Bitcoin: Chinas brutaler Kampf um die Weltwährung und was die FED und EZB damit zu tun haben

In Sachen Kryptowährungen hat China schon mehrmals erfolglos die Holzhammermethode angewandt. So auch dieses Mal, oder? 

In der südwestlichen Provinz Sichuan ordneten die Behörden die Schließung von 26 Bitcoin-Minen an und die Kurse rauschten daraufhin am Montag in den Keller. Begründet wurde der Schritt mit der Sorge um die Stabilität des Finanzsystems. Diese Sorgen teilen sie mit anderen Zentralbanken, wie der FED und der EZB. Man kann nur spekulieren, aber es sollte niemanden überraschen, wenn sich im Nachhinein herausstellen sollte, dass man in dieser Sache durchaus an einem Strang gezogen hat. In der Tat geht es um die Stabilität des Finanzsystems, aber nicht dem heutigen, sondern dem von morgen. Was bis vor kurzem noch eine Verschwörungstheorie war, konnte man gestern im Focus lesen: EZB will E-Euro 2024 einführen: Fünf Gefahren, die Banken und Bürgern mit einem digitalen Euro drohen.

Es ist also keine Frage mehr, ob der digitale Euro kommt, sondern wann. Zunächst hatte die Expertenkommission von 2022 gesprochen, offenbar kommt man nicht so recht voran. Hier hatte ich das Szenario beschrieben:

Wie nun auch der Mainstream-Locus schreibt, braucht es mit staatlichem Digitalgeld außer der Zentralbank keine Banken mehr, das Bargeld wird abgeschafft und der Bürger total gläsern und kontrollierbar, dass er sich nicht einmal mehr mit Bargeldbunkern gegen Minuszinsen wehren kann. Was für eine üble Verschwörungstheorie, puh. Nur den spannendsten Teil hat man weggelassen. Die Chinesen haben einen dicken Vorsprung bei der Umsetzung und wie man in Sachen Bitcoin sieht, bietet eine Diktatur eben doch gewissen Vorteile, wie schon Robert Habeck zu schwärmen wusste, auch wenn er dann doch nicht so gemeint haben wollte. 

Vor diesem Hintergrund sind vielleicht auch die Attacken aus den USA gegen China zu verstehen. Warum sollte man Lügen-Fauci seine "Enthüllungen" glauben, dass das Coronavirus jetzt also doch aus Wuhan stammt? Es geht immer nur um Geld. Besonders um jenes, das schlecht geredet wird, wie Gold, andere Edelmetalle oder eben Kryptowährungen. Von einem Todesstoß für den Bitcoin kann noch keine Rede sein, es geht um Panikmache bei Ottonormalverbraucher, der in Zukunft nur der wahren Währung vertrauen soll, dem staatlich kontrolliertem Digitalfalschgeld. In Kriegszeiten - und es ist ein Krieg - war es immer schon üblich, dass erbitterte Gegner zeitweise gemeinsame Sache gegen einen Dritten machten und ihre Streitigkeiten dann später fortsetzten, wie die USA und die Sowjets während des Zweiten Weltkriegs. Im Kampf um die Leitkryptowährung wird die EZB wohl den Kürzeren ziehen, leider nur ein schwacher Trost ...