Geldtransporter überfallen: Steckt wirklich die RAF dahinter?

Cremlingen: Gestern Nachmittag wurde im Gewerbegebiet „Im Moorbusch“ ein gepanzerter Geldtransporter überfallen.

Der Beifahrer war aus dem Fahrzeug ausgestiegen, um im der Filiale des „Dänischen Bettenlagers“ die Tageseinnahmen abzuholen.

In diesem Augenblick rammte ein Opel Corsa den Transporter von hinten, von vorne blockierte ein silberner Ford Kombi den Weg.

Eine maskierte Frau und ein maskierter Mann bedrohten den Fahrer mit einer Panzerfaust und mit einem Automatikgewehr, mit dem der Täter Warnschüsse in die Luft und auf das Fahrzeug abgab.
Der Fahrer öffnete daraufhin die Tür und überließ den Tätern eine unbekannte Menge Bargeld. Ein weiterer Komplize hielt sich im Dänischen Bettenlager auf und schoss mit einer großkalibrigen Waffe in die Decke des Geschäftes und erzwang dadurch die Herausgabe der Einnahmen.

Dann flüchteten alle drei Täter mit dem Ford in nördlicher Richtung. Eine Fahndung verlief bis jetzt ergebnislos.

Laut dem Spiegel (Gerüchten zufolge soll es sich dabei um ein Nachrichtenmagazin handeln) schließt die Polizei offenbar nicht aus, dass die Täter zu dem erst kürzlich wieder aufgetauchtem RAF Phantom gehören.

RAF
Fahndungsfoto: Polizei Niedersachsen

Mit diesen Bildern fahndet die Polizei Niedersachsen nach Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette wegen versuchten Mordes


 

Das RAF Phantom ist wieder aufgetaucht – kein Hinweis auf „terroristische Hintergründe“

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 5941 Artikel

Frisch aus der Redaktion

2 Kommentare

  1. Hmm..dabei hatte ich auf Putin vertraut dass er uns rettet. Nur gut dass ich in der Kneipe die Wette auf Putin ausgeschlagen habe.
    Kommt die Zeit wieder, wo sich Politiker nimmer ohne Leibwächter mit Fiffi zum Gassigehen trauen?

  2. Ich kenne einen Fahrer von so einem Transporter, der selbst schon kurz davor war, so ein Ding zu überfallen. Über 200 Stunden pro Monat für nen Hungerlohn.

    Warum gerade die RAF diesen Überfall gemacht haben soll, ist mir nicht schlüssig. Schließlich würde jeder, der so was plant erstmal recherchieren, wie man das erfolgreich erledigt und da zwangsläufig auf die RAF-Methode mit Panzerfaust kommen. Ohne geht es halt nicht.

    Und wenn man dann eh schon wegen Kriegswaffen dran ist, falls man erwischt wird, spielt das Gewehr auch keine Rolle mehr.

Kommentare sind deaktiviert.