Kassel: Villa Rühl von „Hausbesetzern“ und Junkies geräumt

Die Pressemeldung der Polizei hierzu im Originalwortlaut:

Das Polizeipräsidium Nordhessen hat heute Morgen das Gelände der „Villa Rühl“ in der Mönchebergstraße 40-42 mit dem Ziel aufgesucht, die sich dort widerrechtlich aufhaltenden Personen zum Verlassen aufzufordern, damit das Grundstück der Universität Kassel als Hausrechtsinhaber wieder übergeben werden kann. Das Polizeipräsidium Nordhessen ist dabei von Beamten der Hessischen Bereitschaftspolizei sowie einem Polizeihubschrauber unterstützt worden. Nachdem die Leitung der Kasseler Universität Strafantrag wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung gestellt hatte, erließ das Amtsgericht Kassel einen Beschluss zum Betreten und Durchsuchen der „Villa Rühl“ und der Nebengebäude.

Die Polizei hat das Areal heute Morgen um 5 Uhr betreten und das gesamte Grundstück sowie alle Gebäude durchsucht. Dabei wurden insgesamt 14 Männer und drei Frauen angetroffen und deren Personalien festgestellt. Ein Mann wollte das Gelände nicht selbstständig verlassen und musste vom Grundstück getragen werden. Nach der Information über die Rechtslage erfolgte an alle sich dort befindlichen Personen die Aufforderung, das Areal nicht mehr zu betreten.

Eine männliche Person versuchte später, an der Absperrung der Polizei vorbei, zurück in das Grundstück zu gelangen. Als ihm dies verwehrt wurde, leistete der Mann Widerstand. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Gegen vier Personen werden Strafanzeigen wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgelegt. Während der Durchsuchungsmaßnahmen litt eine Frau unter Atemproblemen und musste von einer Rettungswagenbesatzung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Im Verlauf des Polizeieinsatzes kam es zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Mönchebergstraße / Ysenburgstraße.

Nach den polizeilichen Maßnahmen wird die Liegenschaft an Berechtigte der Universität Kassel übergeben.

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3 Kommentare

  1. In der Villa gab es keine Junkies! Das war eine bunte mischung von Menschen die in Kassel was verändern wollten! Sie wollten ein selbstverwaltetes Soziales Zentrum aufbauen für Alle in Kassel!

    • Schon klar.

      „Sex & Drugs & Rock & Roll“ für alle! Und die Strafanzeigen wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ist eine böswillige Erfindung des bekifften Kasseler Polizeisprechers, oder?

    • Solche Relativierer wie Sie tragen eine erhebliche Mitschuld an dem Dreckspack, was sich hier auf Steuerzahlers Kosten satt faulenzt. Warum finanziert diese bunte Mischung ihr selbstverwaltetes
      soziales Zentrum, nicht durch eigene Arbeit ? Nein, anderen auf der Tasche liegen und die große Lippe riskieren ist ja viel einfacher und müheloser.

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