Gülen und Soros – Brüder im Geiste?

Kritik an George Soros wird schnell als „antisemitisch“ abgewehrt, da der „Philanthrop“ aus einer jüdischen Familie stammt. Seine Agenda zur „Verbesserung der menschlichen Gesellschaft“ ist bekannt und zielt auf die Abschaffung der Staaten hin zu einer Weltregierung ab.

Dazu zählt auch Israel, was ihm viele Juden deshalb krumm nehmen, logischerweise ganz besonders die Orthodoxen und Zionisten, die man wohl kaum als Antisemiten bezeichnen könnte – für viele von ihnen ist Soros ein Antijude, was auch ihre Begeisterung für Donald Trump zeigt, den Soros mit seinem Netzwerk zu Fall bringen möchte.

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George Soros – Foto by boellstiftung

In seiner Heimat Ungarn ist Soros auch sehr aktiv, da ihm die Politik von Orban selbstverständlich gegen den Strich geht. Immer wieder hat die Regierung die Netzwerke kritisiert und möchte sie aus dem Land verbannen, wie es Putin in Russland bereits durchsetzte.

„Diese Organisationen müssen mit allen Mitteln zurückgedrängt und (…) von hier weggeputzt werden.“ – Focus.

In der Budapester Zeitung wird Soros mit dem türkischen Prediger Gülen verglichen, nicht nur weil beide von den USA aus operieren und Einfluss auf ihre Heimatländer zu nehmen versuchen, auch weil sich ihre Netzwerke und deren Ziele sehr ähnlich seien.

Das von Soros betriebene Netzwerk zeigt eine erschreckende Ähnlichkeit mit der Bewegung, mit dem Netzwerk des türkischen Fethullah Gülen. (…) das Ziel der schon vor vielen Jahren durch ihn in der Türkei gegründeten gesellschaftlichen Hizmet-Bewegung ist die „Verbesserung der Gesellschaft“ (…)  Budapester Zeitung

Hinter dem Putschversuch steckt nach Ansicht von Erdogan kein anderer als Gülen, dessen Bewegung auch in Deutschland oder den Niederlanden sehr stark ist. Gülen setzt auf Bildung: „Baut Schulen statt Moscheen“ und betreibt Schulen und Nachhilfeinstitute, die einen guten Ruf haben, was die Vermittlung von Bildung anbelangt, aber auch häufig mit Scientology verglichen werden. Auch im Verfassungsschutzbericht taucht die Organisation regelmäßig auf. Aussteiger schildern beschreiben die Organisation als Sekte, die ähnlich wie Scientology operiert. Für Erdogan war Gülen lange Zeit als Waffenbruder nützlich, aber Gülen geht es um mehr, als die Türkei, er will die ganze Welt mit seiner Lehre „verbessern“ – Erdogan will den Nahen Osten und am liebsten auch ganz Europa osmanisieren.

Somit ist die Einordnung von Gülen unter den Globalisten sozusagen als islamische Variante und Kehrseite von ein und derselben Münze, wie sie der Autor in der Budapester Zeitung vornimmt, nachvollziehbar. Er schreibt weiter:

Soros konnte und kann in Ungarn oder in Deutschland nicht so weit vordringen, aber wenn er die Förderung des massenhaften Eindringens der nach Europa strömenden Fremden nicht unverzüglich und sofort beendet, (…) dann braucht es nicht einmal eines einzigen Schusses, und ganz Europa fällt ihm und seinen Freunden von der Wall Street in den Schoß. Budapester Zeitung

Hier irrt der Autor ein wenig – ist denn nicht die Grenzöffnung durch Merkel die Umsetzung des Soros-Plans? In diesen Tagen will uns die Presse weismachen, dass sie sich beinahe, aber eben nur beinahe anders entschieden und die Grenzen dicht gemacht hätte. Wer glaubt diesen Unsinn? Die schäbige Hetze gegen Trump und die vollkommen einseitige Unterstützung für Hillary Clinton ist ein weiterer Anhaltspunkt dafür, wie stark der Kurs von Medien und Politik in Deutschland mit Soros übereinstimmt.

