Gedeon-Affäre schlägt hohe Wellen in der AfD – Ist Stefan Räpple der nächste Wackelkandidat?

Die Personalie Wolfgang Gedeon sorgt für Unruhe in der Alternative für Deutschland. Bundesvorstand Jörg Meuthen drohte mit Rücktritt, falls das Parteiausschlußverfahren nicht die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit findet. Aber nicht nur an der Spitze, auch an der Basis kracht es gewaltig.

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Jörg Meuthen – AfD Photo by Metropolico.org

Aufgrund der Berichterstattung in der Wochenzeitung Junge Freiheit, kündigte der baden-württembergische Landtagsabgeordnete der AfD, Stefan Räpple, das Abonnement der Zeitung und postete dies in sein Facebookprofil. Die Junge Freiheit würde sich immer mehr in Richtung Mainstream entwickeln und der verantwortliche Redakteur Henning Hoffgaard täte ihm leid, so Räpple in seiner Mitteilung.

Nach einem kritischen Kommentar seines Parteikollegen Patrick Andreas Bauer, entfernte Räpple ihn aus seiner Freundesliste. Bauer hatte sich Meuthen angeschlossen und erklärt, für Antisemitismus dürfe es keinen Platz in der AfD geben. Den Bruch von Räpple kommentierte er anschließend so:

„Vor der Wahl von Meinungsfreiheit faseln, danach missliebige Parteikollegen bei der geringsten Kritik entfernen und offensichtlich Antisemiten schützen? ! No way, Herr Räpple!“

Gedeon hatte in früheren Publikationen unter Pseudonym u.a.  die „Protokolle der Weisen von Zion“ als echt bezeichnet – erwiesenermaßen handelt es sich dabei um Fälschungen.

Sollte es zu einem Parteiausschluß von Gedeon kommen, könnte die nächste Affäre eventuell den Namen „Räpple-Gate“ tragen.

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3 Kommentare

  1. Ich habe den Streit in der AfD nicht mitverfolgt… Wir ist Gedeon, muss man den kennen? War es nur die Meinungsäußerung zu den Protokollen der Weisen von Zion?

    Hat die AfD da Statuten oder eine Satzung nach der Meinungen über die Echtheit historischer Schriften verboten sind? Es täte wohl jedem gut die Protokolle zu lesen und selbst zu urteilen, ob da etwas wahres dran ist.

    Und nun die Hetzjagd der Israelfraktion und der NATOS in der AfD gegen Gedeon.

    Da darf man hoffen, dass sie nicht die 2/3 wegen einer Meinungsäußerung zusammen bekommen, und Meuthen das Feld räumt. Ganz sicher eine Gewinn, wenn Meuthen weg ist.

  2. Woher will der Verfasser wissen, dass die Protokolle der Weisen von Zion falsch sind? Nicht einmal der damalige Prozess in Brüssel, bei dem es um die Frage echt oder falsch könnte das eindeutig entscheiden. Fakt ist, dass Rassisten wie Lerner Spectre und Kahane, beide Töchter Zions, immer wieder eindeutige Hinweise liefern, die eher eine Echtheit zumindest der Ideen der Weisen von Zion nahelegen.

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