Geschichte wiederholt sich: Weltweite Christenverfolgung auf Höchststand

An solche Bilder denken noch immer viele Menschen, wenn von Christenverfolgung die Rede ist. Aus dem alten Rom wurde schließlich das Zentrum des christlichen Abendlandes und dann wurden aus den Verfolgten die Verfolger.

Das letzte Gebet der Christen im Circus Maximus, Ölbild von Jean-Léon Gérôme (1863–1883)

Es begangen die Kreuzzüge – allerdings erst als ziemlich späte Reaktion auf die islamische Eroberung – und einen blutigen Höhepunkt fand die zweitausendjährige Kriminalgeschichte der Kirche mit der Inquisition. Auch die Reformationskriege oder die Rolle des Vatikans im Dritten Reich sind wahrlich kein Ruhmesblatt für die Kirchen. Doch die Zeiten haben sich gewandelt, die großen Kirchen lassen ihre Gläubigen wieder einmal schmählich im Stich. Keine andere Religionsgruppe wird weltweit so verfolgt wie die Christen. In Deutschland arbeiten die Kirchen an ihrer Abschaffung, man zeigt sich offen für islamische Feiertage, sucht den Schulterschluss mit dem Islam, nennt das Ganze dann „interreligiösen Dialog“, während Christen anderenorts täglich ihr Leben lassen müssen, wenn sie sich nicht dem Islam unterwerfen.

CNA: Im Zeitraum von 2015 bis 2017 hat die Christenverfolgung in vielen Ländern weltweit einen neuen Höchststand erreicht. Ursache sind die zunehmenden Übergriffe durch religiös oder politisch fundamentalistische Gruppen.

Zu diesem Ergebnis kommt der neue Bericht „Persecuted and forgotten?“ („Verfolgt und vergessen?“), den das britische Nationalbüro von KIRCHE IN NOT vorgestellt hat.

Die Untersuchung nimmt 13 Länder in den Blick, in dem es in den vergangenen Jahren zu besonders schweren Übergriffen auf Christen kam und zeigt den Grad der Religionsfreiheit in diesen Ländern auf.

Quellen: Kirche in Not  / vollständige Studie in englischer Sprache bei ACN United Kingdom

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1 Kommentar

  1. Gut, dass unsere Politiker zumest keine Loyalität mit Christen verspüren und deren Schutz nicht zur Staatsräson machen… Da werden auch keinen U-Boote an Christen verschenkt oder die neusten Waffen geliefert.

    Christen sind im gegensatz zu den die gegen Christus sind und waren, in vielen Ländern Freiwild.
    Dass Christus die Babylonische Zinsknechtschaft angeprangert hat, werden sie den Christen niemals verzeihen.

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