Björn Höcke - foto: O24
Björn Höcke – foto: O24

Es kam, wie es kommen musste. Die AfD hat laut ersten Prognosen ein beachtliches Ergebnis eingefahren. Doch für eine Regierungsbeteiligung reicht es nicht. Nun kann man darüber diskutieren, ob es mit oder ohne Höcke ein paar Prozent mehr oder weniger gewesen wären. Ebenso kann man fantasieren, ob ein Parteiausschluss von Höcke den Weg für eine Koalition mit der CDU freimachen würde. Danach sieht es nicht aus.

Die LINKE fährt ihr bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl ein, eventuell kann die FDP mal wieder Zünglein an der Waage spielen und der Demokratischen Front gegen die AfD zum Sieg verhelfen. Die CDU hat doch nicht den zweiten Platz gemacht, Bodo bleibt und Höcke geht gestärkt aus den Wahlen hervor. Dennoch werden seine Gegner alles versuchen, ihn loszuwerden. Vielleicht hat die Nazi-Schelte von CDU-Spitzenkandidat Mohring Effekt gezeigt, aber nicht zum Vorteil für die Union, wie die Wählerwanderung eindrücklich zeigt.

Höcke bedankte sich bei den Wählern: „Wir haben uns von Hass und Hetze nicht beeindrucken lassen.“ Noch nie sei in der Geschichte der Bundesrepublik ein Politiker so diffamiert worden, wie er. „Bei der nächsten Wahl werden wir die absolute Mehrheit holen.“ „Wir werden uns unser Land zurückholen.“ Auch Gauland lobte den Wahlkampf der Thüringer und sagte: „Die AfD ist die zukünftige Volkspartei.“

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