Hannover: Großrazzia beim ASB – Geschäftsführer Mohamed Abou Taam soll drei Millionen Euro veruntreut haben

Hannover: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mohamed Abou Taam (46), Geschäftsführer der Zweigstelle Hannover. Er soll drei Millionen Euro Hilfsgelder veruntreut haben und sitzt nun in U-Haft. Abou Taam bestreitet den Vorwurf.

Zu seiner Festnahme und den damit verbundenen Vorwürfen der Veruntreuung nahm Ulrich Bauch, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland e.V., Stellung:

“Solange die Ermittlungen laufen, werden wir zu dem Verdacht gegen Herrn Abou-Taam keine Stellung beziehen. Natürlich ist auch uns daran gelegen, alle Verdachtsmomente aufzuklären. Der ASB wird selbstverständlich vollumfänglich kooperieren und unterstützt die behördlichen Ermittlungen. Als Bundesverband stellen wir dem Landesverband und somit auch der Gesellschaft alle vorhandenen Mittel zur Verfügung, die zur Aufklärung beitragen können. Darunter die bundesverbandseigene Revisionsabteilung.”

Weiterhin betont Bauch, dass man unabhängig von den polizeilichen Ermittlungen die ASB-internen Kontrollmechanismen auf den Prüfstand stellen wolle und gegebenenfalls anpassen werde. Herr Abou-Taam werde außerdem unverzüglich als Geschäftsführer abberufen und eine Kündigung ausgesprochen.

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