Parchim (ots) - Durch bisher unbekannte Täter wurden in der Nacht vom 25.01. zum 26.01.2016 zwei Gullydeckel gegen Fenster der Geschäftsstelle der Partei "Die Linke" in Parchim geworfen. Dadurch wurden die Fenster beschädigt, gingen jedoch nicht zu Bruch. Im Parchimer Fischerdamm befindet sich u. a. auch die Kreisgeschäftsstelle der SPD, die jedoch nicht betroffen ist. Durch den Kriminaldauerdienst der Polizeiinspektion Ludwigslust konnten Spuren gesichert werden. Die polizeilichen Maßnahmen vor Ort sind noch nicht abgeschlossen und laufen gegenwärtig noch. Hinweise zu dem Sachverhalt nimmt die Polizei in Parchim unter der Telefon-Nr. 03871/6000 entgegen.
STRAUBING: Ein 18-jähriger syrischer Asylbewerber soll am Samstag eine 17-jährige Frau aus Straubing sexuell missbraucht haben.  In der Innenstadt war die 17-Jährige  von dem ihr unbekannten Mann in einem Lokal angesprochen worden, wie sie zu Protokoll gab. Beide waren in Begleitung dort. Als sie das Lokal verließ, folgte ihr der Syrer und küsste sie gegen ihren Willen. Sie konnte sich dem Mann zunächst entziehen, wurde aber weiter von ihm verfolgt.  In der Nähe des Salzstadels näherte er sich dem Opfer erneut und verlangte, dass sie mitkommen solle. Dabei soll es zu weiteren Tätlichkeiten gekommen sein, die die Beamten als "sexuelle Handlungen "beschreiben. Der Frau gelang es schließlich, den Mann wegzustoßen, trug aber leichtere Verletzungen davon. Das Opfer meldete den Vorfall bei der Polizei, die den mutmaßlichen Täter dann im Bahnhofsbereich festnehmen konnte. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen, so dass er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert werden konnte.  
Wedel: (ots) - Heute am frühen Nachmittag ist die Polizei Wedel von einer Frau alarmiert worden. Diese war kurz zuvor im Bereich Rosengarten unterwegs, als ein fremder Ausländer sie offenbar küssen wollte. Verstehen konnte sie den Mann kaum, doch seine Kussbewegungen mit dem Mund deuteten darauf hin. Die Polizei konnte den Mann ganz in der Nähe vorläufig festnehmen. Es handelt sich dabei laut Reisepass um einen 22-jährigen Mann aus Westafrika. Der Mann gab zu, dass er die Frau gern geküsst hätte. Er erhielt die Auflage, sich bei der Ausländerbehörde zu melden und wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen. Ebenfalls für Beunruhigung sorgte vergangenen Freitagabend gegen 21 Uhr eine zehnköpfige Männergruppe von Ausländern auf dem Netto-Parkplatz in der Rolandstraße. Sie sollen aus der Gruppe heraus in fremder Sprache eine Frau angesprochen haben. Die Männer (alle zwischen 30 und 40) mit schwarzen Haaren und dunklem Teint waren der Frau gänzlich unbekannt. Die Frau bekam Angst, ignorierte die Ansprache und flüchtete sich in den Netto-Markt. Einer der Männer soll ihr noch bis dahin gefolgt sein. Die Gruppe war dann in Richtung Innenstadt weitergezogen. Auch in diesem Fall war die Polizei Wedel schnell zur Stelle. Die Suche im Nahbereich nach den Männern blieb aber ohne Erfolg. Wenngleich hier keine konkreten Hinweise auf strafbare Handlungen vorliegen,wer Hinweise geben kann, melde sich unter Tel. 04101-202-0
