Links, da stinkt’s!

Kapitalismus tötet Blockupy 2015

Nieder mit den Klassenbekämpfern!

Sie unterschreiben ihre Mails mit “solidarischen Grüßen” und benutzen seltsame Fremdwörter, die alle gleich klingen: Antikapitalismus, Antiimperialismus, Antifaschismus…

Ein bißchen Anti-Aging Creme für ihre durchlöcherten Schweizerkäsehirne täte ihnen gut, doch das lehnen sie ab aus politischen Gründen, denn was aus den Labors von Großkonzernen kommt, das kann nur böse sein.

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Sowas twittern sie auch fleißig mit ihren iPhones ins Netz, sofern sie die in Fernost von Kinderhänden manifakturierten Elektronikartikel nicht von irgendwelchen Zwölftsemestern für ein Putzfrauengehalt verwalten lassen.

Die abgebrochenen Ägyptologiestudenten mit den beginnenden Stirnglatzen versuchen sich nebenbei daran, ihre verkorkste Examensarbeit doch noch in 140 Zeichen unterzubringen und hoffen insgeheim auf einen festen Bürojob bei den alten Tattergreisen, die zuhause noch in Che Guevara T-Shirts rumlaufen – aber nur, wenn sie ihre Alte noch mal rumkriegen wollen.

Zum Vorspiel singen sie die Internationale und beim vorgetäuschten Orgasmus entfleucht der Althippiebraut im Dior Nachthemd noch ein “Free Tibet!” Dann erscheint ihr der Dalai Lama überlebensgroß und knipst das Licht aus.

Der Klassenkämpfer von gestern dreht sich ganz bürgerlich establishementlike zur Seite und verdrängt, dass er schon mindestens hundertmal mit derselben gepennt hat. Der lange Marsch durch die Institutionen endet als One-Man Gangbang im Ikeabett.

Die Klassenkampfklampfe hat er beseite gelegt, nachdem er sich jahrelang an John Lennons Imagine versucht hat und der Plattenvertrag sich nicht mal mit Glücksyoga herbei manifestieren ließ. Das Kapital hat gesiegt! Seit 1989 weiss er das insgeheim.

Der Light-Kommunismus jenseits der Mauer löste sich in Luft auf  –  er konnte sich jedoch gar nicht freuen, bei dem was der Mob auf den Straßen von sich gab: “Wir sind das Volk!” Pöbel! Pöbel! Pöbel! Völkisch bewegte Reaktionäre – igitt!!! Dagegen muss man was tun, sie laufen nicht der Freiheit entgegen, sondern dem Klassenfeind in die Arme.

Ein Alptraum für jeden Oberschichtlinken, der aus Prinzip schon links sein muss, weil sein Unterbewusstsein ihm längst klar gemacht hat, dass mit dem Ende des Wirtschaftswunders die Karrierechancen gegen Null gesunken sind, und es nichts damit wird, den Unternehmervater mit einer Blitzkarriere doch noch zu überflügeln.

Und es kommt noch schlimmer. Ein Jahr später wird Deutschland Weltmeister. Schon wieder dieses völkische Gebrüll – bald werden wieder die Schornsteine rauchen. Die der Fabriken, die die Heuschrecken im Osten errichten werden, um die Natur zu vernichten und die, der Krematorien – denn der Faschismus kehrt zurück. Antideutsch sein, so lautet die Parole.

Fortan werden Sozialpädagogen das Volk beim Fußball gucken begleiten und jeden Jubelschrei mit einem “Nicht so laut!” kommentieren. Zur Nationalhymne wird der Ton leise gedreht und an die Olympiade von 1936 erinnert, damit auch jeder weiss, wozu der Sport missbraucht wird.

Als die ersten Premiere Sportbars eröffnen, geht die Antifa dort auf Patrouille. Bundesliga live Konferenzschaltung am Stammtisch – da begegnen sich Kapitalismus und Faschismus beim Bier. Das kann nur böse enden.” Seid wachsam” hallt es im Inneren.

Endlich klappt es mit der Politik. Alles was links ist, muss noch grün bleiben und mit der großen Schwester ins Bett gehen. Mit Inzest kennt man sich aus.

Ein bißchen Krieg muss auch sein. Ob die Nationale Auswahl der Bundeswehr auch ein paar Treffer landet. wird weitgehend verschwiegen. Hauptsache, Deutschlands Wilder Westen kann als Kollateralschaden abgeschrieben werden und eine Fortsetzung der scheußlichen Karl May Filme wird für alle Zeiten unmöglich gemacht. Jugoslawien wird zur Sicherheit geteilt.

