Iraker festgenommen – kein Beleg für Beteiligung an #BVB-Anschlag

Symbolbild / Foto: albund / 123RF Lizenzfreie Bilder

Karlsruhe – Die Bundesanwaltschaft hat heute (13. April 2017) beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs Haftbefehl gegen den 26-jährigen irakischen Staatsangehörigen Abdul Beset A. beantragt.

Er ist dringend verdächtig, sich im Irak als Mitglied an der ausländischen terroristischen Vereinigungen „Islamischer Staat“ (IS) beteiligt zu haben.

Abdul Beset A. war gestern im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Mannschaftsbus der Fußballmannschaft von Borussia Dortmund vorläufig festgenommen worden. Die Ermittlungen haben bislang keinen Beleg dafür ergeben, dass der Beschuldigte an dem Anschlag beteiligt gewesen ist.

Allerdings steht der Beschuldigte im Verdacht, sich spätestens Ende 2014 im Irak dem sogenannten Islamischen Staat angeschlossen haben. Den Erkenntnissen zufolge führte er dort das Kommando über eine Einheit von etwa zehn Personen. Aufgabe seiner Einheit war es, Entführungen, Verschleppungen, Erpressungen und auch Tötungen vorzubereiten. Auch soll er selbst für die Vereinigung gekämpft haben. Im März 2015 reiste er in die Türkei aus und von dort aus Anfang 2016 weiter nach Deutschland. Auch von Deutschland aus unterhielt der Beschuldigte weiterhin Kontakte zu Mitgliedern des „IS“.


Wie erklärt die Bundesanwaltschaft eigentlich, dass diese „Erkenntnisse“ nicht schon vorher zu einer Festnahme geführt haben?

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1 Kommentar

  1. Seit mehr als einem Jahr ist er hier und die BUAWA hat feste gepennt.
    Das sind die dämlichsten Placebos seit Erfindung der Mehlbomben von Max + Moritz..

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