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In der heißen Phase jedes Wahlkampfes wühlen alle Seiten im Dreck politischer Gegner herum. Der Hashtag #Kalbitz trendet, weil Brandenburgs Spitzenkandidat der AfD doch nicht ganz so transparent mit seiner Vergangenheit umgegangen ist, wie er in Interviews behauptet. Für den Spiegel ein gefundenes Fressen.

Gegenüber Tilo Jung gab sich Kalbitz wortgewandt und ließ sich nicht in die Enge treiben. Seine offensive Verteidigungsstrategie hat aber ihre Schwächen, wenn nicht alles angesprochen wird. Es ist wohl kaum glaubhaft, dass Kalbitz sich an so manche Begegnung nicht mehr so genau erinnern will.

Kalbitz hat natürlich ein Recht darauf, “eine Entwicklung gemacht zu haben”, wie er sich ausdrückt. Das beanspruchte bereits der erste Grüne Außenminister Joschka Fischer für sich, der anders als Kalbitz, sogar in Verbindung mit gewalttätigen Terroristen gestanden hat. Später wollte er mit einer Pistole im Kofferraum seines Autos und Molotow-Cocktails nicht mehr so viel zu tun haben.

Politik ist ein schmutziges Geschäft – es gibt keine sauberen Kandidaten.

Heute tut die Linke, als hätte sie mit der Mauerschützenpartei nichts zu tun und weist jede Kritik als Diffamierung zurück. Gysi rettete nach der Wende das Parteivermögen und etablierte die Linke zunächst als PDS im Westen. Heute ist die LINKE immer noch Rechtsnachfolgerin der SED. FAKT!

 


1 KOMMENTAR

  1. Ein gewisser Saulus von Tharsos soll nach Informationen gutunterrichteter Kreise massis an der Verfolgung von Mitgliedern der Urkirche beteiligt gewesen sein. Anschließend gründete er unter dem Pseudonym Paulus ohne Legitimation die christliche Kirche.
    Ist zwar auch schon etwas länger her, aber immerhin.

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