Madlen Vartian – Kampf der Kulturen auf deutschem Boden geht weiter

Kölner Rechtsanwältin bezieht Stellung zu umstrittenem Facebook Posting

Die Kölner Rechtsanwältin Madlen Vartian machte schon vor Jahren Schlagzeilen, als die ihren türkischen Nachnamen ablegen wollte und das Standesamt dem nicht zustimmen wollte.

“An meinen Namen klebte Blut” sagte sie damals, denn die CDU Politikerin ist armenischer Abstammung.

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In der türkischen Republik wurden die Armenier gezwungen, ihre bisherigen Nachnamen abzulegen, d.h. diejenigen Armenier, die den Massenmord von 1915 überlebt hatten.

Gülbeyaz, so der türkische aufgezwungene Name für die Familie von Vartian bedeutet “Weisse Rose” – viele Armenier bekamen aber oft sogenannte Schmähnamen verpasst, die übersetzt dann zum Beispiel “Streichholz” bedeuten.

Ein Facebook Post zur Flüchtlingsdebatte der stellvertretende Vorsitzenden des Zentralrats der Armenier in Deutschland und Vorstandsmitglied des Christlich-Alevitischen Freundeskreises der CDU (CAF) löste empörende Reaktionen aus.

Den ursprünglichen Beitrag löschte Madlen Vartian, versprach aber, dazu ausführlich Stellung zu nehmen.

Am 01. Oktober löste sie das Versprechen ein. Darin heisst es unter anderem:

Mein Statement zum barbarischen Brandanschlag an der Mar-Charbal-Kirche in Bethlehem und allgemein zu den Zuständen im sunnitisch-islamisch geprägten Teil der Welt löste in den sozialen Netzwerken teilweise hysterische Reaktionen aus.

.. es (geht) längst nicht mehr um den eigentlichen Inhalt meiner Aussage. Wer sich mit der Thematik befasst, erkennt sofort, dass meine Aussage keine Generalisierung darstellt, sondern gerade im Gegenteil eine Differenzierung der islamischen Welt (Schiiten, Sunniten u.a.) vornimmt und den Täterkreis sog. „islamistischer“ Taten, den ich mit scharfen aber zutreffenden Bezeichnungen versehe, offenkundig eingrenzt.

Bei diesem Täterkreis handelt es sich überwiegend um Organisationen/Richtungen wie ISIS, Al-Kaida, Al-Nusra, der Salafismus und Wahabismus, die sich allesamt – und darauf muss ich hinweisen – als Ausprägungen eines Teils des Islams, nämlich des sunnitischen Islams verstehen.

Sie sieht eine Kontinuität von Gewalt, Verachtung und Terror gegenüber Christen, seien es die Genozide und Christenverfolgungen in der Türkei, das “christenfreie“ Saudi-Arabien oder die Zustände im Irak oder Syrien.

Vor allem sunnitische Muslime bezeichnet sie als glaubensorientierte Täter bestialischer Grausamkeiten an Christen. Sie habe allerdings noch nie lesen müssen, dass Schiiten oder Alawiten christliche Kirchen überfallen oder Pogrome an Christen verübt haben.

Der Hass auf Christen beginnt aber nicht erst mit einem Brandanschlag oder einem Mord, sondern vielmehr durch die stillschweigende Duldung und damit zugleich Billigung eines Alltagsrassismus als Ausdruck einer tiefsitzenden Verachtung für die christlichen Werte und das christliche Erbe.

Den Kritikern, die eine Entschuldigung und ihren Rücktritt erwartet haben, werden folgende Einlassungen noch weniger gefallen, als das ursprüngliche Posting:

Die Verachtung und Feindschaft gegen Christen sei überwiegend Teil einer Erziehung und Sozialisation, sogar eines selbstverstandenen historisch-kulturellen Erbes. Ihre Verbreitung sei flächendeckend, ihre Ablehnung hingegen leider nur eine individuell-singuläre Entscheidung Einzelner, die keinerlei Einfluss auf den Mainstream erzeuge.

Es gebe  in dieser Frage daher keine Unterscheidung zwischen „Moderaten“ und „Extremisten“, „Gläubigen“ oder „Säkularen“. Christenfeindschaft sei ein gesamtgesellschaftliches Problem in den sunnitischen Staaten, gegen das nicht vorgegangen würde.

Und weiter wörtlich zitiert:

Diese Aussagen, die ich verkürzt und zugespitzt über meinen Facebook-Account veröffentlicht habe, gefallen naturgemäß denjenigen nicht, die ihrerseits aus political correctness das Problem des Christenhasses ausblenden und sich einer Weichspülromantik vom Zusammenleben von Christen und Muslimen – auch in Deutschland – hingeben.

Hierzu zählen offenbar auch Teile der CDU.

Denn würden sie den „Werten die, die CDU ausmachen“ ( Peter Tauber) tatsächlich folgen, hätten sie längst rechtsradikale türkische CDU-Mitglieder (sog. „Graue Wölfe“) aus der Partei ausgeschlossen und Aufwartungsbesuche bei Islamisten (u.a. der „Milli Görüs“) und Rechtsradikalen („Türk Kültür Ocagi Brühl“) unterlassen.

Stattdessen akzeptieren sie eine DITIB-Moscheegemeinde in Berlin-Neukölln, die auf ihrem Gelände Ehrengräber für Massenmörder an christlichen Armeniern unterhält, als Ansprechpartner. Quelle: Facebook

Der Kampf tobt nicht nur im digitalen Raum, sondern wird schon lange in deutschen Klassenzimmern, auf Schulhöfen und Straßen in sogenannten “Sozialen Brennpunkten” geführt.

Die Zusammenstöße zwischen türkischern Nationalisten und kurdischen PKK Anhängern, unterstützt von Linksautonomen, die vielen Massenschlägereien in den Unterkünften für Asylsuchende haben immer einen religiösen bzw nationalistischen Hintergrund.

Für diese Hintergründe müsse man Verständnis haben, wie es so oft heisst, ob das auch für den Fall gilt, dass sich die engagierte Kölner Anwältin möglicherweise demnächst wegen einer Anzeige wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten muss, bleibt offen.

Dann könnte die Justiz den Verdacht widerlegen, dass  in der Willkommensrepublik mit zweierlei Maß gemessen wird.

Wir warten gespannt auf die weitere Entwicklung.

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