Insekten erfolgreicher mit Mobilfunk bekämpfen

Insekten erfolgreicher mit Mobilfunk bekämpfenÖkoland-D: Der Mensch zählt zu den erfolgreichsten Wesen auf diesem Planeten. Zumindest wenn es darum geht, sich selbst nebst seiner Lebensgrundlagen gründlichst zu zerstören. Nebenher killt er noch diverse andere Arten, die ihm bei seinem evolutionären Profitstreben irgendwie die Freude vermiesen oder es gar unterminieren. Immer wieder gern im Visier sind an dieser Stelle die Insekten. Vorzugsweise helfen wir ihnen mit speziellen Giften aus dem Leben und sorgen so für ein profitfreundliches Umfeld, in dem die Tierchen uns nichts mehr wegfressen, nicht mal mehr das Gift, welches sich dann in unseren Lebensmitteln wiederfindet. Rechts ein Landwirt bei der traditionellen Produktion von Lebensmitteln.

Das ist insgesamt ein recht heißes Thema. Das sollte uns zu denken geben. Wenn man trotz oder gerade wegen seiner Denkfähigkeit erst einmal diesen Punkt überwunden hat, ab dem man gemäß der Schulweisheit davon ausgeht, dass der Mensch eigentlich ohnehi®n nur ein Irrtum der Natur ist. Darüber hinaus kann er also nur ein versehentlich, zufällig oder fehlerhaft intelligent gewordenes Stück Schlamm sein. Durch was für einen Zufallsprozess allerdings ein Stück Schlamm zu Intelligenz gekommen sein soll, ist trotz der inzwischen nachgewiesenen Intelligenz völlig ungeklärt. Insekten erfolgreicher mit Mobilfunk bekämpfenDas ist noch viel bedenklicher, wenn man bedenkt, dass eine unbewusste, unintelligente und unbedarfte Natur so eine intelligente Fehlkonstruktion wie den Menschen ermöglicht haben soll.

Wir lassen jetzt alle Hemmungen fahren

Spätestens nach der zuvor geschilderten Einsicht lassen sich sogleich die letzten Hemmungen sehr viel besser beiseite rücken. Kehren wir zurück zu unserem geplanten Vernichtungsfeldzug. Die Insekten müssen weg, die stören und schmälern die Erträge in der Landwirtschaft. Grund genug dieses unwerte Leben massenhaft zu beseitigen. Bisher war dies eine Domäne der Giftproduzenten. Jetzt gibt es aber entscheidende wie ernstzunehmende Hinweise darauf, dass man die Insekten mit Mobilfunk oder Funk aller Art, noch sehr viel effektiver vom Leben befreien kann. Die Faustformel: „umso hochfrequenter, desto erfolgreicher“ scheint hier durchaus anwendbar zu sein. Weitere wichtige Voraussetzung ist ein flächendeckendes Funknetz, dass uns ja nicht zu viele Insekten durchgehen.

Insekten erfolgreicher mit Mobilfunk bekämpfenErste Erfolgsmeldungen können an dieser Stell eingesehen werden: Insektensterben in Deutschland bestätigt[Spektrum], der wir auch die nebenstehende Grafik entnommen haben. Demzufolge können wir bereits einen großen Erfolg vermelden. Konkret meint das, eine Abnahme der Biomasse, Spezialform Insekten, um 75 Prozent in dem Zeitraum von 1990 bis 2015. Das ist in etwa der Zeitraum, in dem massiv der Ausbau der Funknetze stattfand. Die Messungen fanden in Naturschutzgebieten statt, weshalb die Mobilfunker sehr gute Argumente haben, sich gegen die Giftmischer zu behaupten, wenn es um den Nachweis des Erfolges geht.

Mit 5G kann man wohl auch Vögel vom Himmel holen.

