Indien schmeisst Greenpeace raus

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Photo by Greenpeace India

“Ein schwarzer Tag für die Demokratie und den Umweltschutz in Indien”, beklagt die Umweltschutzorganisation Greenpeace auf ihrer indischen Webseite.

Die Indische Regierung hat der NGO die Arbeitserlaubnis entzogen. Als Grund werden Betrug und Buchfälschung angegeben. Greenpeace will juristisch gegen diesen Angriff auf die “Meinungsfreiheit” vorgehen.

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Hintergrund der verstärkten Aktionen gegen NGOs sollen Geheimdienstberichte sein, in denen von schädlichen Folgen für die Wirtschaft durch die Kampagnen der Umweltschützer berichtet wird.

Greenpeace sieht sich nicht zum ersten Mal Vorwürfen ausgesetzt – erinnern kann man sich in Deutschland noch gut an den sogenannten LIDL Skandal – urplötzlich mauserte sich Lidl in den Bewertungen von Greenpeace zum Spitzenreiter, nachdem der Discounter die Vereinszeitschrift in sein Programm aufgenommen hatte.

Die Auflagen von bis zu 150.000 Magazinen wurden dabei direkt von der Greenpeace Media GmbH bezogen und von LIDL bezahlt – ohne Rücknahmevereinbarung für nicht verkaufte Exemplare, wie es normalerweise üblich ist.

Dennoch genießt Greenpeace weiterhin einen guten Ruf und die Nachricht aus Indien dürfte erneut für empörte Reaktionen im Gutmenschuniversum sorgen.

Letztlich sind sogenannte NGOs doch nichts anderes als Wohlfahrtskonzerne wie Caritas und Diakonie, die eigene Interessen vertreten und sich Dank guter Medienpropaganda aus einem Heer von freiwilligen Helfern bedienen können.

So umgeht man den Mindestlohn und kann sich weiterhin mit der Aura der Gutmenschlichkeit umgeben.

Wer käme dagegen auf die Idee sich freiwillig bei LIDL zu melden, wenn dort, wie im anstehenden Weihnachtsgeschäft etliche Stunden Mehrarbeit auf das Personal zu kommen?

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2 Kommentare

  1. Indien und andere Länder tun gut daran, diese selbsternannten Superdemokraten und Oberlehrer rauszuschmeißen. Erstens sind sie bei weitem nicht unabhängig und schlichtweg reine Wirtschaftsunternehmen und zweitens geht es ihnen nicht um die Sache sondern um Einfluss. Im Hintergrund schieben sie Prozesse an, die ganze Länder ins Chaos stürzen. Siehe als Beispiel die Ukraine und die die Heinrich-Böll-Stiftung, die für hunderte Tote auf dem Maidan mitverantwortlich ist, aber nach außen immer die Hände in Unschuld wäscht.
    Wenn die Länder Unabhängigkeit haben wollen müssen diese Organisationen ordentlich gedeckelt oder ganz entfernt werden.

    • Leider haben wir noch keine vernünftige datenschutzkonforme Lösung für Kommentarbewertungen gefunden – hier wären 5 Sterne fällig.

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