Frankfurt: Messerstecherei im Gutleutviertel – Asylbewerber schwer verletzt

Frankfurt: Gestern Abend gegen 18.20 Uhr wurde ein 20-jähriger Afghane nach einer Auseinandersetzung mit einem vermutlich 25-jährigen Syrer mit lebensbedrohlichen Stichverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Der in Eschborn wohnhafte 20-Jährige traf mit seinen zwei Freunden im Bereich “Unter der Friedensbrücke” auf eine etwa 10-köpfige syrische Personengruppe, die dort Fußball spielte. Aus bisher unbekannten Gründen sollen sich der Afghane und ein Syrer, der auf der Bank saß, gestritten haben. Der Syrer zückte plötzlich ein Klappmesser und stach mehrere Male auf seinen Kontrahenten ein. Dabei verletzte er ihn am Oberschenkel. Nun solidarisierten sich die Kumpels des Afghanen und des Messerstechers und bewarfen sich gegenseitig mit Steinen. Da diese auch in Richtung der Fahrbahn geschmissen wurden, stoppten kurz mehrere Autos. Sie fuhren aber weiter. Durch die Steine soll aber ein weißer BMW getroffen worden sein.

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Der Verletzte flüchtete in die Gutleutstraße, wurde aber noch kurz von seinem Angreifer verfolgt und erneut mit dem Messer in den Bauch gestochen. Dieser ließ dann von ihm ab und flüchtete mit seinen Fußballfreunden in unbekannte Richtung.

Der 20-jährige Afghane wurde mit lebensbedrohlichen Stichverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Dort konnte sein Gesundheitszustand nach einer Notoperation stabilisiert werden.

Es liegt nur eine Beschreibung des Messerstechers vor. Bei ihm soll es sich um einen Syrer mit kurzen schwarzen Haaren handeln. Er soll etwa 25 Jahre alt, ca. 180 cm groß und schlank sein. Bekleidet war er mit einem weißen T-Shirt mit einer Aufschrift und einer dunkelblauen knielangen Hose. Bei dem Messer soll es sich um ein Klappmesser mit einer etwa 10 cm Klinge handeln.

Die Frankfurter Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise zur Tatgeschehen, zum Täter oder der 10-köpfigen fußballspielenden Gruppe geben kann. Insbesondere bittet sie auch die vorbeifahrenden Autofahrer sich bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer: 069 / 755 53111 zu melden.

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