Haftbefehl aufgehoben: Zweiter Komplize von Franco A. kommt frei

Karlsruhe: Auf Antrag der Bundesanwaltschaft wurde der Haftbefehl gegen den 25- jährigen deutschen Staatsangehörigen Mathias F. außer Vollzug gesetzt und seine Freilassung angeordnet. Der Beschuldigte war am 26. April 2017 von der Staatsanwaltschaft Frankfurt a. M. festgenommen worden.

Symbolbild / Foto: albund / 123RF Lizenzfreie Bilder

Ihm wird zur Last gelegt, gemeinsam mit Franco A. und Maximilian T. aus einer rechtsextremistischen Gesinnung heraus eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben.

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Die Beschuldigten sollen vorgehabt haben, einen Angriff auf das Leben hochrangiger Politiker und Personen des öffentlichen Lebens zu begehen. Hierzu sollen sie sich eine Schusswaffe beschafft und diese auf dem Flughafen Wien versteckt haben. Der geplante Anschlag habe von dem Mitbeschuldigten Franco A. durchgeführt werden sollen, der den Verdacht in Richtung der in Deutschland erfassten Asylbewerber habe lenken wollen.

Mathias F. hat sich in mehrtägigen Vernehmungen umfangreich zum Tatvorwurf eingelassen. Dem Haftgrund der Flucht- und Verdunkelungsgefahr kann damit durch weniger einschneidende Maßnahmen begegnet werden. Vor diesem Hintergrund war der weitere Vollzug der Untersuchungshaft nicht verhältnismäßig. Die Bundesanwaltschaft hat daher beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs die Aufhebung des Haftbefehls beantragt.

Am 5. Juli 2017 hatte der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs bereits den Haftbefehl gegen den Beschuldigten Maximilian T. aufgehoben.

Franco A. befindet sich nach wie vor in Untersuchungshaft.

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