„Leitkultur“ bei der CDU: Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freiheit, ein bisschen Schachern, ein bisschen fordern …

von Niki Vogt

Merkels wichtigster Mann, Peter Altmaier, hat – probeweise – einen neuen Versuch, die vorsichtige Annäherung an ein Phänomen zu wagen, vorgeschlagen: Die „deutsche Leitkultur“.

Altmaier, Minister, Koordinator, Wahlkampfmanager, Sprachrohr, – kurz „Merkels wichtigster Mann“, wie das Magazin Focus einschätzt, trat am Dienstagabend bei einer Veranstaltung des Wirtschaftsforschungsinstitutes DIW und des Berliner Institutes für empirische Integrations- und Marktforschung BIM auf. Sein Redebeitrag behandelte das Thema Integration. Dabei referierte er über den neuen Begriff der „Leitkultur“ der CDU. Wenn Herr Altmaier etwas zur „Leitkultur“ sagt, darf man also sicher davon ausgehen, dass uns die Kanzlerin das genau so wissen lassen möchte.

Dieser Begriff entstand in der Periode der spürbar ansteigenden Zuwanderung und der damit einhergehenden, unangenehmen Nebenwirkungen, die seitdem selbst den Deutschen ins Bewusstsein zu dringen vermochten. Zum ersten Mal fingen „die, die schon länger hier leben“ an wahrzunehmen, dass hier vollkommen fremde Menschen in immer größerer Zahl überall anzutreffen waren, und dass einige darunter sich ganz und gar nicht an die deutschen Gepflogenheiten und Sitten hielten und auch nicht halten wollten. Bis dato konnte man darüber einfach hinwegsehen. Es war einfach kein Thema, und niemand wollte schief angeguckt werden als intoleranter Ausländerfeind. Plötzlich änderte sich das langsam, aber stetig und 2015, nach der Grenzöffnung, gab es kaum noch Familien und Freundeskreise, wo nicht jemand schon sehr unangenehme Erfahrungen mit den Neuankömmlingen gemacht hatte.

Die eilfertig vorgetragenen Rechtfertigungen von Politik und Medien, diese Menschen kämen halt nun mal aus einer anderen Kultur mit anderen Sitten und Gebräuchen, und man müsse doch tolerant sein, fand bei den Deutschen, die zwar gern weltoffen, aber ungern Opfer anderer Sitten und Gebräuche sind, wenig Anklang. Und soviel weiß Otto Normalverbraucher schon, dass beispielsweise auch in muslimischen Ländern Diebstahl nicht gebräuchlich ist und dort sogar mit Handabhacken geahndet wird. Niemand würde ernsthaft vorschlagen wollen, allen muslimischen Ladendieben und Taschendieben in den Einkaufszentren und auf den Domplätzen der Sitte ihrer eigenen Kultur entsprechend, öffentlich die Hand abzuhacken. So etwas machen wir hier nicht, und es sind auch noch keine Forderungen der Muslime nach Anwendung dieses Scharia-Gesetzes laut geworden. Umgekehrt beschimpfen und behandeln viele muslimischen Zuwanderer deutsche Frauen als Huren, weil diese nicht nach den Regeln der Scharia verschleiert gehen, den Blick nicht vor Männern senken und ihre Körper nicht unter weiten Stoffsäcken verstecken.

Im Übrigen befand Otto Normalverbraucher kurz und bündig, es könne ja jeder in seinem Land nach seinen Sitten leben, hier aber sei Deutschland, und da wollen wir Deutschen ebenfalls nach unseren Sitten leben. Ein Grundsatz, der für jedes Volk der Erde gilt. Die Politik und die Medien kamen in Zugzwang.

Die wirksamsten Waffen der Politik gegen das eigene Volk sind die der Verschwurbelung und der Euphemismen. Drückt man einen an sich sehr negativen Sachverhalt so aus, dass er ganz akzeptabel klingt, ist das ein Euphemismus. Wenn eine Schwangere ihr Kind im Mutterleib tötet, war das bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts ein Kindsmord durch Abtreibung, wurde dann etwas schonender „Schwangerschaftsabbruch“ genannt, und mutierte letztlich zur „Schwangerschaftsunterbrechung“. Das ist nicht nur ein Euphemismus, sondern eine Lüge, denn dieses Kind wird nicht nach einer „Unterbrechung“ zu einem späteren Zeitpunkt ausgetragen und geboren, sondern getötet. Aber es klingt schön harmlos und der Vorgang ist damit gesellschaftsfähig geworden.