Derzeit eskaliert die Stimmung zwischen Deutschland und die Türkei, die Diplomatie versagt und Erdogan droht unverhohlen damit, seine Anhänger in Deutschland zu einem Aufstand anzustacheln. Die Lage ist brisant und in einer solchen ist es ein Leichtes für Gegner noch weiteres Öl ins Feuer zu gießen. Dafür kämen die PKK und ihre Ableger infrage, genauso wie die Gülen-Bewegung, auch wenn Gülen selbst in der Kurdenfrage die Vernichtung der Aufständischen forderte. Einige seiner Zitate (Banditen in den Bergen) passen so gar nicht zum Bild des friedfertigen Predigers eines angeblich sanften Islams.

Deutschland war schon einmal Schauplatz eines Krieges ausländischer Mächte, bei dem es vordergründig um die richtige Religion ging, aber die europäischen Herrschaftshäuser ihre Machtbereiche ausdehnen wollten. Im Dreißigjährigen Krieg mischten auch die Schweden mit, die heute dieselben Probleme haben. Wieder geht es um Religion und Ideologie, die vorgeschoben werden, um sich ein Land unter den Nagel zu reißen. An die Stelle der Kaiser, Könige und Fürsten sind Spekulanten und religiöse Führer getreten, nur wenige Staatenlenker sind im Spiel und wenn, dann eher als Marionette, denn als bestimmende Kraft. Eines der Hauptspielfelder aber ist zufällig unsere Heimat, um die es geht. Hier kann es nur einen Kurs geben: Die eigenen Interessen wahren und ethnische, religiöse und politische Konflikte zwischen Einwanderern nicht zu unseren machen, sondern alle mit einem One-Way-Ticket in die Heimat zu belohnen, die ihren Krieg in der Mitte unserer Gesellschaft austragen. Und jenen, die gerade nicht hier leben, die Tür zu weisen, wenn sie denn schon ankündigen, dass sie unsere Gesetze nicht achten. Im Grundgesetz, das ja angeblich für alle, die gerade in diesem Staatsgebiet leben gelten soll, steht:

„Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.“ Für Türken gilt das nicht! Es wäre also ein Leichtes nicht nur Versammlungen, sondern auch das Bilden von Vereinen und religiösen Stiftungen einzuschränken – das Gegenteil ist aber der Fall und daran wird sich nichts ändern, solange Parteien an der Macht sind, die für Islamisierung oder Globalisierung oder beides zusammen stehen, weil sie alle möglichen Interessen bedienen, nur nicht die des deutschen Volkes. Soros und seine Brüder im Geiste und auch die Gegner haben schon ganze Arbeit geleistet. Es fragt sich nur, wer von ihnen die größte Ernte einfahren wird.

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2 Kommentare

  1. Immer wenn auf zerohedge ein Artikel über Soros erscheint, findet man in den Kommentaren Massen von Todeswünschen. Dieser Mann ist wortwörtlich der Antichrist.
    „Wer … die größte Ernte einfahren wird“? Ich möchte hier einmal sinngemäß Adolf Hitler zitieren, der ungefähr sagte, daß die Deutschen ja nicht weg von ihrer Heimaterde könnten. Doug Casey sagt, daß es nicht schlau sei, sich wie eine Pflanze zu verhalten. Die Verlierer sind also wie immer die Völker. (Die schändliche cdU will diesen Begriff ja nicht einmal mehr kennen.)
    Soros ist so Gott will in wenigen Jahren tot. Dann sollte sein weitreichender Protektionismus auch tot sein. Seine Helfer werden dann von den Völkern hingerichtet. Und danach ist Schweigen. Ob es vorher noch zu einem Glaubenskrieg kommt? Ich denke, der läuft bereits.
    Also wer gewinnt?
    Jedenfalls keiner der heute lebt. Es gilt diesen Wahnsinn zu überleben und einer zukünftigen Generation ein Europa zu geben, das bereinigt sein wird. Und dieses wird entweder christlich-jüdisch sein oder muslimisch – „and may the odds be ever in your favor“.

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