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Immer mehr Einzelheiten werden bekannt, die Opferzahlen steigen täglich und wie immer, wenn es um Kinderschändernetzwerke geht, versucht die Obrigkeit, den Skandal zu isolieren und als Ausnahme von der Regel darzustellen. Das war und ist aber mitnichten so.

Damals erschütterte der Fall Dutroux Belgien und zahlreiche Hinweise führten auch nach Deutschland, ihnen wurde aber nicht weiter nachgegangen. Mutmaßliche Verwicklungen der sogenannten NSU-Terrorzelle in den Handel mit Kinderpornografie, vielleicht um sich den Aufenthalt im “Untergrund” mit stillschweigender Duldung gewisser Behörden zu finanzieren, wurden vor Gericht gar nicht verhandelt. In beiden Fällen war eine erhöhte Todesrate unter Zeugen zu beobachten. Beweise wurden vernichtet und der Zusammenhang mit einem verschwundenen Notebook von Sebastian Edathy, der später selbst unter Verdacht geriet, schaffte es nicht mal als Spekulation in die Leitartikel der Revolverblätter.

Odenwaldschule, Kirchen, Klöster, Grüne, Kinderschutzbund, Eso-Sekten und die vielen “Pannen” auf der Jagd nach Deutschlands bis dato schlimmsten Kinderschänder – dem Musikproduzenten “Oliver Shanti” – lassen keinen Zweifel zu: das Phänomen “Kindesmissbrauch” (sprich: Vergewaltigung) ist keine Ausnahme, sondern die Regel dort, wo ungleiche Machtverhältnisse Schutzräume für die perversen Täter bieten.