#Grüneversenken: Jetzt werben die Demokratiefeinde sogar schon auf O24

Diese Nachricht erhielten wir heute zugeschickt:

„Hallo Freunde!
Mir stockte der Atem, was ich heute auf Eurer Webseite zu Gesicht bekam. Das ausgerechnet der größte Feind unserer Demokratie bei Euch ein Werbebanner schaltet hat mich doch sehr irritiert.
Habe einen Screenshot angefertigt. Seht selbst.“

Das ist leicht erklärt. Adsense- Werbung beruht auf Nutzerverhalten, der Algoritmus funktioniert jedoch nicht immer zuverlässig. Manchmal steckt auch Absicht dahinter, wie bei einer Youtube-Kampagne gegen Pegida und Co. Im Umfeld islamkritischer Videos wurde eine zeitlang vermehrt Werbung für islamische Partnerbörsen und ähnlichen Kram geschaltet. Grundsätzlich aber ist Adsense Werbung abhängig von den zuvor besuchten Webseiten der Nutzer, jeder Leser sieht also etwas anderes.

Sicherlich wird kein echter O24-Leser die Grünen wählen, noch werden wir umständliche Sperrlisten bei Adsense anlegen, die bestimmte Werbeanzeigen ausschließt. Das ist Sache für Denunzianten, wie dieser Gerald Hensel mit seiner #KeinGeldfürRechts Kampagne. Da besteht offenbar großer Nachholbedarf. An die Arbeit!

Vielleicht macht sich ja mal jemand die Mühe, die für die Grünen zuständige Werbeagentur zu informieren, damit nicht solche schrecklichen Webseiten wie O24 unbeabsichtigt mit Steuergeld finanziert werden.

Broder Denunziant klaut O24-Foto – wie aus #KeinGeldfürRechts Geld für den Rechtsanwalt wird

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5 Kommentare

  1. Adsense-Werbung nennt man das ?
    So etwas nenne ich das ausspionieren einer Privatsphäre !
    Das hat mit freiheitlichen, demokratischen Werten
    nichts mehr zu tun !

    • A: Es gibt kein sicheres Surfen im Netz, auch nicht mit dem Torbrowser, auch das so gepriesene LINUX ist nicht viel besser in Sachen Datenschutz als Windows oder Mac.
      B. Die sogenannte „Datenspionage“ funktioniert gerade bei Adsense eben nicht, wie das Beispiel zeigt, anders als bei Amazon-Werbung, wo man nach jedem Stöbern mit ausgesuchten Email-Angeboten belästigt wird, falls man ein Kundenkonto hat.
      C: Jeder O24 Leser kann die Datenschutzbestimmungen einsehen und stimmt diesen per Cookie Policy zu
      D: Man kannseinen Browser mit Adblockern und sonstigen Erweiterungen sicherer machen.
      E: Jedes Googeln verursacht Datenströme, die als Nutzerprofil gespeichert werden können
      F: Alle diese Maßnahmen schützen nicht vor Geheimdiensten, die an ganz anderen Stellen die Daten absaugen.

        • Nein, nur eine Erläuterung, eine Rechtfertigung, welche Werbeprogramme oder warum wir sie benutzen, hätten wir erst nötig, wenn die Seiten kostenpflichtig wären. Dann verstünde es sich von selbst, schon aus Gründen der Lesbarkeit, niemanden mit diesen Anzeigen zu belästigen.

  2. Liebe Leute, regt Euch ab. Seid doch froh, wenn die grüne Werbesoße -die ja von den Grünen hoffentlich teuer bezahlt wird- so unwirksam auf alternativen Seiten versickert. Oder fallt Ihr etwa darauf rein und unterstützt deswegen die Grünen? Na also! Lasst doch Eure Seiten wenigstens mit dem grünen Geschmeiß etwas Werbegeld verdienen.

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