Die neue Mobilfunkgeneration (5G) scheint da noch sehr viel effektiver zur Sache zu gehen, nicht nur bei der Vernetzung von Automaten. Offensichtlich kann man damit sogar Innenstädte vogelfrei bekommen. Das ist ein sicheres Indiz dafür, dass wir die Insekten damit allemal klein kriegen. Total gute Nachrichten also, dass mit der Einführung von 5G zumindest die Ballungsgebiete schon mal völlig insektenfrei werden können. Auf dem Land dürfte das noch etwas länger dauern, wenn aber jedes Feld seinen eigenen 5G-Anschuss hat, um das Monitoring für den Bauern zu vereinfachen, kann er vermutlich ganz auf das Spritzen von Gift verzichten. Er muss sich nur mit dem Netzbetreiber auf eine auskömmliche Sendeleistung verständigen.

Am Rande sei bemerkt, dass neben den jetzt rund 100.000 bestehenden Funkmasten, mit 5G nochmal rund eine Million Masten zusätzlich benötigt werden. Das dürfte für die Insekten eine todsichere Sache werden. Es kann heute auch nicht darum gehen etwaige unangenehmen Seiten dieser Technik konstruieren zu wollen. Das wäre ja völlig absurd und jedem vernünftigen Markt abträglich. Für das gute Öko-Gewissen sollte ausreichen, wenn wir endlich nach vier Milliarden Jahren des Leidens auf CO2 eine Steuer oder anderweitigen Ablass entrichten dürfen. Dann ist die Ökologie gewahrt und die Welt schon so gut wie gerettet. Das kann man mit 5G dann auch sehr gut überwachen.

Mobilfunk ist die schönere Insektenvernichtung

Klar doch, es gibt hier gar keine Zusammenhänge, das ist völlig willkürlich konstruiert, also eine totale Verschwörungstheorie … für die Praxis sind die Sender zuständig. Bestimmt ist auch der Klimawandel am Insektensterben schuld. Man hätte zwar bei steigenden Temperaturen mehr Insekten-Biomasse erwartet, aber für die aktuelle Ideologie können wir hier durchaus einmal eine argumentative Ausnahme machen. Ein weiterer Vorzug, wenn wir vermehrt auf Mobilfunk zur Insektenbekämpfung setzen, ist die Verminderung von Glyphosat im Urin der Städter. Sicher, das ist auch ein unangenehmes Thema, wäre aber damit auch gleich gelöst. Strahlenschäden sind ja nirgends zu befürchten, außer bei den Insekten, die wir gerade grillen und loswerden wollen.

Insekten erfolgreicher mit Mobilfunk bekämpfenMan kann die Kette der positiven Ereignisse natürlich noch anders fortführen. Wenn die Insekten erstmal weg sind, folgen auch die Vögel. Dann hat dieses frühmorgendliche Gezwitscher Geschrei in den Bäumen endlich mal ein Ende. Da kann man wieder ungestört durchschlafen, wenn man nicht gerade elektrosensibel ist und sich deshalb im Bett wälzen muss. Aber bestimmt haben die zunehmenden Schlafstörunegn noch einen ganz anderen Grund … vielleicht weil Merkel immer noch an der Regierung ist? Unsere Katzen werden deshalb schon nicht verhungern, die bekommen schließlich ihr Geflügel aus der Dose.

Zu einer richtig sterilen Welt passt allerdings auch ein ausgestorbener Mensch. Aber mal ganz ehrlich, wer sollte es denn darauf anlegen die Menschheit ausrotten zu wollen?! So ein Quatsch! Das können doch nur so Idioten in Szene setzen, die auch sonst bereit wären jeden Krieg vom Zaun zu brechen. Gottlob gibt es die nicht mehr und auch keine Kriege. Es gibt doch nur noch Friedens- und humanitäre Missionen. Und hier gibt es nur Fortschritt und nimmer zurück. Um auch persönlich diesen Wahnsinns-Erfolg kontrollieren zu können, achten sie doch mal drauf wie oft sie derzeit ihre Autoscheiben von Insektenresten befreien müssen. Das ist ein guter Indikator. Vor 25 Jahren musste man das bei einer Überlandfahrt von Hamburg nach München noch im Stundentakt machen, um eine halbwegs vernünftige Sicht zu behalten.


von Qpress