Köln: Allahu akbar Rufe verursachen Großeinsatz der Polizei – angeblich alles harmlos

    Die Polizei Köln hat heute am späten Vormittag zehn junge Männer im Alter von 18 bis 28 Jahren im Kölner Hauptbahnhof festgehalten, nachdem diese laut Zeugenaussagen kurz zuvor auf dem Vorplatz „Allahu Akbar“ gerufen haben sollen. Hierbei trugen sie lange Gewänder mit Westen. Umgehend entsandte Einsatzkräfte sperrten den Bereich weiträumig ab und suchten mit Unterstützung von Beamten der Bundespolizei den Bereich des Bahnhofs nach den Verdächtigen ab. Hierbei trafen sie insgesamt zehn Personen an, auf die die Beschreibung des Zeugen zutraf. Einsatzkräfte brachten sie zur Dienststelle, wo Ermittler des Staatsschutzes sie überprüften und befragten.

    Nach den Befragungen und dem derzeitigem Ermittlungsstand besteht gegen die zehn Männer in Bezug auf das beschriebene Verhalten kein strafrechtlicher Vorwurf. Lediglich in einem Fall fanden die Ermittler ein Einhandmesser. Diesbezüglich leiteten sie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Insgesamt dauerte der Polizeieinsatz etwa eine Stunde.

    1 KOMMENTAR

    1. Denen das Allakackma rufen verbieten wollen ist in etwa so sinnvoll, wie einem Fuchs im Hühnerstall das fressen zu untersagen. Versucht man es trotzdem (Deutsches Wesen!), werden am Ende nur die Hühner nichts mehr zu gackern haben.

      Gilt übrigens auch für Kopftücher und das ganze andere neunmalkluge Gedöhns.

      Wenn das Haus brennt, lohnt der Innenanstrich nicht.

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