Ellwangen - Ein 18-jähriger Gambier war am Sonntagnachmittag  zu Fuß zwischen Mühlgraben und Stadthalle unterwegs, als ihm gegen 16 Uhr eine "Personengruppe" entgegenkam, aus der heraus er angerempelt wurde. Dabei fiel ihm sein Handy zu Boden. Als er dieses aufhob, habe er einen schmerzhaften Schlag in den Nacken erhalten und sei anschließend von einem dritten Mann noch einmal von vorne geschlagen worden. In diesem Moment habe sich eine zweite zufällig vorbeikommende Gruppe schützend vor ihn gestellt, woraufhin die aggressive Gruppe unter diversen verbalen Beleidigungen in Richtung Haller Straße wegging. Der Polizei wurde später von Zeugen berichtet, dass sich die Gruppe auf Russisch unterhalten habe. Der Verdacht richtete sich in den sozialen Netzwerken vor allem gegen sogenannte Russlanddeutsche, die an einer der Demos gegen Ausländergewalt, die zeitgleich in mehreren Städten stattfanden, teilgenommen hatten. Jetzt korrigierte die Polizei die Angaben. Deutsch sprechende Männer sorgten letzten Endes dafür, dass die Tätergruppierung von dem 18-jährigen Gambier abließen. Nun fahndet die Polizei nach den Tätern, die sich auf Arabisch und nicht wie ursprünglich berichtetet auf Russisch unterhalten hatten. Zwei der Täter waren der Beschreibung nach ca. 180 bis 185 groß, hatten eine sportliche Figur und hatten ein arabisches Äußeres.  
Brensbach (ots) - In der Nacht zum vergangenen Montag (18.01.) soll in der Flüchtlingsunterkunft für unbegleitete minderjährige Ausländer im ehemaligen Kreisjugendhaus des Landkreises Offenbach, oberhalb von Affhöllerbach, ein Überfall auf drei der jugendlichen Bewohner, die auch schon in anderen Unterkünften untergebracht waren und allesamt aus Afghanistan stammen, stattgefunden haben. Insgesamt sind in der Unterkunft rund 30 Jugendliche untergebracht. Nach vorliegenden Schilderungen sollen sie von drei unbekannten Personen, die zuvor in das Gebäude eingedrungen waren, beschimpft, angegriffen und hierbei auch verletzt worden sein. Die Polizei war rasch vor Ort und hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Aufgrund widersprüchlicher und ungenauer Angaben mussten sie bereits mehrfach mit einem Dolmetscher von der Polizei vernommen werden. Von den Zeugen wurde eine Personenbeschreibung der Täter abgegeben. Täterhinweise liegen derzeit nicht vor. Zur Aufklärung des Sachverhalts bedarf es noch umfangreicher Ermittlungen und Befragungen durch das Zentralkommissariat für Staatsschutz.
Bruchsal (ots) - Eine Gruppe irakisch-kurdischer Asylbewerber, die bei einer öffentlichen Veranstaltung in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Stuttgarter Straße zu Gast war, geriet am Samstag gegen 21.30 Uhr mit dort einquartierten Landsleuten in Streit. Bei der Auseinandersetzung, bei der die Tatverdächtigen unter anderem mit Holzlatten und einer Metallstange auf ihre Gegner eingeschlagen haben sollen, erlitten drei Bewohner mittelschwere Verletzungen. Als die Polizei eintraf, hatten sich die Angreifer bereits davon gemacht. Um eine Verfolgung der Tatverdächtigen durch die aufgebrachten Heimbewohner zu verhindern, war ein Großaufgebot der Polizei erforderlich. Fünf mögliche Täter im Alter von 19 bis 27 Jahren konnten aber im Rahmen der Fahndung vor der Landeserstaufnahmestelle in der Durlacher Allee in Karlsruhe festgenommen werden. Als Motiv für die Eskalation der Streitigkeiten gaben die Beteiligten ethnische Konflikte an. Beamte des Bezirksdienstes Bruchsal nahmen unverzüglich die Ermittlungen auf. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurden die Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß entlassen, da ihre Beteiligung an der Auseinandersetzung nach dem derzeitigen Ermittlungsstand nicht mit der erforderlichen Sicherheit festgestellt werden konnte.