Ministerpräsidentin Kraft will Islamverband Ditib auf Nähe zum türkischen Staat überprüfen lassen

Düsseldorf: Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat Bedingungen für eine Anerkennung des türkischen Islamverbands Ditib als Religionsgemeinschaft gestellt.

Hannelore Kraft - Foto by xtranews.de (IMG_3206.jpg) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons
Hannelore Kraft – Foto by xtranews.de (IMG_3206.jpg) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons
„Aus Sicht der Landesregierung müssen dabei auch Fragen der Staatsnähe von Islamverbänden geprüft werden“, sagte die NRW-Regierungschefin der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ vom Samstag. Sie habe daher die Obleute aller Landtagsfraktionen für die kommende Woche eingeladen, um die weiteren Schritte zu besprechen.

Der Landesregierung sei wichtig, dass bei der Debatte über die Anerkennung von Islamverbänden als Religionsgemeinschaften der politische Schulterschluss erhalten bleibe.

Kommentar: Es ist vollkommen lächerlich, die DITIB zu „überprüfen“ – der Islam gehört nicht zu Deutschland

Es wäre dagegen höchste Zeit, das nationalsozialistische Konstrukt „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ aufzulösen und sämtliche Staatsverträge mit allen Religionsgemeinschaften ersatz- und entschädigungslos zu kündigen, sowie vorhandenes Vermögen zu beschlagnahmen und an tatsächlich Bedürftige zu verteilen. Dies käme den ursprünglichen Lehren des Christentums bedeutend näher, als das was die Amtskirchen mit den von ihnen dominierten „Wohlfahrtsverbänden“ Caritas und Diakonie praktizieren.

Eine Auslandsfinanzierung gleich welcher Religionsgemeinschaft, NGO oder Stiftung stellt grundsätzlich die Souveränität eines auf einer freien Gesellschaft beruhenden Staates infrage und untergräbt demokratische Strukturen. Wie man erneut am Gebaren der nordrhein-westfälischen Landesregierung erkennen kann, ist man in NRW weit von solchen Grundsätzen entfernt.

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