlich erscheinen mag, eine Stimme kann einen großen Unterschied machen. Zeigen Sie Flagge und nutzen Sie ihr – durchaus luxuriöses – Recht auf freie Wahlen.

Es mag schwierig sein, im heutigen Politikdschungel diejenigen herauszufinden, die die eigenen Interessen am besten vertreten, doch mit der entsprechenden Einsatzfreude können wir zumindest herausfinden wen wir nicht wählen wollen – und dann entsprechend gegensteuern.

Lesen Sie hier mehr zum Thema und erfahren Sie die 7 Gründe warum es wichtig ist, wählen zu gehen auf watergate.tv

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8 Kommentare

  1. Vollste Zustimmung.
    Jemand schrieb hier einmal, daß er dann seinen Stimmzettel entwerten würde. Wer das tut, stimmt eigentlich für Diktatur. Wenn Du nicht weißt, wen Du wählen sollst, finde das kleinste Übel.
    Die einzigen Nichtwähler bzw Stimmzettelvernichter die ich verstünde, wären Menschen im Patt zwischen Geist und Pflicht. Also Parteimitglieder, die derzeit die Partei nicht unterstützen können. Die CDU ist unchristlich, somit haben richtige Christen in der CDU ein Problem. Die SPD ist unsozial, wie man an der Selbstbedienermentalität erkennt, also haben richtige Sozialisten in der SPD ein Problem.
    Die Grünen wollen Nichtmänner, also haben richtige Männer… quatsch, die gibt’s da ja eh nicht.

  2. Vollste Zustimmung !
    Anmerkung: Wir Ossis sind doch nicht auf die Barikaden gegangen, um am Wahltag zu Haus zu bleiben!

    • Ja, aber 50% von Euch Ossis bleiben oft zuhause!! Daß dadurch das, worüber sie schimpfen, nur schlimmer wird wegen der dann erfolgreichen Parteien wie PDS und GRÜN, das zu raffen reicht wohl bei vielen das Hirn nicht!!

      Wer NICHT-wählt, egal ob aus Dummheit, Asozialität oder Klugscheißerei, duldet das jeweilige Wahlergebnis und seine Folgen, er ist so schuldig wie der Wähler der Vernichtungs-Parteien. Die NICHT-Wähler haben also Merkel und ihre Mord-Politik mitgewählt, sind daran mit-schuldig, also auch an jeder ermordeten Oma pro Woche!! Aber in der Politik kann man sich ungestraft viel an falschem bis offen asozialem Verhalten erlauben, was in anderen Lebensbereichen schnell negative Folgen oder gar harte Strafe zeitigen würde!

      Jede Stimme für eine Alternativpartei (wer AfD nicht mag, kann NPD oder DIe RECHTE wählen; wer die Patrioten nicht mag, kann Christen, Tierschützer usw. wählen) entzieht den kriminellen Machtparteien Stimmenprozente und Wahlbelohnungs-Geld!

      Für die Demokratie und ihre Grundrechte, von welchen die dumpfen Wahlenthalter auch gerne profitieren im freiheitlichen Alltag und was vielen Völkern, die es gerne hätten, der Erde verwehrt ist (siehe Proteste in Hongkong gegen Gängelung druch Peking) haben die europäischen Völker über Jahrhunderte gekämpft; daher ist es eine Schande, das jetzt so wegzuwerfen, zumal es keine Garantie gibt, daß es in anderen Staatsformen (Monarchie, Diktatur usw.) besser wäre, würde. Z.B. für die Positiva Hitlers mußte dann ein extrem hoher Preis bezahlt werden!!

  3. Wenn man die „offizielle“ Meinungsmache und angeblichen Umfragewerte, welche durch alle Medien geprügelt werden betrachtet, steht doch jetzt schon fest wie´s kommt. Wieder eine „GROKO“, jedoch mit einem Kasper aus dem Medienkonzern „SPD“ statt der gewissenlosen Rautenfrau an der Spitze. Die Grünen und Roten spielen schön mit, der Posten und des Geldes Willen und die AfD wird von Innen zerlegt – hat schon so oft funktioniert. Ob man nun wählen geht oder nicht, es wird sich nichts ändern. Zumindest nicht in diesem – ehemals tollen Land. Leider. Dafür sitzen die falschen Leute an den Schaltstellen der Macht.

    • Es gibt in der Politik wie sonst im Leben keine Garantie, kein immer gültiges Rezept auf Erfolg und Glück.

      Aber jeder hat die Pflicht, in seinen Möglichkeiten für das Gute, gegen das Böse zu wirken. Das geschieht auch durch Wahl derjenigen Parteien, die im Vergleich am besten abschneiden; eine ideale Partei, ideale Zustände wird es nie geben.

      Wenn man dann scheitert, so ist das Schicksal, aber den Bösen wie Merkel die Macht kampflos zu überlassen, ist dumm bis asozial.

      Es gab genug Wahlen, die was geändert bzw. gut gestaltet haben, bis in 1969 für die CDU, dann für die SPD mit der neuen Ostpolitik, später 1983 für Kohls CDU und die NATO, 1990 gegen den antideutschen Einheitsgegner Lafontaine. Dann zuletzt der Brexit und die Trump-Wahl, auch die Wahlen pro Hitler und Orban.

      Wenn aber 80% des Volkes die Bösen, die Vernichter wählen, dann ist man machtlos, aber diese 80% kommen nur zustande durch die je 20-60% Nichtwähler, von denen gewiß 2/3 anders denken, als die Wahl und Regierung ausfallen.

      Aber vielleicht fühlt sich dieses runtergekommene deutsche Volk auch wohl so mit dem, wie es ist, und verwechseln die empörten Patrioten und Konservativen ihre Haltung mit dem Volkswillen !!?

  4. So ein Schmarrn. Wahlen in diesem Land können schon Systembedingt nichts ändern. Es gibt genügend Beispiele und juristische Texte über ungültiges Wahlrecht, Besatzungsstatute und dergleichen. Und wie die Stimmenanteile ausfallen, bestimmt doch wohl nicht der Wähler, der angeblich eine Wahl hat. Dazu erlaube ich mir aus §78 der Bundeswahlordnung zu zitieren: „Der Bundeswahlausschuss ist berechtigt, rechnerische Berichtigungen an den Feststellungen der Landeswahlausschüsse vorzunehmen.“ Offensichtlicher kann es doch nun wirklich nicht werden…

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