Die immer größer werdende Zahl der Premiere-Fussball guckenden Stammtischnazis soll mit einem Rauchverbot aus den Kneipen vertrieben werden.

Nach Feierabend müssen sie ihren Proletenfrauen beim Sortieren des Plastikmülls behilflich sein, denn Mutti wird jetzt zwangsemanzipiert und muss dazu  verdienen. Da heisst es Arbeitsteilung an der Küchenzeile. Schluss mit lustig. Die Gehälter werden gekürzt, ein logischer Schritt, wenn zwei dafür schuften müssen. Links war schon immer für soziale Gerechtigkeit.

Und der Kapitalismus greift weiter nach allem, was er in die Finger kriegen kann. Er befällt sogar einige altverdiente Genossen des über 100 jährigen Marktführers in Sachen Sozialdemagogie  und die Firma muss sich zur Rettung gesundschrumpfen. Ein paar Abteilungen werden outgesourced.

Der Rest tut es den Großkonzernen nach und fusioniert mit denen, die noch eine volle Kriegskasse haben. Links bekommt ein neues bundesweites Label nach dem Nutella Prinzip verpasst, dass besagt, dass es nur da drin ist, wo es auch drauf steht. Die Politioten mutieren zu Polikritikern und führen ein Dasein im Reservat des real existierenden Kapitalismus.

Das Leben am Tropf, das kennt man aus der Jugendzeit und es weckt Erinnerungen an die Zukunft. Frisches Blut muss her, es droht eine ganze Generation verloren zu gehen. Sie surfen im Internet, tragen kopierte Markenklamotten und halten Rosa Luxemburg für die Programmdirektorin von RTL.

Auf so was kann man schon mal kommen, bei so viel linken Dauergästen neben den Moderatorenstühlen in den Politpöbelshows der Nation. Mittlerweile ist auch der erste Stuhl in einem Landesparlament wieder links besetzt.

Und auch die Halblinken dürfen schon lange wieder mitreden im Merkelparlament. Das nennt sich große Koppulation und liegt daran, dass die MILF Angela sich durch Sigmar Gabriel an den Dicken aus den EIS AM STIEL Filmen erinnert fühlt, die sie heimlich als Stasiagentin aus dem Westen geschmuggelt hat, um sie auf dem Schwarzmarkt zu verticken.

Bei so viel siegreich linkem Engagement in der Klassenbekämpfung kann man für die Zukunft nur auf eines hoffen – das Kapital!

Es wird dem Ganzen ein Ende bereiten, denn das Kapital lügt nicht – niemals. Der große Prophet hat schon verkündet: “An ihren Zahlen sollt ihr sie erkennen!”  Und das Kapital wird auch ihre Kassen plündern, bis sie freiwillig ihre Hosentaschen auf links ziehen. In Armut miteinander vereint hinterlässt das Kapital am Ende ein ganzes Volk, das seine Chance nicht genutzt hat. Es geht woanders hin, solange bis es endlich einen findet, der richtig mit ihm umgehen kann.

Denn das Kapital ist wie eine schöne Frau. Es ist ein Geschenk, wenn es zu einem kommt und eine ganze Gesellschaft mit seiner Anwesenheit beglückt, während andere sich vor Sehnsucht nach ihr verzehren. Wer ihre Liebe nicht erwidert, den wird sie verlassen. Sie lässt sich nicht einfach einsacken.

Sie will Komplimente statt Kompromisse und volle Aufmerksamkeit.  Und sie will keine Zugeständnisse, sondern hart ran genommen werden, denn im Bett wird sie zu einer dreckigen Hure. Nur so kommt sie zu ihrem Genuss.

Dafür braucht es harte Typen, die sie gewissenlos bis zur Besinnungslosigkeit vögeln, dass sie nur noch Sternchen sieht. Dann zerplatzt sie vor Glück und jeder kann in diesem Goldregen duschen.

Linke Schlappschwänze, die sich lieber selber ficken, kriegen das nicht mal mit einer Tonne Viagra gebacken. Denn das kommt aus den Labors der Großkonzerne und ist böse…

 


 

Hoffnung Kapital 3 Karl Marx

 

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Wolfgang van de Rydt
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