German Angst: Aktuelle Einsätze der Bundespolizei zur Verstärkung der Sicherheit

Nach zahlreichen Bombenalarmen, die bundesweit zu mehreren Räumungen von Supermärkten und ähnlichen Gebäuden führten, erhöht nun auch die Bundespolizei die Maßnahmen zur Sicherheit.

Der Feind kann überall sein, Sicherheit, Sicherheit über alles – so heisst das neue Deutschlandlied!

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München (ots) – Angesichts der aktuellen Lage, insbesondere dem Vorfall am Hauptbahnhof Hannover am Rande des abgesagten Fußball-Länderspiels vom Dienstag, kommt es auch in den Münchner Bahnhöfen und Haltepunkten sowie in Zügen und S-Bahnen vermehrt zu Situationen, in denen die Bundespolizei Maßnahmen trifft.

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Photo by netzroot

Egal ob es sich dabei um ein herrenloses Gepäckstück oder einen anderen Gegenstand handelt. Wann immer den Beamten bei der Streifentätigkeit etwas auffällt oder von Reisenden oder DB-Mitarbeitern gemeldet wird, stets versuchen die Einsatz-kräfte der Bundespolizei alles mögliche, aber stets auch sinnvolle zu tun, um die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten. Die Beamten haben ständig ein Auge auf Koffer und verdächtig erscheinende Gegenstände.

Bei rund 500.000 Reisenden, die täglich den Münchner Hauptbahnhof frequentieren und bei einer nahezu gleich hohen Zahl von Fahrgästen, die im Bereich der S-Bahnstammstrecke unterwegs sind, führt jede polizeiliche Maßnahme unverzüglich zu erhöhter, öffentlich wahrnehmbarer Aufmerksamkeit.

Rund um die Uhr bewachen Bundespolizisten derzeit vorrangig die großen Verkehrsknotenpunkte an Haupt- und Ostbahnhof sowie am Bahnhof Pasing. Aus den normalen Kontrollgängen wurden sogenannte „robuste Streifen“. Das heißt, einige Beamte bestreifen, unter Mitführung ihrer herkömmlichen und stets vorhandenen Einsatzausstattung, mit Maschinenpistolen (MP 5) den Einsatzraum. Zur Ausrüstung dieser „robusten Steifen“ gehören zudem auch schwere Schutzwesten. Diese dienen im Ernstfall der Sicherheit der Beamten. Die Bundespolizistinnen und -polizisten sind im Umgang mit den Schnellfeuerwaffen geschult und trainieren ihn regelmäßig. Vorgeschriebene und stets auch durchgeführte Einsatztrainingsmaßnahmen sorgen in vielen polizeilichen Sonderlagen für Handlungssicherheit.

Von den insgesamt 150 S-Bahn-Stationen in und um München sind aktuell 58 mit rund 600 Kameras ausgestattet. Hinzu kommen jeweils 16 Kameras in allen 238 S-Bahnzügen des Typs ET 423 sowie je 12 Kameras beim Typ ET 420.

Gerade die große Zahl von Kameras, egal ob die Münchner Bundespolizei direkt darauf zugreifen kann oder Festplattenaufzeichnungen auswertet, sorgt nun dafür, dass sich die Reisenden sicher fühlen können.

Für die Einsatzleiter erweisen sich gerade die sofort zuschaltbaren, und meist um 360 Grad schwenkbaren Kameras als hervorragendes Einsatzmittel. Einerseits gestattet das Bild oft, Lagen vor Ort schnell zu analysieren. Andererseits kann der Personalansatz meist schon früh sehr gezielt gewählt werden. Falls notwendig unterstützen sie auch in den aktuellen Sonderlagen die Aufklärung von Straftaten. Die Bundespolizei bittet Reisende um Nachsicht, wenn es in dem einen oder anderen Fall polizeilicher Maßnahmen zu Verzögerungen oder Beeinträchtigungen kommt.

Im Kern bleibt festzuhalten:
– Die Schutzmaßnahmen der Bundespolizei in München wurden erhöht. – Die Beamtinnen und Beamten waren bereits vor den Anschlägen von Paris und den Vorkommnissen in Hannover sensibilisiert und wachsam. Sie werden dort, wo sie es für notwendig erachten, auch weiterhin konsequent handeln. – Alle Einsatzmaßnahmen werden stets zwischen dem polizeilich Notwendigen und effektiv Sinnvollen abgewogen. Wo immer möglich, versucht die Bundespolizei bei ihren Maß-nahmen Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Die sehr gute und schon oft bewährte Zusammenarbeit aller in München tätigen Sicherheitsbehörden gewährleistet auch für Bahn- und Bahnhofsnutzer größtmögliche Sicherheit. Wie der Vorfall aus der heutigen Nacht am Münchner Hauptbahnhof zeigt, werden alle eingeleiteten Einsatzmaßnahmen schnell abgesprochen und reibungslos umgesetzt. Sowohl die Landes- und Bundespolizei, aber auch die Berufsfeuerwehr und die Rettungsdienste sowie der Verkehrsträger Deutsche Bahn, u.a. mit den Mitarbeitern der Bahnsicherheit, kommen gemeinsam, ohne Kompetenzgerangel, und sich stets ergänzend, zum Einsatz.

Professionelle Wachsamkeit ist in diesen Wochen das beste Rezept. Reisende können die Arbeit der Bundespolizei unterstützen, indem sie Verdächtiges und Ungewöhnliches schnell melden. Im Falle polizeilich notwendiger Maßnahmen ist allen geholfen, wenn man mit Verständnis reagiert und daran denkt, dass es sich um Maßnahmen für die Sicherheit uns aller handelt.


 

 

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