Folgt auf Jamaika das Misstrauensvotum gegen Merkel?

Es gärt schon lange hinter den Kulissen der Unionsparteien. Wie Petry bei der AfD galten auch Merkel und Seehofer bis zur Wahl als alternativlos. Nach den historisch miserabelsten Wahlergebnissen sieht das jetzt anders aus. Wenn Speichellecker und Kofferträger ihre Mandate verlieren, fehlt es an der Unterstützung aus den eigenen Reihen, denn es geht selten um Inhalte, sondern um Personen und Posten. Für die Bayern hat der Horst seine Schuldigkeit getan. Wenn Jamaika wackelt, ist Markus Söder der neue Mann. Bei der CDU gibt es zwei Lager – eines um die Klöcknerin von Rheinland-Pfalz und ein anderes um Jens Spahn. Bei der FDP kann sich Christian Lindner derweil als neuer Messias auf Zeit feiern lassen. Er hat die Pseudoliberalen erfolgreich zurück in den Bundestag geführt. Die FDP war immer schon für eine Wende gut, wenn es um den Machterhalt geht. Ist Merkel ausgesaugt, schaut man sich rechtzeitig nach einem vitaleren Wirtskörper um. Doch erstmal gilt Jamaika als so gut wie sicher.

Die ewige Kanzlerin hat bisher jeden Widersacher entsorgt …

Die drei Bilderberger – Merkel als „Bundeskanzlerin“, Özdemir als „Außenminister“ und Pleitier Lindner als „Finanz- oder Wirtschaftsminister“ werden die Bundesrepublik auftragsgemäß weiter abwickeln. Einzig die ewigen Hinterbänkler der Koalitionsparteien könnten dem Treiben ein Ende setzen – natürlich nicht aus politischer Verantwortung heraus, sondern aus Eigeninteresse. Tappt Merkel wie einst der eitle Schröder in die Neuwahlen-Falle? Bei einem noch mieseren Ergebnis für die Union müsste sie zweifellos den Hut nehmen. Sie ist sich zwar für keine Peinlichkeit zu schade, aber riskiert hat sie selten etwas. Von daher ist diese Variante aussichtslos. Das weiß man in der Union. Merkel kann nur mit einem Misstrauensvotum gestürzt werden. Dazu ist die Jamaika-Koalition bestens geeignet. Mit den Grünen an Bord sind gewisse Pawlow’sche Reflexe innerhalb der brüchigen Dreifaltigkeit berechenbar. Um Diesel, Obergrenzen und „Klimawandel“ muss es Gerangel geben – natürlich nur nach außen hin, um Gesicht zu wahren. An diesen Sollbruchstellen besteht die einzige Chance, Merkel den Todesstoß zu versetzen. Aber Merkel und Seehofer haben ganze Arbeit geleistet und der Basis das Rückgrat gebrochen. Wer vor diesen Gestalten zu Kreuze kriecht, kann nur vollständig aus Weichteilen bestehen. Vier Jahre Merkel sind wahrscheinlicher, als eine Palastrevolution. Das „Deutschland, in dem wir gut gerne leben“, wird es bis dahin nicht mehr geben.

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4 Kommentare

  1. Wer die Ostzonentussi satt hat, ist mit diesem Wahlausgang bestens bedient.
    Die Dame wird sich den Forderungen der beiden kleinen in vielen „pain in the ass“
    verursachenden Dingen beugen müssen.
    Die sitzen an einem derart langen Hebel, wie es die schleimigen Spezialdemokraten
    nie geschafft hätten.
    Das werden muntere Koalitionsverhandlungen und endlich muss Merkel mal aktiv werden
    und kann nicht nur dem Mainstream hinterherlaufen und aufs Trittbrett hüpfen : „Haben wir
    schon immer so gesagt.“ ( das mit dem Hüpfen war ein Bonmot bei der Wasserverdrängung )

    • Dankt den bekloppten Grünwählern in den westlichen Wohlfühloasen …..
      Die machen Jameica erst möglich. Wir im Osten haben uns nix vorzuwerfen.

      • Die Ossis haben die DDR häufig noch persönlich erlebt und haben noch ein Gespür für scheindemokratische Diktaturen. Wir Wessis haben das schon länger hinter uns und es ist daher viel einfacher, uns mittels der zwangsfinanzierten GEZ-Propagandascheudern weich zu klopfen. Wir Wessies wollen erst wieder richtig durch die Scheisse, bevor wir wieder wach werden.

        Die Grünen sind dabei das größte Krebsgeschwür einer Luxusgesellschaft, die dauerhaft über Diktaturen, Gesellschaftspolitik, Umweltpolitik und Kriegsgefahr quatschen aber die Probleme nur sehr oberflächlich analysieren und nicht gründlich und ergebnisoffen hinterfragen.
        Die Lobbyisten und NWO-Diktatoren haben daher das Sammelbecken für halbgebildete Schwachköpfe längst für ihre Zwecke eingespannt.Das begann mit dem Schreiben der RAF, in dem sie mitteilten, dass sie von nun an lieb seien.
        Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Grünen nicht bestechen muss, denn die sind wirklich so doof.

  2. Die dort auf dem Foto herumstehende Ex-Weinkönigin ist ein klares Zeichen:
    Abgedankt.
    Einen ernst gemeinten Tips an fdP und AfD:
    Lasst die Merkel machen:

    In Koalition mit der fdP und unter Duldung der AfD.
    Dann sind beide gezwungen etwas zu leisten, mit der AfD zu kooperieren und die Grünen sind draußen.
    Jamaika geht den Bach runter und hält kein Jahr.

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