Lizensierter Schreckschusswaffenbesitzer hat sich eventuell strafbar gemacht, weil er jugendliche Intensivtäter „bedrohte“

e03db3062ff71c3e81584d04ee44408be273e5d41eb1114791f2_1280_pistoleDie Meldung der Polizeiinspektion Ludwigshafen macht nur noch sprachlos aufgrund der systemisch bedingten Täter-Opfer Umkehr bei Übergriffen durch gewalttätige und polizeibekannte Jugendliche.

Am Freitag kam es gegen 17:13 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen „zwei Gruppen von Jugendlichen“ in der Niederfeldstraße, heißt es.

„Ausgangspunkt war, dass die spätere Tätergruppierung in einer Wohnung in der Niederfeldstraße alkoholische Getränke konsumierte und dies offenbar so lautstark tat, dass Gäste einer sich ebenfalls dort befindlichen Eisdiele darauf aufmerksam wurden und das Geschehen beobachteten. Die zur Tätergruppe gehörenden Jugendlichen fühlten sich hierdurch provoziert, weshalb sie die besagten Gäste vor der Eisdiele aufsuchten. In der Folge kam es zu einem Streitgespräch zwischen dem späteren 14-jährigen Beschuldigten und dem 15-jährigen Geschädigten, welches mit einem Faustschlag des Beschuldigten in Gesicht des Geschädigten endete.“

Plötzlich nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung, ein Passant beweist Zivilcourage und vertreibt das randalierende Gesindel, wobei man sich fragt, warum die „Intensivtäter“ überhaupt sich selbst überlassen wurden und derart viel Alkohol konsumierten, dass sie wie gewohnt ausrasteten.

Ein 36-jähriger vorbeifahrender Verkehrsteilnehmer beobachtete die Situation, hielt sein Fahrzeug an und entnahm aus dem Handschuhfach eine Schreckschusspistole. Hierdurch offenbar beeindruckt und aufgrund der Tatsache, dass eine Zeugin rief, dass sie die Polizei verständigt hätte, entfernte sich die Tätergruppierung fußläufig von der Tatörtlichkeit. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte am Einsatzort konnten die einzelnen Beteiligten jedoch noch alle im näheren Umfeld kontrolliert werden. Aufgrund des unkooperativen und aggressiven Verhaltens einzelner Personen aus der Tätergruppierung, mussten diese teilweise gefesselt und zu Boden gebracht werden.

Und dann geht es wieder nach der üblichen Methode weiter – die vollgesoffenen Aggressoren werden von den Eltern abgeholt – Konsequenzen: Null!

Alle standen deutlich unter Alkoholeinfluss und wurden im Anschluss an die Maßnahmen vor Ort zur Polizeidienststelle verbracht, wo sie von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt wurden. Der Geschädigte erlitt durch den Schlag eine Kieferprellung.“

Nur einer der Beteiligten hat eventuell Konsequenzen zu befürchten – der couragierte Passant mit der Schreckschusswaffe:

Der Verkehrsteilnehmer mit der Schreckschusswaffe konnte einen kleinen Waffenschein vorweisen, inwiefern er sich dennoch strafbar gemacht haben könnte, bedarf weiterer Ermittlungen. Insgesamt waren an der Auseinandersetzung zwölf Personen beteiligt.

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3 Kommentare

  1. Liebe Mitbürger mit Helfersyndrom und guter Erziehung, liebe angehende Retter von Gewalt-, und Vergewaltigungsopfern:
    Am besten Augen zu und ganz schnell durch, wenn ihr nicht als „Täter“ vor degeneriertem Juristen-Pack enden wollt, das der kniegebeugten Rechtsprechung einer verstunkenen und verlogenen Regierung eines plötzlich verrotteten Rechtsstaates mit einer linksversifften Zweiklassen-Justiz folgt.
    Es wird für einige nicht leicht sein, bedrohten und angegriffenen Mitmenschen die Hilfe zu verweigern. Vor kurzer Zeit lief das noch unter dem Rechtsverständnis der „unterlassenen Hilfeleistung“.
    Doch wer hilft dem Helfer vor Gericht, wenn seine beherzte und mutige Hilfe oder Notwehr gegen eine Horde Schläger oder Krimineller zum Straftatbestand erklärt wird und das u.U. seinen persönlichen wie finanziellen Ruin bewirkt? Fakt ist, der gute Mann hat durch sein Einschreiten niemanden verletzt und die Schreckschusswaffe nicht einmal abgedrückt. Wahrscheinlich hat er sogar gewalttätige Auswüchse verhindert. In einem solchen Fall heiligt der Zweck die Mittel, Punkt und Ende.

    Gute Nacht, allen „friedliebenden“ Befürwortern einer solchen gesellschaftlichen Entwicklung. Möge euch im schlimmsten Fall dennoch jemand beistehen, der seine Hilfsbereitschaft einem abgekacktem Rechtsstaat überordnet und nicht erst darüber nachdenkt, ob er vom Helfer zum Täter degradiert und vor Gericht enden wird.
    Dem 36jährigen, couragiertem Helfer ein dickes Lob an dieser Stelle, den übermotivierten Strafverfolgern ein fettes „fahrt zur Hölle“.

  2. In diesem Land, ist nichts mehr normal, man kann nur noch den Kopf über diesen angeblichen Rechtsstaat schütteln. Täter werden geschützt und zu Opfern gemacht, Opfer oder auch Leute die Zivilcourage zeigen, haben die Arschkarte gezogen.So kann man eine Gesellschaft auch zum wegschauen erziehen und die Opfer ihren Peiniger straflos überlassen. Man ist das ein Drecksstaat geworden.

  3. Täter werden gestreichelt, der Mann mit Courage scharf beäugt! Das ist das verheerende Ergebnis der Realpolitik von den bekannten Parteien seit Dutschke und Co!

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