Mehrheit will Krankenkassen angeblich Zugriff auf ihre Daten geben

Lange hat man nichts mehr von der umstrittenen Gesundheitskarte gehört. Wenn gute Nachrichten ausbleiben, schreibt man sich eben selber welche. Die erfreulichen Umfrageergebnisse, selbstverständlich so repräsentativ wie unsere „Demokratie“ kommt von der „pronova BKK“ – ein Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen großer Weltkonzerne wie z.B. Ford, Bayer, BASF, Continental und Hapag-Lloyd entstanden.

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Darin heißt es, dass zwei von drei Bundesbürgern ihrer Krankenkasse persönliche Daten für Beratungszwecke freigeben würden. Voraussetzungen seien eine anonymisierte Verarbeitung und die Einhaltung aller Datenschutzregeln. Davon versprechen sich die Versicherten nicht nur eine bessere individuelle Gesundheitsversorgung, sondern Vorteile für das gesamte Gesundheitssystem.

„Das Ja zur Datenfreigabe ist ein klares Statement der Versicherten. Sie wünschen sich eine aktivere Rolle der Krankenkassen im Gesundheitssystem, insbesondere durch persönliche Beratung“, sagt Lutz Kaiser, Vorstand der pronova BKK. „Es liegt in der Hand des Gesetzgebers, dafür die nötigen Voraussetzungen zu schaffen.“

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1 Kommentar

  1. So wird dem Betroffenen klar gemacht, dass er eigentlich blöd ist wenn er diesen Absahnern nicht den
    vollen Zugriff auf sich und seine Daten erlaubt. Die werden bei mir nichts bekommen.
    Dann wird die Krankenkassenkarte eben geplättet bis die begriffen haben, dass meine Daten nur mir gehören. Gestern Abend dazu ein Schlüsselerlebnis:

    AOK veranstaltet Kochkurse für fette Hühner.
    Im Anschluß dran saßen 3 „Damen“ in einem Restaurant und ließen sich was ordentliches bei einem oder auch mehreren Gläsern Wein gut schmecken.
    Scheinbar hat die AOK immer noch zu viel Geld der Versicherten zum Verjubeln.

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