Gegen Islamismus und Fremdenfeindlichkeit

Islamisten und „Patrioten“ sind sich in ihren Grundannahmen ähnlicher, als sie vermuten

Schon im Mai 2013 hat die Kritische Islamkonferenz der Giordano Bruno Stiftung eine Broschüre herausgegeben, die zur augenblicklichen Islamdebatte wunderbar passt.

Die kritische Islamkonferenz fordert u.a:


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Trennung von Staat und Religion
Deutschland ist ein säkulares Land. Der Staat hat nach unserem Grundgesetz weltanschaulich neutral zu sein. Die überkommenen und nach1949 verstärkten Privilegierungen der beiden christlichen Kirchen sind nicht nur ein Anachronismus, diese Privilegien stehen auch einer Begegnung der Weltanschauungs- und Religionsgemeinschaften auf
gleicher Augenhöhe entgegen. Deshalb ist ein neuer, weiterer und gleicher Abstand des Staates zu allen Weltanschauungs- und Religionsgemeinschaften notwendig und Bedingung für den inneren Zusammenhalt in unserem Land. 

Einige weitere Auszüge: 

Keine falsche Toleranz

Eine offene Gesellschaft lebt davon, dass ihre Mitglieder in der Lage sind, auch verstörend andere Lebensentwürfe zu tolerieren. Menschenrechtsverletzungen sind jedoch unter keinen Umständen zu dulden – auch dann nicht, wenn sie mit „heiligen Werten“ begründet werden. In diesem Zusammenhang muss dem Kulturrelativismus eine klare Absage erteilt werden: So sind Ehrenmorde und Zwangsheiraten nicht Ausdruck einer„anderen“ Kultur, sondern Verbrechen, die als solche benannt und unterbunden werden müssen. Homophobe, frauen- und fremdenfeindliche sowie antisemitische Vorstellungen und Verhaltensweisen müssen unabhängig davon in welcher Gemeinschaft sie auftreten zurück gedrängt werden.

Widerstand gegen islamistische Bestrebungen
Die „heiligen Texte“ des Islam entstammen (wie die Grundlagentexte des Christentums)
einer früheren Zivilisationsstufe der Menschheit und müssen zeitgemäß interpretiert
werden, um nicht im Widerspruch zu modernen Verfassungswerten zu stehen. Mit Personen
oder Gruppierungen, die sich einer solchen Neu-Interpretation verweigern, darf der
Rechts staat nicht zusammenarbeiten, sondern muss nach Mitteln und Wegen suchen,
ihren Wirkungsgrad einzudämmen. Jedes Zugeständnis an ihre Adresse (etwa eine
Akzep tanz von Scharia-Gerichten) wäre ein Verrat an den Idealen der Aufklärung,
auf denen der moderne Rechtsstaat gründet.

 

Bekämpfung der Fremdenfeindlichkeit
Fremdenfeindlichkeit ist ein gesellschaftliches Grundübel, das entschieden bekämpft werden muss. Entgegen dem hermetisch verriegelten Kulturverständnis, das Islamistenund Muslim-Feinde pflegen, sollte das transkulturelle Bewusstsein gefördert werden, dass wir allesamt „kulturelle Mischlinge“ sind, die von der Erfahrung „der Anderen“ profitieren. Für die Vertreter des „christlichen Abendlandes“ besteht in diesem Zusammenhang kein Grund zur Überheblichkeit. Denn „Demokratie“ und „Menschenrechte“ sind keine exklusiven Errungenschaften des Westens, sondern Bestandteile eines universellen „Weltkulturerbes der Menschheit“, an dem Menschen aller Zeiten und unterschiedlichster Herkunft mitgewirkt haben.

 

Die Broschüre als PDF gibt es auf den Seiten der Giordano Bruno Stiftunghier anschauen 

 


FSK 18 Religiotie

 



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