Ein Bettler sammelt zwar Geldmünzen, ist aber deshalb kein „Numismatiker“. Die Bezeichnung von Millionen von Einwanderern aus Afrika, Afghanistan, Osteuropa und dem nahen Osten als Flüchtlinge und „Schutzsuchende“ ist ebenfalls ein Euphemismus. Nur ein kleiner Teil davon sind echte Flüchtlinge und Schutz Suchende, für die die Einrichtung des Asyls gedacht ist. Die meisten sind Einwanderer.

Der Begriff „Leitkultur“ ist sogar ein verschwurbelter Euphemismus. Man erfand ihn, um Toleranz und Nachsicht zu signalisieren und die Konnotation des „Leitbildes“ zu wecken: Etwas, das einem vorgeschlagen wird, dem man nacheifern sollte, etwas, was wünschenswert, erstrebenswert, aber nicht verbindlich ist.

Wer den Begriff „Leitkultur“ verwendet, verpflichtet nicht. Es darf eben auch andere Kulturen neben der „Leitkultur“ geben.

Ein Gesetz, zum Beispiel, ist kein „Leitbild“. Es ist kein Knigge, wie man sich gut benimmt. Es gilt, und wer dagegen verstößt, wird bestraft.

Wer den Einwanderern unsere Kultur, unser Staatswesen, unsere Gesetze als „Leitkultur“ anbietet, darf sich nicht wundern, wenn dieses Angebot abgelehnt wird. Kommt dazu, dass große Gruppen von Zuwanderern die Gesellschaft, in die sie einwandern, als unmoralisch, ungläubig und minderwertig ansieht – und damit deren Kultur als minderwertig, geht das Interesse an dem Angebot der „Leitkultur“ gegen Null.

Dementsprechend liest sich auch das Geschachere um Integration und Leitkultur, das der Beitrag im Tagesspiegel beschreibt. Altmaier wird gefragt, ob denn die von ihm vorgestellte Idee von Leitkultur von den „Alteingesessenen“ und den „Neuen“ gemeinsam entwickelt werden könne, und Altmaier „stimmt zu“.

Was bedeutet das?

Das bedeutet nichts anderes, als dass europäische, deutsche Kultur, Rechtsprechung, Religion, Menschenrechte, Demokratie, Sitten, Sprache, Regeln, gesellschaftliche Normen, Gesetze, Umgangsformen, das Verhältnis von Mann und Frau, Kinderehen, Sexualität, persönliche Freiheit usw. usf. zukünftig in Gremien und Ausschüssen verhandelt wird, die, – ohne Mitspracherecht der deutschen Bürger – ganz neue Regeln für die Gesellschaft und das Leben aufstellen werden. Und das unter tätiger Mithilfe der Politiker unter Mutti Merkels Matronat.

„Sollten wir in einem Land, in dem bald jeder Vierte einen Migrationshintergrund hat, nicht komplexer denken?“ fragt die Gastgeberin der Veranstaltung, Naika Foroutan. Sie fordert eine Integrationspolitik, die „nicht mehr zwischen Alteingesessenen und neuen Deutschen“ unterscheidet.

Entschwurbelt heißt das:

Wir stellen ein Viertel der Bevölkerung. Wir fordern, dass unsere Kultur, Werte und Normen teilweise (und mit steigendem Anteil an der Bevölkerung ganz) übernommen werden und für alle gelten.

Und da es hier nicht um buddhistische oder hinduistische Einwanderer geht, sondern hauptsächlich um muslimische, ist auch klar, welche Kultur, Werte und Normen bald für alle in Deutschland gelten sollen.

Kaufen Sie sich einen Koran und die Hadithe und lesen Sie, was Sie unter der Scharia zu beachten haben. Das könnte bald für Sie sehr wichtig werden.

via Die Unbestechlichen

2 Kommentare

  1. Wir können sie nicht zwingen, uns die Wahrheit zu sagen.
    Wir können sie aber zwingen, immer unverschämter zu lügen.

  2. Solange Typen wie diese fettgemästete Murksel-Verballuftpumpe ungestraft die politische Landschaft verschandeln können, wird allen Ölaugen das Land als eine Gemeinschaft von arschkriechenden Deppen eine willkommene Schmarotzer-Heimat sein und bleiben. Raus aus allen Parlamenten mit all diesen höchstgradig asozialen, kriminellen, arbeitsscheuen und volksschädlichen Elementen, die für den ganzen Saustall zur Verantwortung gezogen werden müssen.

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